{"id":6121,"date":"2024-03-30T17:13:17","date_gmt":"2024-03-30T17:13:17","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/30\/att-bestaetigt-gigantisches-datenleck-identitaetsdiebe-auf-bewerbungstour-job-als-sicherheitsbeauftragter-frei\/"},"modified":"2024-03-30T17:13:17","modified_gmt":"2024-03-30T17:13:17","slug":"att-bestaetigt-gigantisches-datenleck-identitaetsdiebe-auf-bewerbungstour-job-als-sicherheitsbeauftragter-frei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6121","title":{"rendered":"AT&#038;T best\u00e4tigt gigantisches Datenleck: Identit\u00e4tsdiebe auf Bewerbungstour &#8211; Job als Sicherheitsbeauftragter frei?"},"content":{"rendered":"<p>Na, das ist ja mal wieder eine tolle Nachricht: AT&#038;T, einer der gr\u00f6\u00dften Telekommunikationsanbieter in den USA, hat ein kleines Datenleck best\u00e4tigt. Ach, Moment, es war kein kleines Datenleck, sondern ein gigantisches Datenleck mit Informationen von \u00fcber 7,6 Millionen aktiven Kunden und 65 Millionen ehemaligen Kunden. Da hat wohl jemand nicht aufgepasst.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat aber zum Gl\u00fcck schon reagiert und die Sicherheitspassw\u00f6rter der betroffenen aktiven Kunden zur\u00fcckgesetzt. Das ist ja beruhigend. Man stelle sich mal vor, jemand h\u00e4tte Zugriff auf mein AT&#038;T-Konto und k\u00f6nnte meine Telefonnummer \u00e4ndern. Dann w\u00fcrde ich ja pl\u00f6tzlich keine Anrufe mehr von nervigen Verk\u00e4ufern bekommen. Ach, Moment, das w\u00e4re ja vielleicht sogar ganz praktisch.<\/p>\n<p>Laut AT&#038;T k\u00f6nnten die geleakten Informationen pers\u00f6nliche Daten wie den vollst\u00e4ndigen Namen, die E-Mail-Adresse, die Postanschrift, die Telefonnummer, die Sozialversicherungsnummer, das Geburtsdatum, die AT&#038;T-Kontonummer und das Passwort enthalten. Das ist ja wie ein kleiner Lebenslauf f\u00fcr Identit\u00e4tsdiebe. Da kann man ja gleich eine Bewerbung f\u00fcr einen Kredit auf meinen Namen schreiben.<\/p>\n<p>Und jetzt kommt der beste Teil: AT&#038;T wurde schon 2021 auf die Schwachstelle in den Passw\u00f6rtern hingewiesen. Aber das Unternehmen hat es lieber erstmal ignoriert. War ja auch viel wichtiger, neue Tarife anzubieten. Wer braucht schon Sicherheit, wenn man superschnelles Internet haben kann?<\/p>\n<p>AT&#038;T betont aber, dass die durchgesickerten Daten aus dem Jahr 2019 oder fr\u00fcher stammen und keine pers\u00f6nlichen Finanzinformationen oder Anruflisten enthalten. Na, das ist ja beruhigend. Dann kann der Identit\u00e4tsdieb ja nur meinen Namen, meine Adresse, meine Telefonnummer und meine Sozialversicherungsnummer verwenden, um ein paar Kredite aufzunehmen. Puh, da bin ich aber erleichtert.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich arbeitet AT&#038;T jetzt mit externen Experten f\u00fcr Cybersicherheit zusammen, um die Situation zu analysieren und weitere Schritte einzuleiten. Vielleicht sollten sie auch mal die Praktikanten fragen, ob die vielleicht noch ein paar Tipps haben. Sicher ist sicher.<\/p>\n<p>Das Unternehmen r\u00e4t seinen betroffenen Kunden \u00fcbrigens, Betrugswarnungen bei den Kreditauskunfteien einzurichten. Na klar, als ob ich nicht schon genug zu tun h\u00e4tte. Jetzt darf ich auch noch meine Kreditw\u00fcrdigkeit \u00fcberwachen, w\u00e4hrend AT&#038;T versucht, sein Image zu retten.<\/p>\n<p>Na gut, AT&#038;T, wir werden sehen, wie du dich aus dieser Situation herauswinden wirst. Vielleicht solltest du mal anfangen, die Sicherheit deiner Kunden ernst zu nehmen. Nur so eine Idee. Und wenn du noch eine Stelle als Sicherheitsbeauftragter frei hast, ich h\u00e4tte da jemanden im Auge. Mich.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: TechCrunch AT + AT + T<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Na, das ist ja mal wieder eine tolle Nachricht: AT&#038;T, einer der gr\u00f6\u00dften Telekommunikationsanbieter in den USA, hat ein kleines Datenleck best\u00e4tigt. Ach, Moment, es war kein kleines Datenleck, sondern ein gigantisches Datenleck mit Informationen von \u00fcber 7,6 Millionen aktiven Kunden und 65 Millionen ehemaligen Kunden. 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