{"id":5515,"date":"2024-03-12T13:20:36","date_gmt":"2024-03-12T13:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/12\/apple-ermoeglicht-entwicklern-zukuenftig-den-direkten-app-download-ueber-webseiten\/"},"modified":"2024-03-12T13:20:36","modified_gmt":"2024-03-12T13:20:36","slug":"apple-ermoeglicht-entwicklern-zukuenftig-den-direkten-app-download-ueber-webseiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5515","title":{"rendered":"Apple erm\u00f6glicht Entwicklern zuk\u00fcnftig den direkten App-Download \u00fcber Webseiten"},"content":{"rendered":"<p>Apple hat angek\u00fcndigt, dass Entwickler ihre iPhone-Apps zuk\u00fcnftig \u00fcber eine Webseite zum Download bereitstellen d\u00fcrfen. Mit dieser Ver\u00e4nderung reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach alternativen Vertriebsm\u00f6glichkeiten in Europa. Bisher konnten alternative App-Marktpl\u00e4tze genutzt werden, um Apps au\u00dferhalb des offiziellen App Stores herunterzuladen. Mit der neuen M\u00f6glichkeit der Webverteilung wird es f\u00fcr Nutzer einfacher, Apps direkt vom Anbieter herunterzuladen, \u00e4hnlich wie bei Desktop-Betriebssystemen.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der Webverteilung soll voraussichtlich mit einem Software-Update im Fr\u00fchling erfolgen. Entwickler und App-Anbieter erhalten daf\u00fcr neue Schnittstellen, um Apps \u00fcber das Web zu verteilen, Systemfunktionalit\u00e4ten einzubinden und die Sicherheit und Wiederherstellung der Apps zu gew\u00e4hrleisten. \u00c4hnlich wie beim Vertrieb \u00fcber App-Marktpl\u00e4tze m\u00fcssen alle Apps auch bei Apple zur \u00dcberpr\u00fcfung eingereicht werden, wenn sie letztendlich \u00fcber eine Webseite direkt heruntergeladen werden k\u00f6nnen. Apple \u00fcberpr\u00fcft die Apps automatisiert auf Malware und pr\u00fcft auch die Angaben des Entwicklers und grundlegende Funktionen. Dies geschieht im Rahmen des Prozesses der Notarisierung. Dabei greift das Unternehmen jedoch nicht mehr inhaltlich ein, im Gegensatz zur \u00dcberpr\u00fcfung f\u00fcr die Zulassung im App Store. Die Anforderungen f\u00fcr die Verbreitung \u00fcber das Web sind \u00e4hnlich hoch wie die f\u00fcr den Betrieb eines App-Marktplatzes.<\/p>\n<p>Um ihre Apps \u00fcber eine Webseite zum Download anzubieten, m\u00fcssen Entwickler bei Apple eine spezielle Genehmigung beantragen und als Unternehmen in der Europ\u00e4ischen Union registriert sein. Zus\u00e4tzlich dazu m\u00fcssen sie seit mindestens zwei Jahren am Apple Developer Program teilnehmen und einen positiven Ruf haben. Des Weiteren ist es erforderlich, dass der Entwickler bereits eine App im vorherigen Kalenderjahr in der EU mit \u00fcber 1.000.000 Erstinstallationen vertreibt.<\/p>\n<p>Diese Anforderungen k\u00f6nnten dazu f\u00fchren, dass kleine Indie-Entwickler von diesem direkten Vertriebskanal ausgeschlossen werden. Zudem erhebt Apple auch beim direkten Vertrieb von Apps eine Geb\u00fchr, die sogenannte &#8222;Core Technology Fee&#8220;. Die ersten 1.000.000 Erstinstallationen pro Jahr sind in der EU kostenlos, f\u00fcr jede zus\u00e4tzliche App-Erstinstallation erhebt Apple eine Geb\u00fchr von 50 Cent pro Jahr vom Entwickler.<\/p>\n<p>Mit dieser Ver\u00e4nderung wird iOS offener, wobei die Sicherheitsfunktionen des Betriebssystems intakt bleiben und Apple weiterhin umfassende Kontrolle beh\u00e4lt. Es bleibt abzuwarten, wie Entwickler und Nutzer auf diese Neuerung reagieren werden und ob die Webverteilung von Apps eine echte Alternative zum App Store darstellt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Apple + iOS + EU<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple hat angek\u00fcndigt, dass Entwickler ihre iPhone-Apps zuk\u00fcnftig \u00fcber eine Webseite zum Download bereitstellen d\u00fcrfen. Mit dieser Ver\u00e4nderung reagiert das Unternehmen auf die Nachfrage nach alternativen Vertriebsm\u00f6glichkeiten in Europa. Bisher konnten alternative App-Marktpl\u00e4tze genutzt werden, um Apps au\u00dferhalb des offiziellen App Stores herunterzuladen. 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