{"id":5347,"date":"2024-03-06T17:05:26","date_gmt":"2024-03-06T17:05:26","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/06\/microsofts-ki-bildgenerator-copilot-designer-sicherheitsbedenken-und-faelschungen-loesen-kontroversen-aus\/"},"modified":"2024-03-06T17:05:26","modified_gmt":"2024-03-06T17:05:26","slug":"microsofts-ki-bildgenerator-copilot-designer-sicherheitsbedenken-und-faelschungen-loesen-kontroversen-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5347","title":{"rendered":"Microsofts KI-Bildgenerator Copilot Designer: Sicherheitsbedenken und F\u00e4lschungen l\u00f6sen Kontroversen aus"},"content":{"rendered":"<p>Microsofts KI-Bildgenerator, der als Copilot Designer bekannt ist, hat in den letzten Wochen f\u00fcr Kontroversen gesorgt. Ein Mitarbeiter von Microsoft, Shane Jones, hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Tools ge\u00e4u\u00dfert und diese der Federal Trade Commission (FTC) mitgeteilt.<\/p>\n<p>Laut einem Bericht von CNBC hat Jones die FTC dar\u00fcber informiert, dass Microsoft trotz mehrfacher Warnungen sich geweigert hat, den Copilot Designer abzuschalten. Bei Sicherheits- und M\u00e4ngeltests stellte Jones fest, dass das Tool in der Lage ist, sch\u00e4dliche Bilder zu generieren, die \u00e4u\u00dferst beunruhigend sind.<\/p>\n<p>Unter anderem wurden Bilder von D\u00e4monen, Monstern, Begriffen im Zusammenhang mit dem Recht auf Abtreibung, Teenagern mit Sturmgewehren, sexualisierten Szenen mit gewaltt\u00e4tigen Frauen und Minderj\u00e4hrigen beim Alkohol- und Drogenkonsum erzeugt. Besonders schockierend ist, dass das Tool auch Bilder von Disney-Figuren wie Elsa aus &#8222;Frozen&#8220; in Szenen im Gazastreifen vor zerst\u00f6rten Geb\u00e4uden und &#8222;Free Gaza&#8220;-Schildern erstellt hat. Es gab sogar Bilder von Elsa, die eine Uniform der Israelischen Verteidigungsstreitkr\u00e4fte tr\u00e4gt und einen Schild mit der Flagge Israels h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Microsoft-CEO Satya Nadella hat sich zu den Vorf\u00e4llen ge\u00e4u\u00dfert und die expliziten KI-F\u00e4lschungen von Taylor Swift als alarmierend und schrecklich bezeichnet. Jones versuchte seit Dezember letzten Jahres, Microsoft vor dem Modell DALLE-3 zu warnen, das vom Copilot Designer verwendet wird. Er ver\u00f6ffentlichte einen offenen Brief auf LinkedIn, in dem er die Probleme ansprach. Allerdings wurde er angeblich von Microsofts Rechtsabteilung kontaktiert und aufgefordert, den Beitrag zu entfernen, was er auch tat.<\/p>\n<p>In seinem Brief schrieb Jones: &#8222;In den letzten drei Monaten habe ich Microsoft wiederholt aufgefordert, den Copilot Designer aus der \u00f6ffentlichen Nutzung zu entfernen, bis bessere Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden k\u00f6nnen. Sie haben erneut vers\u00e4umt, diese Anpassungen vorzunehmen und vermarkten das Produkt weiterhin mit dem Slogan &#8218;Jeder. \u00dcberall.'&#8220;<\/p>\n<p>Microsoft hat bisher nicht auf eine Anfrage von CNBC nach einem Kommentar reagiert. Im Januar \u00e4u\u00dferte Jones seine Bedenken gegen\u00fcber einer Gruppe von US-Senatoren, nachdem der Copilot Designer explizite Bilder von Taylor Swift generiert hatte, die sich schnell verbreiteten. Satya Nadella betonte, dass das Unternehmen daran arbeite, zus\u00e4tzliche Sicherheitsma\u00dfnahmen zu implementieren.<\/p>\n<p>Vor kurzem hat auch Google seinen eigenen KI-Bildgenerator vor\u00fcbergehend deaktiviert, nachdem Benutzer festgestellt hatten, dass er Bilder von Nazis mit rassisch vielf\u00e4ltigem Hintergrund und anderen historisch ungenauen Bildern erstellte. Es scheint, dass die Sicherheit und Kontrolle solcher KI-Systeme weiterhin Herausforderungen darstellen und Unternehmen wie Microsoft und Google vor gro\u00dfe Aufgaben stellen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Microsoft + Copilot + CNBC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Microsofts KI-Bildgenerator, der als Copilot Designer bekannt ist, hat in den letzten Wochen f\u00fcr Kontroversen gesorgt. Ein Mitarbeiter von Microsoft, Shane Jones, hat Bedenken hinsichtlich der Sicherheit des Tools ge\u00e4u\u00dfert und diese der Federal Trade Commission (FTC) mitgeteilt. 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