{"id":5211,"date":"2024-03-03T21:37:07","date_gmt":"2024-03-03T21:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/03\/die-mogilevich-gruppe-entpuppt-sich-als-taschendieb-der-cyberkriminalitaet-opfer-fuehlen-sich-veraeppelt\/"},"modified":"2024-03-03T21:37:07","modified_gmt":"2024-03-03T21:37:07","slug":"die-mogilevich-gruppe-entpuppt-sich-als-taschendieb-der-cyberkriminalitaet-opfer-fuehlen-sich-veraeppelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5211","title":{"rendered":"Die Mogilevich Gruppe entpuppt sich als Taschendieb der Cyberkriminalit\u00e4t &#8211; Opfer f\u00fchlen sich ver\u00e4ppelt!"},"content":{"rendered":"<p>Die ber\u00fcchtigte Mogilevich Gruppe hat ein Gest\u00e4ndnis gemacht, das die Welt der Cyberkriminalit\u00e4t ersch\u00fcttert. Es stellt sich heraus, dass sie gar keine echte Ransomware-as-a-Service anbieten, sondern nur so tun als ob. Das ist so, als ob man denkt, man kauft eine echte Rolex, aber am Ende hat man nur eine billige F\u00e4lschung aus dem Kofferraum eines Autos. \u00c4rgerlich, oder?<\/p>\n<p>Die Enth\u00fcllung dieser Betr\u00fcgerei wirft auch ein neues Licht auf den vermeintlichen Cyberangriff auf Epic Games. Da hatte man sich schon so aufregt und die Fackeln und Mistgabeln ausgepackt, um gegen die Mogilevich Gruppe zu k\u00e4mpfen, und jetzt stellt sich heraus, dass es alles nur ein gro\u00dfer Schwindel war. Da f\u00fchlt man sich doch irgendwie ver\u00e4ppelt.<\/p>\n<p>Und nicht nur Epic Games wurde von der Mogilevich Gruppe an der Nase herumgef\u00fchrt, sondern auch andere Unternehmen und sogar Beh\u00f6rden. Shein, Kick, Bazaarvocie, InfinitiUSA &#8211; sie alle sind angeblich Opfer des Betrugs geworden. Sogar die Polizei von Bangladesch und das Au\u00dfenministerium von Irland sollen in die Falle getappt sein. Das ist wirklich peinlich f\u00fcr die Opfer, aber irgendwie auch beeindruckend von den Mogilevich-Betr\u00fcgern.<\/p>\n<p>Wie haben sie das geschafft, fragst du dich? Nun, die Mogilevich Gruppe hat ein ausgekl\u00fcgeltes Gesch\u00e4ftsmodell entwickelt, bei dem sie sich als aufstrebende Ransomware-Gruppe ausgeben, um potenzielle Opfer anzulocken. Sie haben bekannte Namen als vermeintliche Opfer ausgew\u00e4hlt, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. Und dann haben sie ihnen einen Zugang zu ihrer nicht existierenden Infrastruktur verkauft. Das ist so, als ob man jemandem einen Schl\u00fcssel zu einem Schloss verkauft, das es gar nicht gibt. Eine ziemlich raffinierte Masche, muss man sagen.<\/p>\n<p>Aber das ist noch nicht alles. Die Betr\u00fcger haben nicht nur Geld von ihren Opfern eingenommen, sondern sie auch dazu gebracht, Screenshots ihrer Krypto-Wallets zu senden. Das ist so, als ob man einem Einbrecher freiwillig den Code zum eigenen Safe gibt. Mit diesen Informationen konnten die Mogilevich-Betr\u00fcger dann weitere Betr\u00fcgereien durchf\u00fchren, indem sie vermeintlich gestohlene Krypto-Konten verkauften. Ein klassischer Fall von &#8222;Geben Sie mir Ihr Geld und ich gebe Ihnen nichts im Gegenzug&#8220;.<\/p>\n<p>Es ist wirklich erstaunlich, wie weit die Mogilevich Gruppe gegangen ist, um ihren Betrug durchzuf\u00fchren. Sie haben sogar Kontakt zu Initial Access Brokern aufgenommen und sich als potenzielle K\u00e4ufer ausgegeben, um Beweise f\u00fcr die Qualit\u00e4t ihrer Dienstleistungen zu verlangen. Als sie dann die Beweise hatten, haben sie ihre eigenen gef\u00e4lschten Zug\u00e4nge verkauft. Das ist so, als ob ein Autoverk\u00e4ufer dir ein Foto von einem Ferrari zeigt und dir dann einen kaputten Trabi verkauft.<\/p>\n<p>Aber die Mogilevich Gruppe hat nicht nur Opfer betrogen, sie haben auch richtig Kohle gemacht. Berichten zufolge haben sie von einem ihrer Opfer, das Daten aus dem angeblichen Hack einer Drohnenfirma erwerben wollte, satte 85.000 Dollar erhalten. Das ist der gr\u00f6\u00dfte Erfolg der Betr\u00fcger und zeigt, dass es sich lohnt, ein Meister der T\u00e4uschung zu sein. Nicht, dass ich das guthei\u00dfen w\u00fcrde, aber man muss schon zugeben, dass es irgendwie beeindruckend ist.<\/p>\n<p>Mit der Offenlegung ihres betr\u00fcgerischen Gesch\u00e4ftsmodells m\u00f6chte die Mogilevich Gruppe wohl verdeutlichen, dass Epic Games durch ihre \u00f6ffentlichen Handlungen und Tweets indirekt Werbung f\u00fcr sie gemacht haben. Sie haben ihr betr\u00fcgerisches Netzwerk dadurch weiter ausdehnen k\u00f6nnen. Das ist so, als ob jemand sagt: &#8222;Danke, dass du mich so bekannt gemacht hast, aber ich bin eigentlich ein ziemlicher Schurke&#8220;. Irgendwie ironisch, oder?<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Betrugsgeschichte der Mogilevich Gruppe eine ziemlich verr\u00fcckte Geschichte. Man kann nur hoffen, dass die Opfer ihr Geld zur\u00fcckbekommen und die Betr\u00fcger zur Rechenschaft gezogen werden. Aber eins steht fest: Die Welt der Cyberkriminalit\u00e4t ist immer f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut. Also denk daran, deine Krypto-Wallets gut zu sichern und nicht jedem zu vertrauen, der behauptet, eine echte Ransomware-as-a-Service anzubieten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Epic Games + Mogilevich + Social Engineering<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ber\u00fcchtigte Mogilevich Gruppe hat ein Gest\u00e4ndnis gemacht, das die Welt der Cyberkriminalit\u00e4t ersch\u00fcttert. Es stellt sich heraus, dass sie gar keine echte Ransomware-as-a-Service anbieten, sondern nur so tun als ob. 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