{"id":500,"date":"2023-10-20T06:01:58","date_gmt":"2023-10-20T06:01:58","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/20\/nordkoreanische-it-freelancer-skurrile-realitaet-der-telearbeit-entdeckt\/"},"modified":"2023-10-20T11:34:33","modified_gmt":"2023-10-20T11:34:33","slug":"nordkoreanische-it-freelancer-skurrile-realitaet-der-telearbeit-entdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=500","title":{"rendered":"Nordkoreanische IT-Freelancer: Skurrile Realit\u00e4t der Telearbeit entdeckt!"},"content":{"rendered":"<p>Nordkorea &#8211; das Land der IT-Freelancer? Klingt zun\u00e4chst verr\u00fcckt, aber die Realit\u00e4t ist oft skurriler als jede Fiktion. Das FBI und das US-Justizministerium haben k\u00fcrzlich 17 Internetadressen von betr\u00fcgerischen Websites ausfindig gemacht und konfisziert. Was diese Websites so besonders macht? Sie stehen in Verbindung mit nordkoreanischen IT-Freelancern, die f\u00fcr amerikanische Unternehmen arbeiten.<\/p>\n<p>Ja, richtig geh\u00f6rt. Nordkoreanische IT-Freelancer. Das sind wohl die letzten Menschen, an die man denken w\u00fcrde, wenn man an die florierende Freelancer-Szene denkt. Aber offenbar haben diese nordkoreanischen Genies nicht nur ihr Talent f\u00fcrs Programmieren, sondern auch ein Talent daf\u00fcr, Geld zu machen. Und zwar nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr das nordkoreanische Raketenprogramm.<\/p>\n<p>Die telearbeitenden nordkoreanischen Mitarbeiter haben n\u00e4mlich nicht nur ihre Geh\u00e4lter erhalten, sondern auch Millionen von Dollar in ihr Heimatland \u00fcberwiesen. Und wof\u00fcr? Genau, f\u00fcr das Raketenprogramm Nordkoreas.<\/p>\n<p>Bereits im Vorjahr hat die US-Regierung vor der unbeabsichtigten Besch\u00e4ftigung von nordkoreanischen IT-Experten gewarnt. Offenbar sind tausende hochqualifizierte IT-Mitarbeiter vom nordkoreanischen Regime entsandt worden, um heimlich das Atomwaffenprogramm zu finanzieren. Und wie haben sie das gemacht? Richtig geraten, durch ihre Arbeit als Freelancer.<\/p>\n<p>Nordkorea hat das ganze Freelancer-Plattform-\u00d6kosystem genutzt, um sich Zugang zu Entwicklungsprojekten von Unternehmen weltweit zu verschaffen. Dabei wurden sogar fingierte Unternehmen simuliert, um Bewerber zu legitimieren. Da haben sich die nordkoreanischen IT-Freelancer wohl eine Scheibe von der ber\u00fchmten Nigerianischen Prinzen-Masche abgeschnitten.<\/p>\n<p>Laut Associated Press und der Sicherheitsfirma Mandiant ist die Nutzung von nordkoreanischen IT-Freelancern \u00fcbrigens nichts Neues. Das geht schon seit \u00fcber zehn Jahren so. Die Coronapandemie hat jedoch dazu gef\u00fchrt, dass die Fernarbeit erheblich zugenommen hat. Und das wiederum hat den nordkoreanischen Freelancern jede Menge neuer M\u00f6glichkeiten geboten.<\/p>\n<p>Also merkt euch, liebe Unternehmer: Beim Einstellen von Mitarbeitern ohne pers\u00f6nliches Vorstellungsgespr\u00e4ch sollte man vielleicht doch etwas vorsichtiger sein. Man wei\u00df nie, ob man am Ende nicht versehentlich einen nordkoreanischen IT-Experten an Bord holt, der flei\u00dfig am Atomwaffenprogramm mitarbeitet.<\/p>\n<p>In Zeiten von Remote Work und virtuellen Bewerbungsverfahren ist es umso wichtiger, seine Hausaufgaben zu machen und nicht auf betr\u00fcgerische Maschen hereinzufallen. Denn wer wei\u00df, vielleicht sitzt hinter dem vermeintlichen IT-Genie aus Nordkorea ja doch nur ein Nigerianischer Prinz, der auf der Suche nach neuen Geldgebern ist.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Nordkoreanische ITFreelancer + Domains und Geldbeschlagnahme + RemoteArbeit und falsche Standorte<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nordkorea &#8211; das Land der IT-Freelancer? Klingt zun\u00e4chst verr\u00fcckt, aber die Realit\u00e4t ist oft skurriler als jede Fiktion. Das FBI und das US-Justizministerium haben k\u00fcrzlich 17 Internetadressen von betr\u00fcgerischen Websites ausfindig gemacht und konfisziert. Was diese Websites so besonders macht? 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