{"id":6127,"date":"2024-03-31T13:53:02","date_gmt":"2024-03-31T13:53:02","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/03\/31\/apple-zeigt-erweiterte-entwicklerinfos-im-eu-app-store-digital-services-act-erfuellt\/"},"modified":"2024-03-31T13:53:02","modified_gmt":"2024-03-31T13:53:02","slug":"apple-zeigt-erweiterte-entwicklerinfos-im-eu-app-store-digital-services-act-erfuellt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6127","title":{"rendered":"Apple zeigt erweiterte Entwicklerinfos im EU-App Store &#8211; Digital Services Act erf\u00fcllt"},"content":{"rendered":"<p>Apple hat damit begonnen, erweiterte Informationen \u00fcber Entwickler im App Store innerhalb der EU anzuzeigen. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen den Anforderungen des Digital Services Act in der EU nachkommt. Zu den neuen Informationen, die nun angezeigt werden, geh\u00f6ren die Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Entwickler. Bei Unternehmen wird auch die D-U-N-S-Nummer (Data Universal Numbering System) genannt.<\/p>\n<p>Die erweiterten Informationen sind derzeit nur in einigen Apps verf\u00fcgbar und werden nach und nach erg\u00e4nzt. Apple weist auch darauf hin, wenn Anbieter sich nicht als H\u00e4ndler identifizieren. In solchen F\u00e4llen gelten die Verbraucherrechte nicht f\u00fcr Vertr\u00e4ge zwischen dem Nutzer und dem Anbieter, wie Apple im Kleingedruckten betont.<\/p>\n<p>Es scheint jedoch, dass in einigen F\u00e4llen diese Informationen noch falsch oder unvollst\u00e4ndig sind. Zum Beispiel wird der Fast-Fashion-Riese Shein nicht als H\u00e4ndler aufgef\u00fchrt. Apple hat die Entwickler dazu aufgefordert, anzugeben, ob sie als H\u00e4ndler oder Gewerbetreibende t\u00e4tig sind.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem Digital Services Act in der EU ist Apple verpflichtet, diese Informationen zu erfassen, zu \u00fcberpr\u00fcfen und f\u00fcr alle Apps, die innerhalb der EU angeboten werden, zu ver\u00f6ffentlichen. Dar\u00fcber hinaus m\u00fcssen H\u00e4ndler best\u00e4tigen, dass ihre Produkte und Dienstleistungen den gesetzlichen Vorgaben in Europa entsprechen.<\/p>\n<p>Besonders bei unabh\u00e4ngigen Entwicklern und Hobby-App-Anbietern stellt sich die Frage, ab wann sie als Gewerbetreibende angesehen werden. Wenn die Absicht der App ist, Gewinn zu erzielen und der Anbieter umsatzsteuerpflichtig ist, sollte die Situation relativ klar sein. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Einzelpersonen, die beispielsweise Influencer-Marketing betreiben, als Gewerbetreibende betrachtet werden k\u00f6nnen, wie von der EU erl\u00e4utert.<\/p>\n<p>In den sozialen Medien zeigen einige Indie-Entwickler wenig Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass sie nun ihre m\u00f6glicherweise private Adresse im App Store angeben sollen. Bisher hat Apple diese Angabe nicht verlangt, w\u00e4hrend es im Google Play Store offenbar schon seit langer Zeit \u00fcblich ist. Es wird von anderen Entwicklern berichtet, dass sie bereits unerw\u00fcnschte Nachrichten an ihre nun \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Adressdaten erhalten haben, die auch in der Web-Version des App Stores aufgef\u00fchrt sind.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie Apple auf diese Bedenken reagiert und ob weitere Anpassungen an den Informationen der Entwickler vorgenommen werden. Die Transparenz und der Schutz der Nutzerdaten werden in der Debatte um die Regulierung gro\u00dfer Technologieunternehmen in der EU immer wichtiger.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Apple + EU + App Store<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Apple hat damit begonnen, erweiterte Informationen \u00fcber Entwickler im App Store innerhalb der EU anzuzeigen. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen den Anforderungen des Digital Services Act in der EU nachkommt. Zu den neuen Informationen, die nun angezeigt werden, geh\u00f6ren die Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse der Entwickler. 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