{"id":5503,"date":"2024-03-12T10:36:31","date_gmt":"2024-03-12T10:36:31","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/12\/sensor-fahrrad-ki-gesteuerte-umgebungserkennung-fuer-sicheres-und-effizientes-radfahren\/"},"modified":"2024-03-12T10:36:31","modified_gmt":"2024-03-12T10:36:31","slug":"sensor-fahrrad-ki-gesteuerte-umgebungserkennung-fuer-sicheres-und-effizientes-radfahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5503","title":{"rendered":"Sensor-Fahrrad: KI-gesteuerte Umgebungserkennung f\u00fcr sicheres und effizientes Radfahren"},"content":{"rendered":"<p>Die Forschung und Entwicklung im Bereich der Fahrradtechnologie schreitet immer weiter voran. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Verbesserung der Umgebungserkennung von Fahrr\u00e4dern durch den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI). Besonders die Qualit\u00e4t der Oberfl\u00e4che eines Radweges hat einen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die Fahrradfreundlichkeit. Durch die Analyse der Umgebung k\u00f6nnen sowohl berufliche Radfahrer als auch umweltbewusste Pendler ihre t\u00e4glichen Wege effizienter und angenehmer gestalten.<\/p>\n<p>Ein Forschungsinstitut, das sich intensiv mit der Trainierung von KI f\u00fcr Fahrr\u00e4der besch\u00e4ftigt, ist Salzburg Research. Ziel ist es, Fahrr\u00e4der intelligenter zu machen und ihnen die F\u00e4higkeit zur Umgebungsanalyse zu geben. Diese Technologie kann vielseitig eingesetzt werden, beispielsweise zur Beurteilung von Radwegen, zur Analyse von \u00dcberholman\u00f6vern und zur Erkennung von Kollisionen. Dar\u00fcber hinaus erm\u00f6glicht sie die Entwicklung von Sicherheitskonzepten f\u00fcr das Fahrradfahren.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung des Fahrradverkehrs ist von gro\u00dfer Bedeutung, um die Mobilit\u00e4tswende zu unterst\u00fctzen und die europ\u00e4ischen und nationalen Klimaziele zu erreichen. Deshalb wird an vielen Standorten vermehrt in den Ausbau der Fahrradinfrastruktur investiert. Es ist dabei wichtig, dass Fahrradwege regelm\u00e4\u00dfig gepflegt und instand gehalten werden, um sicherzustellen, dass sie den aktuellen Standards entsprechen.<\/p>\n<p>Bisher wurde die Qualit\u00e4t der Oberfl\u00e4che der Fahrradinfrastruktur oft anhand von Vibrationsmessungen bestimmt. Bei der \u00dcberwachung von Stra\u00dfen dominieren visuelle und LiDAR-basierte Ans\u00e4tze, wobei Letztere die besten Ergebnisse erzielen. LiDAR, eine Abk\u00fcrzung f\u00fcr Light Detection and Ranging, ist ein System, das Licht verwendet, um hochaufl\u00f6sende 3D-Informationen zu generieren.<\/p>\n<p>Eine Herausforderung besteht jedoch darin, dass die f\u00fcr Autobahnen und Bundesstra\u00dfen verwendeten Messfahrzeuge zu gro\u00df und zu schwer sind, um auf Fahrradwegen eingesetzt zu werden. Hier kommt das Sensorfahrrad ins Spiel, das eine L\u00f6sung bieten k\u00f6nnte. Das aktuellste Modell des Sensorfahrrads von Boreal Bikes, das Holoscene Edge, wurde bei der Forschungsarbeit von Moritz Beeking vom Forschungsinstitut Salzburg Research eingesetzt. Das Ger\u00e4t ist mit verschiedenen Sensoren ausgestattet, wie zum Beispiel GPS, mehreren Tr\u00e4gheitsmessger\u00e4ten, 2D-Kameras und f\u00fcnf LiDAR-Sensoren. Jeder LiDAR-Sensor am Fahrrad ist in eine andere Richtung ausgerichtet, um eine umfassende 360-Grad-Sicht der Fahrradumgebung zu erfassen.<\/p>\n<p>Durch den Einsatz von LiDAR-Sensoren auf dem Sensorfahrrad konnte die Umgebung des Rades mithilfe von hochfrequenten Laser-Abstandsmessungen erfasst werden. Dabei wurden zehn Mal pro Sekunde 240.000 Punkte aufgenommen und in einer dreidimensionalen Darstellung dargestellt. Durch den Einsatz von KI, die speziell f\u00fcr diesen Zweck trainiert wurde, wird jedem Punkt eine bestimmte Kategorie wie Stra\u00dfe, Vegetation oder Geb\u00e4ude zugeordnet.<\/p>\n<p>Moritz Beeking erkl\u00e4rt, dass zun\u00e4chst alle relevanten Punkte extrahiert und anschlie\u00dfend ein Oberfl\u00e4chenmodell erstellt werden k\u00f6nnte. Dieses Modell w\u00fcrde dann dazu dienen, die Instandhaltung von Radwegen zu verbessern. Die erfassten Punktwolken k\u00f6nnen auch zur Untersuchung von Verkehrssituationen wie \u00dcberholman\u00f6vern verwendet werden. Durch den Einsatz von Technologien, die Fahrr\u00e4der mit automatisierten Fahrzeugen verbinden, k\u00f6nnen Kollisionen erkannt und Sicherheitskonzepte f\u00fcr das Fahrradfahren entwickelt werden.<\/p>\n<p>Salzburg Research tr\u00e4gt somit zur Erh\u00f6hung der Sicherheit von Radfahrern durch den Einsatz intelligenter Sensorik bei. Das Forschungsinstitut verf\u00fcgt \u00fcber Expertise und Technologien in der Analyse von Bewegungsdaten und entwickelt Methoden sowie Software-as-a-Service-Tools f\u00fcr nachhaltige, umweltfreundliche und effiziente Mobilit\u00e4ts- und Verkehrssysteme. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der F\u00f6rderung der aktiven Mobilit\u00e4t, insbesondere auf datengest\u00fctzten Technologien, die das Fahrradfahren sicher und effizient machen.<\/p>\n<p>Durch die sensorbasierten Analysen von Salzburg Research kann die Qualit\u00e4t der Fahrradinfrastruktur bewertet werden. Dadurch ist es m\u00f6glich, den Zustand der Radwege zu \u00fcberwachen und Wartungsarbeiten gezielt auf die am st\u00e4rksten beanspruchten Abschnitte zu konzentrieren. Die Technologie kann auch zur Untersuchung von Verkehrssituationen wie \u00dcberholman\u00f6vern eingesetzt werden und zur Erkennung von Kollisionen sowie zur Entwicklung von Sicherheitskonzepten f\u00fcr das Fahrradfahren dienen. Das vernetzte Sensor-Fahrrad, das \u00fcber intelligente Funktionen verf\u00fcgt, ist somit ein integraler Bestandteil der Forschungsinfrastruktur von Salzburg Research.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Salzburg + Moritz Beeking + sehen\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschung und Entwicklung im Bereich der Fahrradtechnologie schreitet immer weiter voran. Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Verbesserung der Umgebungserkennung von Fahrr\u00e4dern durch den Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI). Besonders die Qualit\u00e4t der Oberfl\u00e4che eines Radweges hat einen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf die Fahrradfreundlichkeit. 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