{"id":6874,"date":"2024-04-18T16:40:44","date_gmt":"2024-04-18T16:40:44","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/18\/bundesministerin-stark-watzinger-betont-die-bedeutung-der-anonymisierung-von-daten-fuer-unsere-digitale-gesellschaft\/"},"modified":"2024-04-18T16:40:44","modified_gmt":"2024-04-18T16:40:44","slug":"bundesministerin-stark-watzinger-betont-die-bedeutung-der-anonymisierung-von-daten-fuer-unsere-digitale-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=6874","title":{"rendered":"Bundesministerin Stark-Watzinger betont die Bedeutung der Anonymisierung von Daten f\u00fcr unsere digitale Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p>Bettina Stark-Watzinger, unsere Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, hat auf dem Forschungskongress AnoSiDat einen wichtigen Punkt betont: Daten sind die Grundlage unserer digitalen Gesellschaft. Und da ist wirklich was dran. Auf dieser Veranstaltung haben Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung ihre bisherigen Forschungsergebnisse und Anonymisierungstechnologien pr\u00e4sentiert. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen trocken, aber diese Technologien sind wirklich spannend und wichtig f\u00fcr unsere Zukunft.<\/p>\n<p>In der EU sollen n\u00e4mlich neun Datenr\u00e4ume entstehen, von denen bereits einer beschlossen wurde: der europ\u00e4ische Gesundheitsdatenraum, EHDS. Das ist schon mal ein guter Anfang. Aber um das alles zu erm\u00f6glichen, brauchen wir einen vertrauensvollen Umgang mit Daten. Und da kommt die Anonymisierung ins Spiel. Stark-Watzinger hofft n\u00e4mlich, dass wir durch Anonymisierung die gro\u00dfen Mengen an Daten, die bisher ungenutzt herumliegen, aktivieren und als wertvolle Ressource nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind wir uns alle einig, dass personenbezogene Daten einen speziellen Schutz ben\u00f6tigen. Unsere Ministerin wei\u00df ganz genau, dass wir nur durch den Schutz unserer Freiheit und des Rechts auf Privatsph\u00e4re im digitalen Raum diese wertvollen G\u00fcter erhalten k\u00f6nnen. Aber hier kommt das Problem: Eine vollst\u00e4ndige Anonymisierung wird in bestimmten Bereichen oder f\u00fcr bestimmte Personengruppen niemals realisierbar sein. Es gibt einfach Situationen, in denen verschiedene Methoden herhalten m\u00fcssen, um die Daten zu sichern. Ein m\u00f6glicher Ansatz besteht darin, die Daten dezentral zu speichern und zu verarbeiten. Eine coole Technik daf\u00fcr ist zum Beispiel das sogenannte Federated Learning. Klingt vielleicht kompliziert, aber im Grunde genommen geht es darum, dass die Daten nicht alle an einem zentralen Ort gesammelt werden, sondern auf verschiedenen Ger\u00e4ten verteilt bleiben. So bleibt die Privatsph\u00e4re besser gesch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Stark-Watzinger betont immer wieder, dass wir bei der Nutzung von Daten darauf achten m\u00fcssen, unsere Privatsph\u00e4re und unsere freiheitlich-demokratischen Werte nicht zu gef\u00e4hrden. Und das ist auch gut so. Das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) hat das Forschungsnetzwerk Anonymisierung ins Leben gerufen, um genau das zu erreichen. Das Ziel ist es, sensible Daten zu sch\u00fctzen und gleichzeitig eine rechtskonforme Nutzung dieser Daten zu gew\u00e4hrleisten. Und das Ganze wird auch noch mit einer F\u00f6rderung von 70 Millionen Euro unterst\u00fctzt. Da kann man wirklich nicht meckern.<\/p>\n<p>Das Forschungsnetzwerk besteht aus f\u00fcnf Kompetenzclustern und 17 Einzelprojekten. Die Projekte decken verschiedene Bereiche wie Gesundheit und Mobilit\u00e4t ab. Das ist doch mal eine tolle Sache. Martin Leucker, der Leiter des Instituts f\u00fcr Software, Technik und Programmiersprachen an der Universit\u00e4t L\u00fcbeck, der den Kongress AnoSiDat ausrichtet, erkl\u00e4rt, dass einige der Projekte schon seit 18 Monaten aktiv sind, w\u00e4hrend andere noch nicht so lange laufen. Aber eins ist sicher: Hier wird wirklich hart daran gearbeitet, unsere Daten zu sch\u00fctzen und gleichzeitig die Vorteile der digitalen Welt zu nutzen.<\/p>\n<p>In der digitalen Sph\u00e4re werden ja wirklich riesige Mengen an Daten generiert. Egal ob wir uns auf Websites anmelden, zum Arzt gehen oder im Verkehr unterwegs sind \u2013 \u00fcberall hinterlassen wir digitale Spuren. Und aus diesen Spuren k\u00f6nnen richtig detaillierte Profile \u00fcber bestimmte Stadtviertel, Unternehmen oder Einzelpersonen erstellt werden. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen gruselig, aber keine Sorge \u2013 es gibt Methoden, um die Vertraulichkeit der Daten zu sch\u00fctzen. Eine dieser Methoden nennt sich Cell-Key-Methode. Dabei wird f\u00fcr jede Zelle in einer Datentabelle ein einzigartiger Schl\u00fcssel generiert. Auf Basis dieses Schl\u00fcssels wird dann zuf\u00e4lliges Rauschen berechnet und den Originaldaten hinzugef\u00fcgt. Dadurch wird es viel schwieriger, Einzelpersonen zu identifizieren, w\u00e4hrend der statistische Nutzen erhalten bleibt. Super clever, oder?<\/p>\n<p>Ich finde es wirklich toll, dass wir uns Gedanken machen, wie wir unsere Daten sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Denn letztendlich geht es darum, unsere Privatsph\u00e4re zu bewahren und unsere freiheitlich-demokratischen Werte zu wahren. Und wenn wir dabei noch die Vorteile der digitalen Welt nutzen k\u00f6nnen, um zum Beispiel die Gesundheitsforschung voranzutreiben oder Verkehrsprobleme zu l\u00f6sen, dann ist das doch wirklich eine Win-Win-Situation. Also lasst uns weiter an der Anonymisierung t\u00fcfteln und unsere Daten sicher machen!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Bettina Stark-Watzinger + AnoSiDat + EU<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bettina Stark-Watzinger, unsere Bundesministerin f\u00fcr Bildung und Forschung, hat auf dem Forschungskongress AnoSiDat einen wichtigen Punkt betont: Daten sind die Grundlage unserer digitalen Gesellschaft. Und da ist wirklich was dran. Auf dieser Veranstaltung haben Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung ihre bisherigen Forschungsergebnisse und Anonymisierungstechnologien pr\u00e4sentiert. 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