{"id":6049,"date":"2024-03-27T20:13:32","date_gmt":"2024-03-27T20:13:32","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/27\/meta-in-der-kritik-lgbtq-gruppe-wirft-unternehmen-vor-hass-auf-plattformen-zu-ermoeglichen\/"},"modified":"2024-03-27T20:13:32","modified_gmt":"2024-03-27T20:13:32","slug":"meta-in-der-kritik-lgbtq-gruppe-wirft-unternehmen-vor-hass-auf-plattformen-zu-ermoeglichen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6049","title":{"rendered":"Meta in der Kritik: LGBTQ-Gruppe wirft Unternehmen vor, Hass auf Plattformen zu erm\u00f6glichen"},"content":{"rendered":"<p>Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, steht erneut in der Kritik. Die gr\u00f6\u00dfte LGBTQ-Medien-Advocacy-Gruppe GLAAD wirft dem Unternehmen vor, dass sein Inhaltsmoderationssystem eine Ausbreitung von anti-transgender Hass auf seiner Plattform erm\u00f6glicht. In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Bericht dokumentiert GLAAD zahlreiche anti-transgender Beitr\u00e4ge, die von Meta nicht entfernt wurden, darunter solche, die zu Gewalt gegen Einzelpersonen aufrufen.<\/p>\n<p>GLAAD berichtet, dass LGBTQ-Menschen aufgrund von Propagandakampagnen, die von den anti-LGBTQ-Extremisten, die Meta auf seinen Plattformen gew\u00e4hren l\u00e4sst, zunehmend dokumentierte Sch\u00e4den in der realen Welt erleben. In den letzten Monaten wurden mehrere Beispiele f\u00fcr anti-transgender Inhalte auf Facebook, Instagram und Threads dokumentiert, die von GLAAD \u00fcber die Standard-Plattform-Meldesysteme von Meta gemeldet wurden. Einige dieser Beitr\u00e4ge enthielten hasserf\u00fcllte anti-transgender Ausdr\u00fccke, w\u00e4hrend andere transgender Menschen als d\u00e4monisch und satanisch bezeichnet wurden.<\/p>\n<p>Ein besonders abschreckendes Beispiel ist ein Instagram-Beitrag, der eine Person zeigt, die mit Steinen beworfen wird, die durch das lachende Emoji ersetzt wurden. Dar\u00fcber hinaus werden transgender Menschen in verschiedenen Beitr\u00e4gen beschuldigt, sexuelle Raubtiere, Perverse und Groomer zu sein. Diese Begriffe wurden in den letzten Jahren als beleidigende Schimpfw\u00f6rter gegen\u00fcber der LGBTQ-Gemeinschaft verwendet.<\/p>\n<p>GLAAD berichtet, dass Meta h\u00e4ufig Beitr\u00e4ge, die gegen seine eigenen Richtlinien zur Bek\u00e4mpfung von Hassrede versto\u00dfen, nicht entfernt. Das Unternehmen reagiert entweder mit der Behauptung, dass die Beitr\u00e4ge nicht gegen die Richtlinien versto\u00dfen, oder unternimmt einfach nichts dagegen. Prominente Konten wie das von der rechtsextremen Influencerin Chaya Raichik betriebene &#8222;Libs of TikTok&#8220; haben solche Beitr\u00e4ge ver\u00f6ffentlicht. Raichik hat in den letzten Jahren in der konservativen Schulbeh\u00f6rdenpolitik an Bedeutung gewonnen und erhielt im Januar eine Berufung in das Beratungskomitee der staatlichen Bibliothek von Oklahoma.<\/p>\n<p>Ein besonders alarmierender Vorfall, der in dem Bericht erw\u00e4hnt wird, ist eine Bombendrohung gegen eine Schule in Kitsap, Washington, nachdem ein geschlechtsnonkonformer Grundschullehrer auf Facebook und Instagram von einem bekannten Konto von anti-LGBTQ-Extremisten angegriffen wurde. Der Bericht nennt das Konto als das Konto von Raichik.<\/p>\n<p>GLAAD zitiert in einer Erkl\u00e4rung gegen\u00fcber der Washington Post Meta selbst, dass Hassrede eine Atmosph\u00e4re der Einsch\u00fcchterung und Ausgrenzung schafft und in einigen F\u00e4llen zu Gewalt au\u00dferhalb des Internets f\u00fchren kann. Trotzdem hat Meta nicht nur zugelassen, dass solche Inhalte auf seinen Social-Media-Plattformen verbleiben, sondern auch davon profitiert. Ein Bericht von Media Matters aus dem Jahr 2022 ergab, dass Meta mindestens 150 Anzeigen auf seinen Plattformen geschaltet hatte, in denen Menschen als Groomer beschuldigt wurden.<\/p>\n<p>Meta hat in der Vergangenheit versucht, gegen Hassrede vorzugehen, aber es scheint immer noch Probleme bei der Umsetzung seiner Richtlinien zu geben. Im vergangenen September sperrte Meta das Facebook-Konto &#8222;Gays Against Groomers&#8220;, stellte es jedoch sp\u00e4ter wieder her und erkl\u00e4rte, dass die Sperrung auf einen Fehler in der Plattform zur\u00fcckzuf\u00fchren war. Im Januar hob das Oversight Board von Meta die Entscheidung des Unternehmens auf, einen Beitrag zu entfernen, der transgender Menschen dazu ermutigte, Selbstmord zu begehen. Das Board stellte fest, dass Meta trotz mehrerer Warnsignale \u00fcber den sch\u00e4dlichen Inhalt des Beitrags wiederholt vers\u00e4umt hat, angemessene Durchsetzungsma\u00dfnahmen zu ergreifen.<\/p>\n<p>Die direkte Antwort von Meta auf die Anfrage um Stellungnahme blieb aus, aber der Bericht von GLAAD zeigt deutlich, dass das Unternehmen noch viel Arbeit vor sich hat, um sicherzustellen, dass seine Plattformen frei von Hassrede und gef\u00e4hrlichen Inhalten sind. Es ist wichtig, dass Meta seine Richtlinien konsequent und effektiv durchsetzt, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Nutzer zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Meta + GLAAD + Metas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meta, das Mutterunternehmen von Facebook und Instagram, steht erneut in der Kritik. 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