{"id":7129,"date":"2024-04-26T11:00:38","date_gmt":"2024-04-26T11:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/26\/snapchat-machts-moeglich-umsatzsprung-um-21-prozent-und-snap-aktie-hebt-ab\/"},"modified":"2024-04-26T11:00:38","modified_gmt":"2024-04-26T11:00:38","slug":"snapchat-machts-moeglich-umsatzsprung-um-21-prozent-und-snap-aktie-hebt-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=7129","title":{"rendered":"Snapchat macht&#8217;s m\u00f6glich: Umsatzsprung um 21 Prozent und Snap-Aktie hebt ab!"},"content":{"rendered":"<p>Snap, das Unternehmen hinter der beliebten Messaging-App Snapchat, konnte im letzten Quartal einen beeindruckenden Umsatzanstieg verzeichnen. Ein Grund daf\u00fcr sind die umfangreichen Umbauarbeiten an den Werbesystemen von Snapchat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um satte 21 Prozent auf knapp 1,19 Milliarden US-Dollar (1,11 Milliarden Euro). Das sind doch mal erfreuliche Zahlen!<\/p>\n<p>Die Anleger waren ebenfalls begeistert von dieser guten Nachricht und die Snap-Aktie stieg im nachb\u00f6rslichen Handel um ganze 25 Prozent. Das ist ein ziemlich gro\u00dfer Sprung und d\u00fcrfte einige Investoren erleichtert haben. Vor drei Monaten hatte der Aktienkurs noch einen Einbruch von \u00fcber 30 Prozent erlebt, was bei den Investoren f\u00fcr Entt\u00e4uschung gesorgt hatte.<\/p>\n<p>Snap hatte fr\u00fcher mit Wachstumsraten von \u00fcber 50 Prozent beeindruckt, aber dieses Wachstum war zum Stillstand gekommen. Ein Grund daf\u00fcr waren unter anderem Apples Ma\u00dfnahmen zur St\u00e4rkung der Privatsph\u00e4re auf dem iPhone. Mit den neuen Datenschutzma\u00dfnahmen m\u00fcssen Entwickler wie Snap nun ausdr\u00fccklich um Erlaubnis fragen, um das Nutzerverhalten \u00fcber verschiedene Apps und Dienste hinweg zu verfolgen und personalisierte Werbung anzubieten. Viele Nutzer lehnten diese \u00c4nderungen jedoch ab und das f\u00fchrte zur Zerschlagung zahlreicher Werbemodelle, auch bei dem Facebook-Konzern Meta.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu Meta unterst\u00fctzte der CEO von Snap, Evan Spiegel, die Apple-\u00c4nderungen. Das ist schon mal ein Pluspunkt in meinen Augen. Allerdings hatte Snap lange Zeit Schwierigkeiten, effiziente Verfahren f\u00fcr Online-Werbung zu etablieren und den Umsatz deutlich zu steigern. Auch wenn der Umsatz jetzt gewachsen ist, verzeichnete das Unternehmen weiterhin Verluste. Im letzten Quartal betrug der Verlust 305 Millionen US-Dollar (284 Millionen Euro), verglichen mit einem Verlust von 328,7 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Es gibt also noch einiges zu tun, um die Finanzen in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<p>Snap-Chef Spiegel hat bereits Sparma\u00dfnahmen ergriffen, um dem entgegenzuwirken. Trotz der finanziellen Herausforderungen konnte das Unternehmen allerdings die Anzahl der t\u00e4glich aktiven Nutzer von 414 auf 422 Millionen steigern. Das ist doch schon mal ein kleiner Erfolg!<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich wurde Snapchat f\u00fcr die Verwendung von selbstl\u00f6schenden Bildern bekannt. Mittlerweile hat der Dienst aber auch Augmented Reality (AR) integriert, eine Technologie, bei der digitale Objekte in reale Umgebungen eingef\u00fcgt werden. Dadurch haben Modefirmen nun die M\u00f6glichkeit, ihre Produkte bei Snapchat virtuell anzuprobieren zu lassen. Das ist doch mal eine coole Sache, oder?<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Quartal hat Snap eine Umsatzprognose zwischen 1,225 und 1,255 Milliarden US-Dollar (etwa 1,14 und 1,17 Milliarden Euro) abgegeben. Das Unternehmen hat damit bereits am unteren Ende dieser Bandbreite die Sch\u00e4tzungen der Analysten getroffen. Es bleibt abzuwarten, ob Snap seine Werbesysteme weiter optimieren kann und ob das Unternehmen langfristig profitable Ergebnisse erzielen wird. Es wird auf jeden Fall spannend sein, die weitere Entwicklung von Snap zu beobachten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Snap + Meta + Evan Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Snap, das Unternehmen hinter der beliebten Messaging-App Snapchat, konnte im letzten Quartal einen beeindruckenden Umsatzanstieg verzeichnen. Ein Grund daf\u00fcr sind die umfangreichen Umbauarbeiten an den Werbesystemen von Snapchat. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz um satte 21 Prozent auf knapp 1,19 Milliarden US-Dollar (1,11 Milliarden Euro). 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