{"id":8081,"date":"2024-05-28T11:32:14","date_gmt":"2024-05-28T11:32:14","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/28\/ki-chatbots-in-unternehmen-chancen-und-herausforderungen-fuer-den-kundenservice-und-datenschutz\/"},"modified":"2024-05-28T11:32:14","modified_gmt":"2024-05-28T11:32:14","slug":"ki-chatbots-in-unternehmen-chancen-und-herausforderungen-fuer-den-kundenservice-und-datenschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8081","title":{"rendered":"KI-Chatbots in Unternehmen: Chancen und Herausforderungen f\u00fcr den Kundenservice und Datenschutz"},"content":{"rendered":"<p>Der Einsatz von KI-Chatbots in Unternehmen bietet zahlreiche Chancen, birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Viele Unternehmen setzen vermehrt auf KI-Chatbots, um ihren Kundenservice zu verbessern und Arbeitsabl\u00e4ufe zu optimieren. Diese Technologien erm\u00f6glichen es, Kundenanfragen automatisiert zu beantworten und somit den Support effizienter zu gestalten.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es gerade in Bereichen, in denen sensible Daten gehandhabt werden, einige Hindernisse bei der Nutzung von KI-Chatbots. Besonders IT-Dienstleister, die sensible Informationen von Kunden verwalten, m\u00fcssen den strengen Datenschutzanforderungen gerecht werden. In regulierten M\u00e4rkten k\u00f6nnte der Einsatz von Chatbots sogar das Interesse der Bankenaufsicht wecken. Auch im Bereich Healthcare, wo Fachkr\u00e4fte mit sensiblen Sozialdaten arbeiten, m\u00fcssen die Handlungen der KI-Systeme verantwortungsvoll und nachvollziehbar sein, um keine neuen Angriffsm\u00f6glichkeiten zu schaffen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund sollten IT-Systemh\u00e4user, Managed-Service-Provider und Beratungsh\u00e4user die uneingeschr\u00e4nkte Nutzung von KI-Chatbots und \u00e4hnlichen Diensten vermeiden, wenn die Vertragslage unzureichend ist und transparente Schutzma\u00dfnahmen fehlen. Denn in solchen F\u00e4llen bleibt die Verarbeitung, Speicherung und weitere Nutzung der in diese Tools eingegebenen Informationen verborgen.<\/p>\n<p>Dennoch k\u00f6nnten die Vorteile eines KI-Chatbots dazu f\u00fchren, dass viele Arbeitsschritte in IT-Systemh\u00e4usern vereinfacht werden k\u00f6nnen. Die Systeme haben die F\u00e4higkeit, Konfigurationen und Code zu generieren, Konzepte zu erstellen und bei der Recherche und Analyse von Kundenproblemen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Um die tats\u00e4chlichen Vorteile von Chatbots zu \u00fcberpr\u00fcfen, wurde im Rahmen einer Forschungskooperation zwischen der Hochschule Weserbergland (HSW) und dem auf Sicherheit spezialisierten Systemhaus AirITSystems aus Langenhagen ein individuell angepasster Chatbot entwickelt. Das Forschungsprojekt hatte das Ziel, die Interaktion zwischen Benutzern und dem KI-System mithilfe eines fortgeschrittenen gro\u00dfen Sprachmodells (LLM) und einer handhabbaren On-Premises-Technologie umzusetzen.<\/p>\n<p>Ein besonderer Fokus lag dabei auf der Unterst\u00fctzung von IT-Spezialisten im Arbeitsalltag. Es wurde ein intuitiv bedienbares Frontend entwickelt, das gleicherma\u00dfen von Security-Consultants, Systemspezialisten und Analysten des Security Operating Centers genutzt werden kann. Daf\u00fcr wurde evaluiert, welches Modell sich besonders f\u00fcr IT-Sicherheits- und IT-relevante Fragen eignet. Zudem wurde untersucht, ob das Modell f\u00fcr spezifische Themenbereiche erweitert werden kann und ob die Integration von firmeneigenen Datens\u00e4tzen m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Aufgrund der Sicherheitsanforderungen wurde festgelegt, dass der Chatbot nur in einer isolierten Instanz in der eigenen Systemarchitektur betrieben werden konnte. Die sprachliche Qualit\u00e4t der Antworten wurde mithilfe von Testl\u00e4ufen verschiedener Modelle \u00fcberpr\u00fcft. Das Mistral-Modell erwies sich dabei als \u00fcberzeugender, da es in den Bereichen Argumentation, Mathematik und Code-Generierung die besten Ergebnisse lieferte.<\/p>\n<p>Die Tests wurden in einer Anaconda-Umgebung durchgef\u00fchrt und umfassten typische Szenarien aus dem Alltag eines Systemhauses. Dabei wurden die Antwortzeit und die L\u00e4nge der Antworten vom System getestet. Die Studierenden f\u00fchrten zudem eine qualitative Bewertung der Ausgabe durch. Es wurde darauf geachtet, ein ausgewogenes Verh\u00e4ltnis der Token-Gr\u00f6\u00dfen von Ein- und Ausgabe zu gew\u00e4hrleisten, um Fragen effizient verarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die entwickelte Mensch-Maschine-Schnittstelle wurde positiv von den Testpersonen bewertet und trug wesentlich zur Akzeptanz des Systems bei. Neben dem Autor waren mehrere angehende Wirtschaftsinformatiker der Hochschule Weserbergland an dem Projekt beteiligt.<\/p>\n<p>Insgesamt zeigt das Forschungsprojekt, dass KI-Chatbots in IT-Systemh\u00e4usern eine n\u00fctzliche Unterst\u00fctzung sein k\u00f6nnen. Allerdings m\u00fcssen dabei stets die Sicherheitsanforderungen und Datenschutzbestimmungen beachtet werden, um keine neuen Risiken zu schaffen. Wenn diese Aspekte ber\u00fccksichtigt werden, k\u00f6nnen KI-Chatbots die Effizienz und Qualit\u00e4t der Arbeit in IT-Unternehmen deutlich verbessern.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: LLM + ChatGPT + Weserbergland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einsatz von KI-Chatbots in Unternehmen bietet zahlreiche Chancen, birgt jedoch auch einige Herausforderungen. Viele Unternehmen setzen vermehrt auf KI-Chatbots, um ihren Kundenservice zu verbessern und Arbeitsabl\u00e4ufe zu optimieren. Diese Technologien erm\u00f6glichen es, Kundenanfragen automatisiert zu beantworten und somit den Support effizienter zu gestalten. 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