{"id":5301,"date":"2024-03-06T07:46:28","date_gmt":"2024-03-06T07:46:28","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/06\/us-regierung-verhaengt-sanktionen-gegen-entwickler-von-kommerzieller-spyware\/"},"modified":"2024-03-06T07:46:28","modified_gmt":"2024-03-06T07:46:28","slug":"us-regierung-verhaengt-sanktionen-gegen-entwickler-von-kommerzieller-spyware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5301","title":{"rendered":"US-Regierung verh\u00e4ngt Sanktionen gegen Entwickler von kommerzieller Spyware"},"content":{"rendered":"<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen nun h\u00e4rter gegen Entwickler und Anbieter von kommerzieller Spyware vor, wie das Finanzministerium bekannt gibt. Nicht nur Organisationen, sondern auch die Gr\u00fcnder und f\u00fchrenden Personen von Spyware-Firmen werden nun erstmals von der US-Regierung mit Sanktionen belegt.<\/p>\n<p>Bei den betroffenen Personen handelt es sich um Tal Dilian, den Gr\u00fcnder von Intellexa, sowie um Sara Aleksandra Fayssal Hamou, die bei Intellexa f\u00fcr finanzielle Angelegenheiten zust\u00e4ndig ist. Das europ\u00e4ische Konsortium Intellexa ist f\u00fcr die Entwicklung der Spyware Predator bekannt, die von den USA als digitales Repressionsinstrument weltweit eingesetzt wird. Bereits im Sommer 2023 wurden daher Sanktionen gegen den europ\u00e4ischen Entwickler von Predator verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Laut einer Erkl\u00e4rung des US-Handelsministeriums stellen die Spionagewerkzeuge von Intellexa aus Griechenland und Irland sowie Cytrox aus Ungarn und Nordmazedonien eine Bedrohung f\u00fcr die nationale Sicherheit der USA dar. Das US-Finanzministerium hat nun zus\u00e4tzliche Sanktionen gegen das Intellexa-Konsortium verh\u00e4ngt, bei denen erstmals auch Einzelpersonen betroffen sind.<\/p>\n<p>US-amerikanische Unternehmen d\u00fcrfen demnach keine Gesch\u00e4fte mehr mit den verschiedenen Firmen von Intellexa t\u00e4tigen und auch keine Gesch\u00e4ftsbeziehungen mehr zu Dilian oder Hamou unterhalten. Hamou nimmt eine leitende Position bei Intellexa ein, wird als Expertin f\u00fcr Offshoring angesehen und ist f\u00fcr die Bereitstellung von Management-Dienstleistungen verantwortlich. Sie hat B\u00fcros in Griechenland f\u00fcr Intellexa angemietet und nimmt F\u00fchrungspositionen bei Intellexa-Firmen in Griechenland und Irland sowie bei der Tochtergesellschaft Thalestris in Irland ein.<\/p>\n<p>In der offiziellen Mitteilung des Finanzministeriums betont Brian E. Nelson, Unterstaatssekret\u00e4r f\u00fcr Terrorismus und Finanzaufkl\u00e4rung, dass die heutigen Ma\u00dfnahmen einen konkreten Schritt nach vorne darstellen, um den Missbrauch kommerzieller \u00dcberwachungsinstrumente einzud\u00e4mmen. Diese Instrumente stellen zunehmend ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr die USA und ihre B\u00fcrger dar. Die Vereinigten Staaten setzen weiterhin ihre Bem\u00fchungen fort, klare Richtlinien f\u00fcr die verantwortungsvolle Entwicklung und Nutzung solcher Technologien festzulegen. Dabei liegt ihnen gleichzeitig der Schutz der Menschenrechte und b\u00fcrgerlichen Freiheiten von Einzelpersonen weltweit am Herzen.<\/p>\n<p>Dem Intellexa-Konsortium, sowie Dilian und Hamou, wird von den USA vorgeworfen, eine ma\u00dfgebliche Rolle bei der Entwicklung und dem Vertrieb der Predator-Spyware zu spielen. Diese wird genutzt, um Amerikaner zu \u00fcberwachen, darunter Regierungsbeamte, Journalisten und Politiker. Das US-Finanzministerium hat jedoch keine konkreten Nachweise f\u00fcr den Einsatz der Spyware gegen US-Offizielle pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: USA + Intellexa + Sara Aleksandra Fayssal Hamou<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Vereinigten Staaten von Amerika gehen nun h\u00e4rter gegen Entwickler und Anbieter von kommerzieller Spyware vor, wie das Finanzministerium bekannt gibt. Nicht nur Organisationen, sondern auch die Gr\u00fcnder und f\u00fchrenden Personen von Spyware-Firmen werden nun erstmals von der US-Regierung mit Sanktionen belegt. 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