{"id":5609,"date":"2024-03-14T14:51:07","date_gmt":"2024-03-14T14:51:07","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/14\/tor-projekt-stellt-webtunnel-fuer-uneingeschraenkten-zugriff-auf-inhalte-bereit\/"},"modified":"2024-03-14T14:51:07","modified_gmt":"2024-03-14T14:51:07","slug":"tor-projekt-stellt-webtunnel-fuer-uneingeschraenkten-zugriff-auf-inhalte-bereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=5609","title":{"rendered":"Tor-Projekt stellt Webtunnel f\u00fcr uneingeschr\u00e4nkten Zugriff auf Inhalte bereit"},"content":{"rendered":"<p>Die Leute hinter dem Anonymisierungsdienst Tor haben eine neue Spielerei namens Webtunnel entwickelt. Mit diesen Webtunneln k\u00f6nnen Nutzer in stark zensierten Netzwerken eine Verbindung zum Tor-Netzwerk herstellen und so einen uneingeschr\u00e4nkten Zugriff auf Inhalte aus der ganzen Welt erhalten. Die Idee dahinter ist, dass diese Webtunnel den verschl\u00fcsselten Web-Traffic imitieren, also so tun, als ob sie ganz normale HTTPS- oder Websocket-Verbindungen sind. Das bedeutet, dass jemand, der den Traffic \u00fcberwacht, denken w\u00fcrde, dass die Nutzer einfach nur normal im Internet surfen.<\/p>\n<p>Die Webtunnel sind so geschickt gemacht, dass sie sich unauff\u00e4llig inmitten des regul\u00e4ren Web-Traffics verstecken k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen dieselbe Domain, dieselbe IP-Adresse und denselben Netzwerkport verwenden wie eine normale Webseite. Das hei\u00dft, wenn jemand die Webseite aufruft, bekommt er den Inhalt der Webseite, ohne zu wissen, dass im Hintergrund ein Webtunnel aktiv ist.<\/p>\n<p>Aktuell werden diese Webtunnel-Bridges \u00fcber eine spezielle Webseite des Tor-Netzwerks verteilt. Aber die Entwickler haben vor, auch andere Vertriebskan\u00e4le wie Telegram oder Moat einzubeziehen. Wer interessiert ist, kann die Webseite der Tor-Projekt-Bridges besuchen, die Option &#8222;Webtunnel&#8220; ausw\u00e4hlen und dann auf &#8222;Get Bridges&#8220; klicken. Nachdem man ein Captcha gel\u00f6st hat, bekommt man eine Zeile mit den Webtunnel-Informationen, die man kopieren muss.<\/p>\n<p>Um diese Webtunnel nutzen zu k\u00f6nnen, wird empfohlen, den neuen Tor-Browser herunterzuladen und zu installieren. In den Einstellungen kann man dann eine Br\u00fccke manuell hinzuf\u00fcgen, indem man auf &#8222;hinzuf\u00fcgen&#8220; klickt und die zuvor kopierte Zeile f\u00fcr den Webtunnel einf\u00fcgt. Dann einfach auf &#8222;Verbinden&#8220; klicken und der Tor-Browser stellt eine Verbindung zum Tor-Netzwerk \u00fcber den Webtunnel her.<\/p>\n<p>Das Tor-Projekt ist sehr interessiert an Feedback zu dieser neuen Funktion, um sie weiter zu verbessern. Momentan gibt es 60 Webtunnel-Bridges und bereits 700 aktive Nutzer pro Tag. Aber nat\u00fcrlich w\u00e4ren noch mehr Bridges w\u00fcnschenswert, um eine bessere Abdeckung zu gew\u00e4hrleisten. Das Tor-Projekt bietet eine Anleitung an, die erkl\u00e4rt, wie man diese Webtunnel einrichtet.<\/p>\n<p>Es ist allerdings wichtig zu beachten, dass diese Webtunnel keine universelle L\u00f6sung sind. Obwohl sie in L\u00e4ndern wie China und Russland funktionieren, sind sie in einigen Teilen des Irans nicht verwendbar. Das Tor-Projekt hat Anfang Februar bekannt gegeben, dass sie verschiedene Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfungen durchgef\u00fchrt haben und dabei einige Sicherheitsprobleme identifiziert wurden. Einige davon wurden als geringes Risiko eingestuft, aber es gab auch ein Problem, das als hohes Risiko eingestuft wurde.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Webtunnel + Tor + The<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Leute hinter dem Anonymisierungsdienst Tor haben eine neue Spielerei namens Webtunnel entwickelt. 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