{"id":8041,"date":"2024-05-27T08:28:41","date_gmt":"2024-05-27T08:28:41","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/27\/openj9-0-45-0-erreicht-gleichen-stand-wie-java-22-was-bietet-die-alternative-jvm\/"},"modified":"2024-05-27T08:28:41","modified_gmt":"2024-05-27T08:28:41","slug":"openj9-0-45-0-erreicht-gleichen-stand-wie-java-22-was-bietet-die-alternative-jvm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8041","title":{"rendered":"OpenJ9 0.45.0 erreicht gleichen Stand wie Java 22: Was bietet die alternative JVM?"},"content":{"rendered":"<p>OpenJ9, die alternative Java Virtual Machine (JVM), hat mit der aktuellen Version 0.45.0 nun den gleichen Stand erreicht wie Java 22. Das ist eine erfreuliche Nachricht f\u00fcr Entwickler, die OpenJ9 nutzen, um ihre Java-Anwendungen auszuf\u00fchren. Allerdings gibt es hier eine wichtige Einschr\u00e4nkung: OpenJ9 0.45.0 ist nur mit OpenJDK 22 kompatibel. Das bedeutet, dass diese Zwischenversion ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von OpenJDK 22 entwickelt wurde.<\/p>\n<p>Das Ziel der OpenJ9-Entwickler ist es, mit den halbj\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlichten Spezialversionen vor allem die Funktionen der aktuellen JDK-Versionen umzusetzen. Dabei betonen sie ausdr\u00fccklich, dass die aktuelle Version 0.45.0 kein Release mit Langzeitunterst\u00fctzung ist. Das bedeutet, dass Entwickler, die OpenJ9 verwenden m\u00f6chten, um ihre Java-Anwendungen auszuf\u00fchren, m\u00f6glicherweise in Zukunft auf eine andere Version umsteigen m\u00fcssen, um weiterhin den vollen Support zu erhalten.<\/p>\n<p>Was bietet OpenJ9 nun mit der Integration von Java 22? Eine der interessanten Neuerungen ist die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die siebte Incubator-Version der Vector API. Diese API erm\u00f6glicht es Entwicklern, Vektoroperationen auf einer h\u00f6heren Ebene auszuf\u00fchren und somit die Performance ihrer Anwendungen zu verbessern. Dar\u00fcber hinaus bietet OpenJ9 auch Unterst\u00fctzung f\u00fcr die zweite Vorschau der Scoped Values sowie die Foreign Function &#038; Memory API. Diese Funktionen erm\u00f6glichen den Zugriff auf externe Funktionen und Speicherbereiche, was die Interoperabilit\u00e4t mit anderen Sprachen erleichtert.<\/p>\n<p>Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass OpenJ9 nicht alle Features von Java 22 implementiert. Einige Funktionen, wie zum Beispiel die Unnamed Variables and Patterns, werden dem OpenJDK 22 \u00fcberlassen. Das bedeutet, dass Entwickler, die auf diese spezifischen Funktionen angewiesen sind, m\u00f6glicherweise auf die Standard-JVM HotSpot zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>OpenJ9 ist eine von IBM entwickelte Alternative zur Standard-JVM HotSpot. Sie zeichnet sich durch ihre hohe Performance und ihren geringen Speicherbedarf aus. Viele Unternehmen und Organisationen nutzen OpenJ9 in verschiedenen Bereichen, von Desktop- und Serveranwendungen bis hin zu Cloud-L\u00f6sungen. Die aktuelle Version 0.45.0 von OpenJ9 bringt eine verbesserte Kompatibilit\u00e4t mit Java 22 und erm\u00f6glicht Entwicklern, von den neuen Funktionen der JDK-Version zu profitieren.<\/p>\n<p>Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich OpenJ9 in Zukunft weiterentwickeln wird und ob es langfristig mit den neuesten Java-Versionen Schritt halten kann. Die Java-Community ist st\u00e4ndig in Bewegung und es gibt immer wieder neue Features und Verbesserungen in den JDK-Versionen. Es wird spannend sein zu sehen, ob OpenJ9 in der Lage ist, mit diesen Entwicklungen Schritt zu halten und weiterhin eine attraktive Alternative zur Standard-JVM HotSpot zu bleiben.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Java + OpenJDK + OpenJ9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>OpenJ9, die alternative Java Virtual Machine (JVM), hat mit der aktuellen Version 0.45.0 nun den gleichen Stand erreicht wie Java 22. Das ist eine erfreuliche Nachricht f\u00fcr Entwickler, die OpenJ9 nutzen, um ihre Java-Anwendungen auszuf\u00fchren. Allerdings gibt es hier eine wichtige Einschr\u00e4nkung: OpenJ9 0.45.0 ist nur mit OpenJDK 22 kompatibel.&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":8040,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8041"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8041\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8040"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}