{"id":717,"date":"2023-10-25T09:29:38","date_gmt":"2023-10-25T09:29:38","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/25\/giorgio-sangiovanni-erhaelt-15-mio-euro-fuer-quantenmaterialien-forschung\/"},"modified":"2023-10-25T09:29:38","modified_gmt":"2023-10-25T09:29:38","slug":"giorgio-sangiovanni-erhaelt-15-mio-euro-fuer-quantenmaterialien-forschung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=717","title":{"rendered":"Giorgio Sangiovanni erh\u00e4lt 1,5 Mio. Euro f\u00fcr Quantenmaterialien-Forschung"},"content":{"rendered":"<p>W\u00fcrzburg hat einen neuen Star in der Welt der Quantenforschung: Giorgio Sangiovanni. Der Mann ist ein absoluter Crack auf dem Gebiet der computergest\u00fctzten Berechnung von Quantenmaterialien und fungiert als eine Art Br\u00fcckenbauer zwischen Theorie und Experiment. Er lehrt nun offiziell als Professor f\u00fcr Computational Quantum Materials an der Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg und wird gro\u00dfz\u00fcgig mit 1,5 Millionen Euro vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Sangiovanni ist ein Meister der Theorie, der es versteht, die bemerkenswerten Effekte zu berechnen, die entstehen, wenn Elektronen in einem Material miteinander interagieren. Sein Fachwissen ist bei experimentellen Physikern \u00e4u\u00dferst gefragt, die im Labor Quantenmaterialien auf atomarer Ebene entwerfen. Er hat bereits so manche \u00dcberraschung erlebt, wie zum Beispiel die Entdeckung des topologischen Quantenmaterials &#8222;Indenen&#8220; im Jahr 2021. Urspr\u00fcnglich wollte er seinen Kollegen nur eine Idee f\u00fcr ein neues Material vorstellen, doch dann offenbarten die Messungen im Labor eine v\u00f6llig unerwartete Entdeckung. So kann es manchmal gehen!<\/p>\n<p>Sangiovanni ist auch ein gro\u00dfer Fan von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) und nutzt das Machine Learning, um gro\u00dfe Datenmengen zu analysieren und komplexe Vielteilcheneffekte auf kompakte Weise darzustellen. Dadurch spart er nicht nur eine Menge Energie, sondern kann auch neue Varianten von topologischen Quantenmaterialien erforschen. Er ist sich sicher, dass diese Materialien in Zukunft in Quantentechnologien integriert werden k\u00f6nnten, um energieeffizientere und leistungsst\u00e4rkere IT-Systeme zu schaffen.<\/p>\n<p>Die Verbindung zwischen W\u00fcrzburg und Dresden wird durch Sangiovannis Fachwissen gest\u00e4rkt. Er arbeitet eng mit dem Exzellenzcluster ct.qmat &#8211; Complexity and Topology in Quantum Matter zusammen, der von der Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg und der TU Dresden betrieben wird. Hier werden topologische Quantenmaterialien unter extremen Bedingungen wie ultratiefen Temperaturen, hohem Druck oder starken Magnetfeldern erforscht. Das Cluster ist das einzige seiner Art in Deutschland, das bundesland\u00fcbergreifend finanziell unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen uns gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, einen solchen Experten wie Giorgio Sangiovanni in W\u00fcrzburg zu haben. Er bringt frischen Wind in die Welt der Quantenforschung und wird sicherlich noch f\u00fcr einige \u00fcberraschende Entdeckungen sorgen. Wer wei\u00df, welches neue topologische Quantenmaterial als n\u00e4chstes von ihm entdeckt wird? Eines ist sicher: Die Zukunft der Quantenforschung sieht vielversprechend aus!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Quantenmaterialien + K\u00fcnstliche Intelligenz + Topologische Quantenmaterialien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00fcrzburg hat einen neuen Star in der Welt der Quantenforschung: Giorgio Sangiovanni. Der Mann ist ein absoluter Crack auf dem Gebiet der computergest\u00fctzten Berechnung von Quantenmaterialien und fungiert als eine Art Br\u00fcckenbauer zwischen Theorie und Experiment. Er lehrt nun offiziell als Professor f\u00fcr Computational Quantum Materials an der Julius-Maximilians-Universit\u00e4t W\u00fcrzburg&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":716,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-717","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=717"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/717\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/716"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}