{"id":7285,"date":"2024-05-01T16:56:23","date_gmt":"2024-05-01T16:56:23","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/01\/microsoft-investiert-eine-milliarde-dollar-in-openai-warum-google-war-zu-schnell-mit-kuenstlicher-intelligenz\/"},"modified":"2024-05-01T16:56:23","modified_gmt":"2024-05-01T16:56:23","slug":"microsoft-investiert-eine-milliarde-dollar-in-openai-warum-google-war-zu-schnell-mit-kuenstlicher-intelligenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=7285","title":{"rendered":"Microsoft investiert eine Milliarde Dollar in OpenAI: Warum? Google war zu schnell mit k\u00fcnstlicher Intelligenz!"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahr 2019 hat Microsoft mal eben eine Milliarde Dollar in OpenAI gesteckt. Warum? Na ja, sie waren ziemlich besorgt dar\u00fcber, dass Google in Sachen k\u00fcnstlicher Intelligenz die Nase vorn hatte. In einer internen E-Mail mit dem Titel &#8222;Gedanken zu OpenAI&#8220; zwischen Kevin Scott (dem Technischen Leiter von Microsoft), CEO Satya Nadella und Mitbegr\u00fcnder Bill Gates wurde diese Sorge deutlich. \u00dcbrigens wurde diese E-Mail im Rahmen eines aktuellen Kartellverfahrens des US-Justizministeriums gegen Google ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n<p>In der E-Mail erkl\u00e4rt Scott, dass Microsoft beim Skalieren des maschinellen Lernens einige Jahre hinter der Konkurrenz zur\u00fcckliegt. Er gesteht sogar ein, dass es ganze sechs Monate gedauert hat, bis die Microsoft-Ingenieure das BERT-Sprachmodell von Google repliziert und trainiert haben. Der Grund daf\u00fcr war die mangelnde Infrastruktur von Microsoft. <\/p>\n<p>Was Microsoft beeindruckt hat, war die fr\u00fche Anwendung von KI durch Google, besonders im Bereich der nat\u00fcrlichen Sprachverarbeitung. Scott war zwar anfangs skeptisch gegen\u00fcber den KI-Bem\u00fchungen von OpenAI und Google DeepMind, aber als er erkannte, wo genau die Unterschiede im Modelltraining zwischen Google und Microsoft lagen, wurde er echt besorgt. <\/p>\n<p>Scott erkl\u00e4rte, dass einige der fr\u00fchen KI-Modelle von Google einen Wettbewerbsvorteil gegen\u00fcber Bing verschafft haben. Besonders beeindruckt war er von den Autovervollst\u00e4ndigungsfunktionen in Gmail, die im Jahr 2019 echt beeindruckend waren. <\/p>\n<p>Nadella hat Scotts Gedanken zu OpenAI dann an Amy Hood, die Finanzchefin von Microsoft, weitergeleitet. Er hat betont, dass dieser Invest das Richtige ist. Hood ist daf\u00fcr verantwortlich, die finanziellen Ziele des Unternehmens zu \u00fcberwachen und die Ausgaben regelm\u00e4\u00dfig zu \u00fcberpr\u00fcfen. <\/p>\n<p>Es ist nicht ganz klar, wer die Diskussion \u00fcber OpenAI im Jahr 2019 angesto\u00dfen hat, aber es wird berichtet, dass Gates seit 2016 regelm\u00e4\u00dfig Treffen mit OpenAI hatte und den Deal vermittelt hat. Auch wenn Gates 2020 wegen einer Aff\u00e4re mit einer Mitarbeiterin aus dem Vorstand von Microsoft zur\u00fcckgetreten ist, spielt er immer noch eine wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Microsoft und OpenAI.<\/p>\n<p>Mittlerweile hat Microsoft \u00fcber 13 Milliarden Dollar in OpenAI investiert und die Modelle in verschiedene Anwendungen integriert. Dazu geh\u00f6ren Office-Anwendungen, die Bing-Suchmaschine, Edge und sogar das Windows-Betriebssystem. Dadurch wird Microsoft als f\u00fchrend in Sachen k\u00fcnstlicher Intelligenz angesehen und nicht, wie vor f\u00fcnf Jahren bef\u00fcrchtet, als abgeh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Microsoft CTO Kevin Scott + OpenAI + Satya Nadella<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahr 2019 hat Microsoft mal eben eine Milliarde Dollar in OpenAI gesteckt. Warum? Na ja, sie waren ziemlich besorgt dar\u00fcber, dass Google in Sachen k\u00fcnstlicher Intelligenz die Nase vorn hatte. 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