{"id":7471,"date":"2024-05-07T15:40:46","date_gmt":"2024-05-07T15:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/07\/identitaet-des-lockbit-anfuehrers-enthuellt-russischer-buerger-dmitry-k-beschuldigt-10-mio-belohnung-ausgesetzt\/"},"modified":"2024-05-07T15:40:46","modified_gmt":"2024-05-07T15:40:46","slug":"identitaet-des-lockbit-anfuehrers-enthuellt-russischer-buerger-dmitry-k-beschuldigt-10-mio-belohnung-ausgesetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=7471","title":{"rendered":"Identit\u00e4t des LockBit-Anf\u00fchrers enth\u00fcllt: Russischer B\u00fcrger Dmitry K. beschuldigt, 10 Mio. Belohnung ausgesetzt"},"content":{"rendered":"<p>Ermittlungsbeh\u00f6rden haben nach eigenen Angaben die Identit\u00e4t des Anf\u00fchrers der LockBit-Gruppe ermittelt. Zu dem Zusammenschluss geh\u00f6ren unter anderem das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) und das Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein. Laut Angaben des US-Finanzministeriums und der britischen National Crime Agency (NCA) handelt es sich bei dem Pseudonym LockBitSupp um einen russischen Staatsb\u00fcrger namens Dmitry K. Der 31-j\u00e4hrige Verd\u00e4chtige soll in Voronesh leben, einer Stadt s\u00fcdlich von Moskau.<\/p>\n<p>LockBitSupp wird beschuldigt, als Entwickler des Ransomware-as-a-Service-Dienstes (RaaS) LockBit 3.0 insgesamt 20 Prozent der erpressten L\u00f6segelder kassiert und einen Gewinn von \u00fcber 100 Millionen Dollar erzielt zu haben. Das US-Au\u00dfenministerium hat eine Belohnung in H\u00f6he von 10 Millionen US-Dollar f\u00fcr Informationen ausgesetzt, die zur Festnahme des Verd\u00e4chtigen f\u00fchren. Zudem wurden in den USA Anklage gegen ihn erhoben. Sollte der Verd\u00e4chtige Verm\u00f6genswerte in den USA, Australien oder Gro\u00dfbritannien investiert haben, werden diese L\u00e4nder im Falle des Zugriffs seine Verm\u00f6genswerte einfrieren.<\/p>\n<p>Da LockBitSupp seinen Anteil der erpressten L\u00f6segelder in der Regel in Form von Bitcoin erhalten hat, d\u00fcrfte es jedoch eine Herausforderung sein, diese aufzusp\u00fcren. Die meisten kriminellen Helfer der LockBit-Bande konnten ebenfalls kaum Profit erzielen. Fast 60 Prozent der sogenannten Affiliates haben mit der Ransomware keinen finanziellen Gewinn erzielt. Nur 80 der insgesamt 194 Partner haben eine erfolgreiche Verhandlung \u00fcber das L\u00f6segeld gef\u00fchrt, w\u00e4hrend die \u00fcbrigen 114 Partner leer ausgegangen sind. Die erfolglosen Erpresser haben bis zu einem Verlust von 75.000 US-Dollar erlitten, da sie bei der Anwerbung eine Bitcoin als Sicherheit hinterlegen mussten. Lediglich der Anf\u00fchrer der Gruppe konnte Gewinn erzielen, indem er sich das Pfand aneignete.<\/p>\n<p>Es ist unklar, ob LockBitSupp zu den Sanktionen und der angeblichen Enttarnung Stellung beziehen wird. Gestern wurden jedoch \u00fcber 50 neue Eintr\u00e4ge auf der Darknet-Leaksite der Ransomware-Gruppe ver\u00f6ffentlicht, von denen viele lediglich mit einem aktualisierten Datum versehen sind. Dies deutet vermutlich darauf hin, dass damit Aktivit\u00e4t vorget\u00e4uscht werden soll.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: LockBitSupp + Dmitry K. + USA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ermittlungsbeh\u00f6rden haben nach eigenen Angaben die Identit\u00e4t des Anf\u00fchrers der LockBit-Gruppe ermittelt. Zu dem Zusammenschluss geh\u00f6ren unter anderem das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) und das Landeskriminalamt (LKA) Schleswig-Holstein. 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