{"id":6545,"date":"2024-04-12T17:56:45","date_gmt":"2024-04-12T17:56:45","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/12\/roku-erneut-gehackt-576-000-benutzerkonten-betroffen-zwei-faktor-authentifizierung-wird-eingefuehrt\/"},"modified":"2024-04-12T17:56:45","modified_gmt":"2024-04-12T17:56:45","slug":"roku-erneut-gehackt-576-000-benutzerkonten-betroffen-zwei-faktor-authentifizierung-wird-eingefuehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6545","title":{"rendered":"Roku erneut gehackt: 576.000 Benutzerkonten betroffen &#8211; Zwei-Faktor-Authentifizierung wird eingef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p>Roku, der beliebte Streaming-Dienst, musste am Freitag einen erneuten Cyberangriff hinnehmen. Diesmal waren insgesamt 576.000 Benutzerkonten betroffen. Es handelt sich bereits um den zweiten Vorfall seit M\u00e4rz, bei dem das Unternehmen Ziel eines Angriffs wurde.<\/p>\n<p>Die Angreifer haben es geschafft, sich Zugriff auf die Anmeldedaten der Kontoinhaber zu verschaffen. Dadurch konnten sie nicht nur auf den Streaming-Dienst selbst zugreifen, sondern auch auf die Zahlungsmethoden einiger Benutzer. Die Hacker nutzten eine Technik namens Credential Stuffing, bei der gestohlene Benutzernamen und Passw\u00f6rter auf verschiedenen Diensten ausprobiert werden, um Zugriff zu erlangen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend nutzten die Angreifer etwa 400 Kreditkartennummern, um unberechtigte Abonnementk\u00e4ufe f\u00fcr Streaming-Dienste und Roku-Ger\u00e4te zu t\u00e4tigen. Das Unternehmen betonte jedoch, dass den Hackern keine sensiblen Daten wie vollst\u00e4ndige Kreditkartennummern und Adressen in die H\u00e4nde fielen.<\/p>\n<p>Es besteht die M\u00f6glichkeit, dass die Anmeldeinformationen von Drittanbietern bereitgestellt wurden, so Roku. Im M\u00e4rz nutzten die Hacker dieselbe Methode, um 15.000 Roku-Benutzerkonten zu kompromittieren und an Kreditkarteninformationen zu gelangen.<\/p>\n<p>Roku hat angek\u00fcndigt, dass f\u00fcr betroffene Konten die Passw\u00f6rter zur\u00fcckgesetzt wurden. Zudem wird das Unternehmen R\u00fcckerstattungen oder R\u00fcckbuchungen f\u00fcr alle K\u00e4ufe durchf\u00fchren, die von den Hackern get\u00e4tigt wurden und die Zahlungsmethoden einiger weniger Benutzer betrafen.<\/p>\n<p>Als Konsequenz aus den Vorf\u00e4llen hat Roku beschlossen, die Zwei-Faktor-Authentifizierung f\u00fcr alle 80 Millionen aktiven Roku-Konten zu aktivieren. Auch Benutzer, deren Informationen nicht Teil des aktuellen Vorfalls waren, werden in die Ma\u00dfnahme einbezogen. Um die Zwei-Faktor-Authentifizierung einzurichten, erhalten die Benutzer einen Best\u00e4tigungslink.<\/p>\n<p>Roku gibt an, dass diese zus\u00e4tzlichen Anmeldeverfahren dazu dienen, zuk\u00fcnftige Vorf\u00e4lle von Credential Stuffing zu erkennen und abzuschrecken. Sie sollen dem Sicherheitsteam dabei helfen, die Sicherheit der Plattform zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Es ist ratsam, die eigene Sicherheit regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen, auch wenn das eigene Konto nicht von dem aktuellen Hack betroffen ist. Eine \u00dcberpr\u00fcfung auf der Website Have I Been Pwned? kann dabei helfen, herauszufinden, ob pers\u00f6nliche Daten in anderen Hacks bereits kompromittiert wurden. Zudem ist es sinnvoll, zus\u00e4tzliche Sicherheitsma\u00dfnahmen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren, um sich vor m\u00f6glichen Angriffen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Roku + Credential + Pwned<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Roku, der beliebte Streaming-Dienst, musste am Freitag einen erneuten Cyberangriff hinnehmen. Diesmal waren insgesamt 576.000 Benutzerkonten betroffen. Es handelt sich bereits um den zweiten Vorfall seit M\u00e4rz, bei dem das Unternehmen Ziel eines Angriffs wurde. Die Angreifer haben es geschafft, sich Zugriff auf die Anmeldedaten der Kontoinhaber zu verschaffen. 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