{"id":6137,"date":"2024-04-01T11:04:54","date_gmt":"2024-04-01T11:04:54","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/01\/apple-verklagt-ehemaligen-mitarbeiter-wegen-weitergabe-von-betriebsgeheimnissen\/"},"modified":"2024-04-01T11:04:54","modified_gmt":"2024-04-01T11:04:54","slug":"apple-verklagt-ehemaligen-mitarbeiter-wegen-weitergabe-von-betriebsgeheimnissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6137","title":{"rendered":"Apple verklagt ehemaligen Mitarbeiter wegen Weitergabe von Betriebsgeheimnissen"},"content":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2024 hat Apple offiziell die Rei\u00dfleine gezogen und rechtliche Schritte gegen einen ehemaligen Mitarbeiter eingeleitet. Oh, Andrew A., ein ehemaliger iOS-Softwareentwickler, hat anscheinend \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren vertrauliche Informationen an Journalisten und Mitarbeiter anderer Tech-Unternehmen weitergegeben. Das ist ein ziemlich gro\u00dfer Fauxpas, wenn du mich fragst.<\/p>\n<p>Apple hat die Klage vor einem Gericht in Kalifornien eingereicht und diese wurde von einigen Medien, wie zum Beispiel MacRumors, aufgegriffen. In der Klageschrift verlangt Apple eine Entsch\u00e4digung in H\u00f6he von mehr als 25.000 US-Dollar. Das ist nat\u00fcrlich kein Pappenstiel, aber f\u00fcr Apple wahrscheinlich eher Kleingeld.<\/p>\n<p>Andrew A. war seit 2016 als Entwickler bei Apple t\u00e4tig und hatte damit Zugriff auf einige hochkar\u00e4tige Projekte. Er hat angeblich mehr als sechs Produktinformationen und andere Details \u00fcber sein dienstliches iPhone weitergegeben. Unter anderem ging es um die Journal-App, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal angek\u00fcndigt war. Ein weiteres Highlight war das Vision Pro Headset sowie Entwicklungsrichtlinien und Mitarbeiterzahlen. Andrew A. hat sogar betont, wie vertraulich diese Informationen sind. Nun, das ist wohl ein bisschen wie den Teufel anbeten und dann \u00fcberrascht sein, wenn er vor der T\u00fcr steht.<\/p>\n<p>In der Klageschrift gibt es einige konkrete Beispiele f\u00fcr Andrews Vergehen. Im April 2023 soll er telefonisch einem Journalisten des Wall Street Journal eine Liste der fertigen Funktionen f\u00fcr die Journal-App mitgeteilt haben. Und das ist noch nicht alles! \u00dcber den verschl\u00fcsselten Messenger Signal hat er mehr als 1.400 Nachrichten an einen Journalisten namens &#8222;Homeboy&#8220; gesendet. Es scheint, als h\u00e4tte er eine ganz besondere Beziehung zu diesem Journalisten gehabt. Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Er hat sich auch mit einer Journalistin von The Information getroffen und \u00fcber 10.000 Textnachrichten ausgetauscht. Da hat wohl jemand die Grenze zwischen Arbeit und Privatleben etwas zu sehr verwischt.<\/p>\n<p>Da Andrew A. nicht gerade kooperativ war, konnte keine au\u00dfergerichtliche Einigung erzielt werden. Deshalb wird die H\u00f6he der Entsch\u00e4digung in einem Gerichtsverfahren festgelegt. Apple fordert mindestens 25.000 US-Dollar. Anscheinend betrachtet Apple den ehemaligen Mitarbeiter aufgrund seines Verhaltens und seiner Verbindungen zu Personen in anderen Technologieunternehmen und Journalisten als anhaltende Gefahr.<\/p>\n<p>Nun, ich denke, es ist klar, dass Apple hier nicht gerade erfreut ist. Vertrauliche Informationen sind schlie\u00dflich das Herzst\u00fcck eines Unternehmens wie Apple. Man kann nur hoffen, dass diese Situation eine Lehre f\u00fcr andere Mitarbeiter ist und sie davon abh\u00e4lt, Betriebsgeheimnisse auszuplaudern.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Apple + Andrew A. + MacRumors<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im M\u00e4rz 2024 hat Apple offiziell die Rei\u00dfleine gezogen und rechtliche Schritte gegen einen ehemaligen Mitarbeiter eingeleitet. 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