{"id":494,"date":"2023-10-19T17:04:43","date_gmt":"2023-10-19T17:04:43","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/19\/23andme-im-datenchaos-millionen-kundendaten-online-veroeffentlicht\/"},"modified":"2023-10-19T17:04:43","modified_gmt":"2023-10-19T17:04:43","slug":"23andme-im-datenchaos-millionen-kundendaten-online-veroeffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=494","title":{"rendered":"23andme im Datenchaos: Millionen Kundendaten online ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein Schlamassel! Nachdem das Unternehmen 23andme vor fast zwei Wochen einen m\u00f6glichen Verlust von Kundendaten zugegeben hat, wurde nun das Chaos perfekt gemacht. Denn jetzt sind Millionen weiterer Datens\u00e4tze online aufgetaucht, die angeblich vom mutma\u00dflichen Angreifer stammen. Na, das kann ja heiter werden!<\/p>\n<p>Wie eine mysteri\u00f6se Botschaft aus einem Cybercrime-Forum berichtet, wurden \u00fcber vier Millionen Kundeneintr\u00e4ge mit britischer Herkunft verbreitet. Aber das ist noch nicht alles, meine Lieben. Es gibt noch eine zus\u00e4tzliche CSV-Datei, in der Informationen von fast 140.000 Personen mit deutscher Abstammung enthalten sind. Das ist ja fast so, als w\u00fcrde man einen riesigen Datensalat servieren, ohne das Dressing zu kennen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind die Daten bisher noch nicht verifiziert worden. Aber der Unbekannte behauptet, im Besitz von Hunderten Terabyte an Daten zu sein. Hunderte Terabyte? Das ist ja mehr als genug Platz, um die geheimen Rezepte von Oma Hilde f\u00fcr ihre weltber\u00fchmten Muffins zu speichern!<\/p>\n<p>Was genau steht denn nun in diesen omin\u00f6sen Datens\u00e4tzen? Nun, die IDs, Namen und Geburtsjahre der betroffenen Nutzer und Nutzerinnen sind dabei. Aber das ist noch nicht alles. Die Daten beinhalten auch die aktuellen Wohnorte der Personen sowie Informationen zu den geografischen Gebieten, in denen 23andme ihre Herkunft verortet hat. Na, wer hat Lust auf eine kleine Reise um die Welt?<\/p>\n<p>Sicherlich sorgen diese Enth\u00fcllungen f\u00fcr Unruhe unter den Kunden und Kundinnen von 23andme. Schlie\u00dflich m\u00f6chte keiner, dass seine pers\u00f6nlichen Daten pl\u00f6tzlich auf dem digitalen Marktplatz landen. Aber bevor wir jetzt in Hysterie verfallen, sollten wir vielleicht erst einmal abwarten, ob die Daten wirklich authentisch sind. Vielleicht handelt es sich ja nur um den schlechten Scherz eines gelangweilten Hackers, der einfach nur ein bisschen Spa\u00df haben wollte. Wer wei\u00df?<\/p>\n<p>Bis dahin sollten wir alle unsere Daten lieber gut sch\u00fctzen und darauf achten, was wir online von uns preisgeben. Denn im Zeitalter der Digitalisierung sollte man vorsichtig sein, wem man seine intimsten Geheimnisse anvertraut. Nicht dass am Ende unsere DNA in den falschen H\u00e4nden landet und wir pl\u00f6tzlich als Zirkusclowns in der Mongolei enden. Das w\u00e4re dann wohl der Gipfel der Gen-Datenpannen!<\/p>\n<p>In diesem Sinne, liebe Leser und Leserinnen, passt auf eure Daten auf und bleibt wachsam. Man wei\u00df ja nie, was als n\u00e4chstes passiert. Vielleicht kommt ja bald die Nachricht, dass uns jemand in den sozialen Medien unfassbar lustige Memes von unseren eigenen Genen schickt. Oder noch schlimmer: Wir bekommen unaufgefordert Werbung f\u00fcr Haarwuchsmittel, obwohl wir mit unseren wundersch\u00f6nen kahlen Sch\u00e4deln l\u00e4ngst im Reinen sind. Oh, the horror!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Genanalyse + Kundendatenverlust + Datensicherheit<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was f\u00fcr ein Schlamassel! Nachdem das Unternehmen 23andme vor fast zwei Wochen einen m\u00f6glichen Verlust von Kundendaten zugegeben hat, wurde nun das Chaos perfekt gemacht. 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