{"id":7211,"date":"2024-04-30T06:52:26","date_gmt":"2024-04-30T06:52:26","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/04\/30\/us-mobilfunkanbieter-zahlen-200-mio-strafe-fuer-unerlaubten-austausch-von-kundenstandortdaten\/"},"modified":"2024-04-30T06:52:26","modified_gmt":"2024-04-30T06:52:26","slug":"us-mobilfunkanbieter-zahlen-200-mio-strafe-fuer-unerlaubten-austausch-von-kundenstandortdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=7211","title":{"rendered":"US-Mobilfunkanbieter zahlen 200 Mio. $ Strafe f\u00fcr unerlaubten Austausch von Kundenstandortdaten"},"content":{"rendered":"<p>US-Mobilfunkanbieter haben gerade eine saftige Strafe von der Federal Communications Commission (FCC) aufgebrummt bekommen. Ganze 200 Millionen US-Dollar m\u00fcssen sie blechen, und das alles wegen unerlaubtem Austausch von Kundenstandortdaten. Klingt nach einem teuren Spa\u00df, oder? <\/p>\n<p>Die FCC wirft den Anbietern vor, ihre Kundenstandortinformationen an Aggregatoren verkauft zu haben, die sie dann wiederum an Standortdienstanbieter von Dritten weiterverkauften. Klingt kompliziert, ist es auch. Kurz gesagt: Die Anbieter haben die Daten ihrer Kunden einfach so weitergereicht, ohne deren Einwilligung. Und das, obwohl sie wussten, dass das so nicht geht. Tja, manchmal ist wohl Versuchung einfach zu gro\u00df.<\/p>\n<p>Die Strafen unterscheiden sich je nach Anbieter. T-Mobile hat mit stolzen 80 Millionen US-Dollar die Nase vorn. Sprint, das mittlerweile mit T-Mobile fusioniert ist, muss schlappe 12 Millionen US-Dollar zahlen. AT&#038;T folgt auf Platz zwei mit etwa 57 Millionen US-Dollar und Verizon muss ungef\u00e4hr 47 Millionen US-Dollar berappen. Aber hey, immerhin sind die Strafen f\u00fcr T-Mobile und Verizon niedriger als urspr\u00fcnglich vorgeschlagen. Die Anbieter haben wohl gute Argumente vorgebracht, um die Summen zu dr\u00fccken.<\/p>\n<p>Die FCC hat die Untersuchung \u00fcbrigens eingeleitet, nachdem verschiedene Medien dar\u00fcber berichtet hatten. Schon 2019 hatte der Technikjournalist Joseph Cox einen Artikel dar\u00fcber f\u00fcr Motherboard ver\u00f6ffentlicht. Aber die Entscheidung \u00fcber die Strafen hat auf sich warten lassen, da in der Beh\u00f6rde ein Kommissar gefehlt hat. Tja, manchmal dauert es einfach, bis der b\u00fcrokratische Apparat in Gang kommt.<\/p>\n<p>Die betroffenen Anbieter sind nat\u00fcrlich nicht gl\u00fccklich \u00fcber die Strafen. Ein Sprecher von AT&#038;T behauptet, dass die Ma\u00dfnahme der FCC keine rechtliche oder faktische Grundlage habe. Das Unternehmen sei nur deswegen verantwortlich gemacht worden, weil ein anderes Unternehmen seine vertraglichen Verpflichtungen verletzt habe. Klar, jetzt ist es pl\u00f6tzlich ein Fall von &#8222;Die haben&#8217;s versaut, nicht wir!&#8220;.<\/p>\n<p>Auch Verizon will die Strafe nicht einfach so hinnehmen. Ein Sprecher beteuert, dass das Unternehmen schnell reagiert habe, als ein einzelner Zugriff auf die Daten einiger weniger Kunden stattgefunden habe. Das Hauptproblem sei ein veraltetes Programm, das vor sechs Jahren schon abgeschaltet wurde. Klingt nach einer Ausrede, aber wer wei\u00df?<\/p>\n<p>T-Mobile hat sich dazu entschieden, keine Stellungnahme abzugeben. Einfach mal die Klappe halten und hoffen, dass das Thema bald vergessen ist? Wer wei\u00df.<\/p>\n<p>Insgesamt ist das Ganze ein ziemlich teures Missgeschick f\u00fcr die Mobilfunkanbieter. Aber hey, vielleicht lernen sie daraus und behalten in Zukunft besser im Blick, was mit den Daten ihrer Kunden passiert. Und wir k\u00f6nnen nur hoffen, dass die FCC weiterhin ein wachsames Auge auf sie hat. Denn schlie\u00dflich geht es um unsere Privatsph\u00e4re und den Schutz unserer Daten.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: FCC + T-Mobile + AT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>US-Mobilfunkanbieter haben gerade eine saftige Strafe von der Federal Communications Commission (FCC) aufgebrummt bekommen. Ganze 200 Millionen US-Dollar m\u00fcssen sie blechen, und das alles wegen unerlaubtem Austausch von Kundenstandortdaten. Klingt nach einem teuren Spa\u00df, oder? 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