{"id":7947,"date":"2024-05-23T05:02:51","date_gmt":"2024-05-23T05:02:51","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/23\/ki-bedroht-bis-2030-3-mio-jobs-in-deutschland-mckinsey-studie\/"},"modified":"2024-05-23T05:02:51","modified_gmt":"2024-05-23T05:02:51","slug":"ki-bedroht-bis-2030-3-mio-jobs-in-deutschland-mckinsey-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=7947","title":{"rendered":"KI bedroht bis 2030 3 Mio. Jobs in Deutschland &#8211; McKinsey-Studie"},"content":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird in den n\u00e4chsten Jahren gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland mit sich bringen. Laut einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Studie des McKinsey Global Institute (MGI) k\u00f6nnten bis zum Jahr 2030 in Deutschland bis zu drei Millionen Arbeitspl\u00e4tze von den Auswirkungen der KI betroffen sein, was etwa sieben Prozent der Gesamtbesch\u00e4ftigung entspricht.<\/p>\n<p>Die Forscher von McKinsey gehen in ihrem Szenario von einer beschleunigten Einf\u00fchrung von KI-Systemen in den USA und Europa aus. Bis 2030 k\u00f6nnte dies zu einer Automatisierung von nahezu einem Drittel der Arbeitsstunden f\u00fchren. In der EU k\u00f6nnte diese Zahl sogar bis 2035 auf 45 Prozent ansteigen. Demnach k\u00f6nnten in Europa und den USA bis zum Jahr 2030 jeweils fast zw\u00f6lf Millionen Jobwechsel erforderlich sein.<\/p>\n<p>Die Autorinnen und Autoren der Studie sehen dabei die Gefahr einer negativen Entwicklung des Arbeitsmarktes. Einerseits k\u00f6nnten hochqualifizierte und gut bezahlte Stellen kaum besetzt werden, andererseits besteht die M\u00f6glichkeit einer \u00dcberflutung des Niedriglohnsektors mit Arbeitskr\u00e4ften. In Europa k\u00f6nnte sich der Anteil hoch bezahlter Berufe um 1,8 Prozentpunkte erh\u00f6hen, w\u00e4hrend der Anteil niedrig bezahlter Berufe um 1,4 Prozentpunkte sinken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Besonders betroffen von den Ver\u00e4nderungen w\u00e4ren B\u00fcro-Jobs in den Verwaltungsbereichen von Unternehmen und \u00f6ffentlichen Einrichtungen. In Deutschland entfallen mehr als die H\u00e4lfte der durch KI verursachten Jobwechsel auf diesen Bereich. Auch der Kundenservice und Vertrieb (17 Prozent) sowie Produktionsaktivit\u00e4ten (16 Prozent) sind stark betroffen.<\/p>\n<p>Um sich vor einer Verdr\u00e4ngung durch KI zu sch\u00fctzen, k\u00f6nnen betroffene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am effektivsten Schulungen und andere Qualifizierungsma\u00dfnahmen nutzen. Laut der Studie wird die Nachfrage nach technischen F\u00e4higkeiten stark steigen, insbesondere in Europa um 25 Prozent. Auch soziale und emotionale Kompetenzen werden verst\u00e4rkt nachgefragt werden (um 12 Prozent).<\/p>\n<p>Die Forscher von McKinsey sehen trotz der Herausforderungen auch positive volkswirtschaftliche Auswirkungen. Durch die Einf\u00fchrung von KI und eine effektive Weiterqualifizierung der Arbeitnehmer k\u00f6nnte die j\u00e4hrliche Wachstumsrate der Produktivit\u00e4t bis 2030 auf drei Prozent gesteigert werden.<\/p>\n<p>Die Studie des McKinsey Global Institute analysierte die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen bis 2030 in den USA sowie in zehn europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, darunter Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Spanien, Gro\u00dfbritannien, Schweden, Italien, D\u00e4nemark, die Tschechische Republik und Polen. Zudem wurden \u00fcber 1100 Vorst\u00e4nde von Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Italien, Gro\u00dfbritannien und den USA befragt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Deutschland + Europa + USA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) wird in den n\u00e4chsten Jahren gro\u00dfe Ver\u00e4nderungen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland mit sich bringen. 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