{"id":5251,"date":"2024-03-05T04:10:29","date_gmt":"2024-03-05T04:10:29","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/05\/e-rezepte-auf-dem-vormarsch-technische-herausforderungen-bremsen-noch\/"},"modified":"2024-03-05T04:10:29","modified_gmt":"2024-03-05T04:10:29","slug":"e-rezepte-auf-dem-vormarsch-technische-herausforderungen-bremsen-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5251","title":{"rendered":"E-Rezepte auf dem Vormarsch: Technische Herausforderungen bremsen noch"},"content":{"rendered":"<p>In Deutschland ist in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der elektronischen Rezepte zu verzeichnen. Laut einer Umfrage der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (ABDA) akzeptieren mittlerweile 51 bis 70 Prozent der deutschen Apotheken rund 40 Prozent der Rezepte als E-Rezept. Zum Vergleich: Im Dezember wurden die meisten Rezepte noch als herk\u00f6mmliche rosa Zettel (Muster-16) in den Apotheken eingereicht. Die Verbreitung des E-Rezepts hat sich jedoch verbessert, da die elektronische Gesundheitskarte als Einl\u00f6seweg genutzt wird.<\/p>\n<p>Trotzdem gibt es immer noch erhebliche technische Herausforderungen, die sich negativ auf die Versorgung der Patienten auswirken. Laut der ABDA-Umfrage sto\u00dfen fast die H\u00e4lfte der befragten Apotheken bei h\u00f6chstens 20 Prozent der E-Rezepte auf technische Probleme. \u00dcber die H\u00e4lfte der Befragten bemerkt jedoch bereits eine allm\u00e4hliche Verbesserung bei der elektronischen Verschreibung. Einige sind sogar zuversichtlich, dass das E-Rezept bald nicht mehr als neu angesehen wird. Allerdings gibt es auch 25 Prozent der Befragten, die pessimistisch in die Zukunft des E-Rezepts blicken und davon ausgehen, dass es weiterhin schwierig bleiben wird.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem f\u00fcr Apotheken besteht darin, dass der Patient zwar anwesend ist, das E-Rezept aber noch nicht vorliegt. Dies war bereits bei \u00fcber zwei Drittel der Apotheken der Fall. Die ABDA erkl\u00e4rt, dass dies auf die Verwendung der Stapelsignatur durch einige \u00c4rzte zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Bei der Stapelsignatur werden E-Rezepte gesammelt und zu festgelegten Zeitpunkten vom Arzt unterzeichnet. Wenn hingegen die empfohlene Komfortsignatur der Gematik und der Kassen\u00e4rztlichen Vereinigungen verwendet wird, werden die Rezepte sofort signiert und gelangen direkt in die Telematikinfrastruktur.<\/p>\n<p>Knapp die H\u00e4lfte der Umfrageteilnehmer bemerkt deutliche technische Defizite bei der Einf\u00fchrung des E-Rezepts. Zehn Prozent der Apotheken gaben an, dass lange Antwortzeiten in der Telematikinfrastruktur ihr gr\u00f6\u00dftes Problem darstellen. Vor der Einf\u00fchrung des E-Rezepts gab es solche Wartezeiten nicht. Es treten regelm\u00e4\u00dfig Probleme auf, sowohl im Zusammenhang mit den Diensten als auch innerhalb der Telematikinfrastruktur. Zum Beispiel wurde bekannt, dass der OCSP-Responder des Trust Service Providers medisign, der f\u00fcr die Unterzeichnung von E-Rezepten verwendet wird, gest\u00f6rt ist. Die Gematik, die f\u00fcr die Digitalisierung des Gesundheitswesens verantwortlich ist, \u00fcberwacht das System jedoch weiterhin genau.<\/p>\n<p>Es ist klar, dass die Einf\u00fchrung des E-Rezepts in Deutschland Fortschritte macht, aber es gibt noch einige H\u00fcrden zu \u00fcberwinden. Technische Probleme und St\u00f6rungen beeintr\u00e4chtigen die Versorgung der Patienten. Es bleibt zu hoffen, dass diese Probleme bald behoben werden k\u00f6nnen, um die Vorteile des E-Rezepts voll auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Deutschland + Muster-16 + ABDA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Deutschland ist in den letzten Jahren eine deutliche Zunahme der elektronischen Rezepte zu verzeichnen. 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