{"id":4883,"date":"2024-02-20T19:35:09","date_gmt":"2024-02-20T19:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/02\/20\/samsung-will-eigene-arm-chips-in-2-nm-herstellen-und-tritt-in-konkurrenz-zu-tsmc\/"},"modified":"2024-02-20T19:35:09","modified_gmt":"2024-02-20T19:35:09","slug":"samsung-will-eigene-arm-chips-in-2-nm-herstellen-und-tritt-in-konkurrenz-zu-tsmc","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=4883","title":{"rendered":"Samsung will eigene ARM-Chips in 2 nm herstellen und tritt in Konkurrenz zu TSMC"},"content":{"rendered":"<p>Samsung hat angek\u00fcndigt, dass es die kommende Generation seiner System-on-a-Chip (SoC) mit der ARM Cortex-X Architektur in seiner eigenen Foundry herstellen wird. Dabei setzt Samsung auf die fortschrittliche 2 nm (SF2) Prozesstechnologie mit Gate-All-Around (GAA) Transistoren. Diese Ank\u00fcndigung stellt eine direkte Konkurrenz zu TSMC dar, dem bisherigen Marktf\u00fchrer in der Halbleiterfertigung. Samsung hatte in der Vergangenheit Schwierigkeiten, mit TSMC Schritt zu halten. Die Einf\u00fchrung der Intel Foundry Services stellt eine weitere Herausforderung f\u00fcr Samsung dar. Dennoch ist es wenig \u00fcberraschend, dass Samsung seine SoCs in der eigenen Foundry herstellt, da dies bereits heute der Fall ist. Allerdings gab es in der Vergangenheit Situationen, in denen Samsung von einer Zusammenarbeit mit TSMC h\u00e4tte profitieren k\u00f6nnen, um eine bessere Leistung zu erzielen.<\/p>\n<p>Die Ank\u00fcndigung von Samsung, SoCs in 2 nm zu fertigen, sendet vor allem eine Botschaft: Die Foundry-Sparte von Samsung ist zuversichtlich, ihren aktuellen R\u00fcckstand aufzuholen und wieder mit TSMC auf Augenh\u00f6he zu sein. Die Einf\u00fchrung der neuen GAA-Transistoren und zuk\u00fcnftig auch der Backside Power Delivery Networks wird voraussichtlich f\u00fcr eine Neuausrichtung sorgen, da alle Hersteller diese neuen Technologien beherrschen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Obwohl die SoCs f\u00fcr Smartphones im Fokus stehen, erw\u00e4hnt Samsung in der Pressemitteilung auch weitere Anwendungsm\u00f6glichkeiten, da der Cortex-X nicht ausschlie\u00dflich auf Smartphones beschr\u00e4nkt ist. Die Unternehmen haben ambitionierte Pl\u00e4ne, die 2 nm GAA-Technologie f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Siliziuml\u00f6sungen f\u00fcr Rechenzentren und die n\u00e4chste Generation von Infrastruktur zu nutzen. Zudem arbeiten sie an einer wegweisenden KI-Chiplet-L\u00f6sung, die den Markt f\u00fcr generative k\u00fcnstliche Intelligenz im mobilen Computing revolutionieren soll.<\/p>\n<p>Es gibt gewisse \u00c4hnlichkeiten zwischen den Cortex-Prozessoren und den CSS-N- und CSS-V-Designs von ARM. Die Aussage von Samsung l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass auch diese Produkte bei Samsung hergestellt werden k\u00f6nnten. Es wurde spekuliert, dass Samsung einen bedeutenden Kunden im Bereich der KI-Beschleuniger gewonnen hat, wo TSMC bisher den Gro\u00dfteil der Auftr\u00e4ge f\u00fcr sich verbuchen konnte.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der aktuellen Roadmap von Samsung wird die SF2-Technologie voraussichtlich ab 2025 verf\u00fcgbar sein. Im Vergleich zur SF3 (3 nm) wird SF2 eine um 12 % h\u00f6here Leistung erm\u00f6glichen, die Effizienz um 25 % steigern und die ben\u00f6tigte Chipfl\u00e4che um 5 % reduzieren.<\/p>\n<p>ARM hat das Ziel, eine breite Palette an Fertigungsm\u00f6glichkeiten anzubieten. Derzeit ist TSMC der wichtigste Partner f\u00fcr ARM-Lizenzkunden. Nun gesellen sich aber auch Intel und Samsung als weitere wichtige Player im Bereich der ARM-SoCs hinzu.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Samsung + TSMC + Intel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samsung hat angek\u00fcndigt, dass es die kommende Generation seiner System-on-a-Chip (SoC) mit der ARM Cortex-X Architektur in seiner eigenen Foundry herstellen wird. Dabei setzt Samsung auf die fortschrittliche 2 nm (SF2) Prozesstechnologie mit Gate-All-Around (GAA) Transistoren. 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