{"id":6141,"date":"2024-04-01T15:44:02","date_gmt":"2024-04-01T15:44:02","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/01\/deployai-europaeisches-konsortium-will-ki-loesungen-zugaenglicher-machen\/"},"modified":"2024-04-01T15:44:02","modified_gmt":"2024-04-01T15:44:02","slug":"deployai-europaeisches-konsortium-will-ki-loesungen-zugaenglicher-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6141","title":{"rendered":"DeployAI: Europ\u00e4isches Konsortium will KI-L\u00f6sungen zug\u00e4nglicher machen"},"content":{"rendered":"<p>Die K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird immer wichtiger f\u00fcr Unternehmen und \u00f6ffentliche Einrichtungen. Aber leider ist der Zugang zu KI-L\u00f6sungen in Europa oft noch etwas kompliziert. Doch zum Gl\u00fcck gibt es das Konsortium DeployAI, das sich zum Ziel gesetzt hat, das zu \u00e4ndern. Innerhalb der n\u00e4chsten vier Jahre wollen sie L\u00f6sungen auf Basis von KI f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Beh\u00f6rden und Wissenschaftseinrichtungen in ganz Europa zug\u00e4nglicher und nutzbarer machen. <\/p>\n<p>Und das ist nicht irgendein Projekt, sondern ein richtiges Flaggschiffprojekt der Europ\u00e4ischen Kommission. Die Kommission unterst\u00fctzt DeployAI mit einer F\u00f6rderung von 28 Millionen Euro. Insgesamt sind 28 Konsortiumsteilnehmer aus 13 europ\u00e4ischen L\u00e4ndern beteiligt, um sicherzustellen, dass sowohl \u00f6ffentliche als auch private Organisationen vertreten sind.<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Projekts fand in Berlin statt, beim Bundesverband K\u00fcnstliche Intelligenz. DeployAI hat wirklich gro\u00dfe Ziele: Sie wollen eine umfassende, herstellerunabh\u00e4ngige KI-Plattform entwickeln, die auf den Prinzipien von Vertrauen, Ethik und Transparenz basiert. Das klingt ja schon mal sehr gut! Die Plattform soll einen fairen und demokratischen Zugang zu f\u00fchrender europ\u00e4ischer KI-Technologie erm\u00f6glichen und Innovationen unabh\u00e4ngig von den gro\u00dfen US-Unternehmen f\u00f6rdern. Daf\u00fcr wollen sie Matchmaking-Dienste und ein interaktives Landscape-Tool bereitstellen, um die Zusammenarbeit und den Wissensaustausch innerhalb der europ\u00e4ischen KI-Gemeinschaft zu erleichtern.<\/p>\n<p>Damit wirklich alle relevanten Interessengruppen ihre Bed\u00fcrfnisse einbringen k\u00f6nnen, wird eine Kontaktstelle f\u00fcr Nutzer eingerichtet. Die AI-on-Demand-Plattform (AIoDP) soll in das bestehende und geplante KI-\u00d6kosystem in Europa integriert werden und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen unterst\u00fctzen. Das umfasst unter anderem die European Digital Innovation Hubs, Test- und Experimentiereinrichtungen f\u00fcr KI, Data Spaces, EuroHPC-Zentren sowie HPC-, Cloud- und Edge-Infrastrukturen sowie Standardisierungsorganisationen.<\/p>\n<p>DeployAI wird au\u00dferdem eine wichtige Rolle bei der Unterst\u00fctzung von KI-Fabriken und der GenAI4EU-Initiative spielen, die Teil des KI-Innovationspakets der Europ\u00e4ischen Kommission sind. Das klingt nach einer Menge spannender Projekte!<\/p>\n<p>Die Plattform richtet sich an verschiedene Akteure, insbesondere KMU und \u00f6ffentliche Einrichtungen, die Interesse an der Nutzung von KI haben, sowie KI-Entwickler, -Berater, -Manager und andere Fachleute aus der europ\u00e4ischen Industrie und dem \u00f6ffentlichen Sektor.<\/p>\n<p>Ein Vertreter der EU-Kommission betonte bei einem Treffen in Berlin die Rolle von DeployAI bei der Umsetzung des KI-Innovationspakets, das Investitionen in H\u00f6he von vier Milliarden Euro f\u00fcr die Entwicklung und Nutzung von generativer KI vorsieht. Das ist wirklich eine Menge Geld!<\/p>\n<p>Joachim K\u00f6hler, Abteilungsleiter am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) und Projektkoordinator von DeployAI, betonte das gro\u00dfe Potenzial des Projekts und das Ziel, vertrauensw\u00fcrdige und ethische KI-L\u00f6sungen europaweit einzuf\u00fchren. K\u00f6hler erkl\u00e4rte, dass sie mit der AI-on-Demand-Plattform den Zugang zu KI-Technologien demokratisieren m\u00f6chten. Besonders wichtig ist ihnen dabei der Zugang zu europ\u00e4ischen GenAI-Modellen und -Tools, um sicherzustellen, dass Europa eine digitale Souver\u00e4nit\u00e4t in diesem strategisch wichtigen Technologiebereich hat.<\/p>\n<p>Das Projekt DeployAI wird vom deutschen Fraunhofer-IAIS koordiniert. Es sind insgesamt 26 Partner beteiligt, darunter der KI-Bundesverband, IONOS SE, die Hellenic Telecommunications Organization S.A., der Verband deutscher Elektrotechniker (VDE), die \u00d6rebro-Universit\u00e4t, das Bruno-Kessler-Institut, die Hub France IA, das IT Center for Science CSC, die Technical University of Denmark sowie weitere Unternehmen, Verb\u00e4nde und Institute. Es sind sieben Partner aus dem deutschsprachigen Raum beteiligt.<\/p>\n<p>Alles in allem klingt das nach einem wirklich spannenden Projekt, das den Zugang zu KI-L\u00f6sungen in Europa deutlich erleichtern k\u00f6nnte. Ich bin gespannt, wie sich DeployAI in den n\u00e4chsten Jahren entwickeln wird und welche Auswirkungen es auf die europ\u00e4ische KI-Landschaft haben wird.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: DeployAI\u201c + Europa + Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird immer wichtiger f\u00fcr Unternehmen und \u00f6ffentliche Einrichtungen. Aber leider ist der Zugang zu KI-L\u00f6sungen in Europa oft noch etwas kompliziert. Doch zum Gl\u00fcck gibt es das Konsortium DeployAI, das sich zum Ziel gesetzt hat, das zu \u00e4ndern. 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