{"id":8167,"date":"2024-05-30T09:28:43","date_gmt":"2024-05-30T09:28:43","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/05\/30\/europas-ki-im-rueckstand-zeit-fuer-mehr-investitionen-und-bessere-koordination-sagt-eu-rechnungshofbericht\/"},"modified":"2024-05-30T09:28:43","modified_gmt":"2024-05-30T09:28:43","slug":"europas-ki-im-rueckstand-zeit-fuer-mehr-investitionen-und-bessere-koordination-sagt-eu-rechnungshofbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8167","title":{"rendered":"Europas KI im R\u00fcckstand: Zeit f\u00fcr mehr Investitionen und bessere Koordination, sagt EU-Rechnungshofbericht!"},"content":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union hat bisher nur begrenzten Erfolg bei der Entwicklung eines k\u00fcnstlichen Intelligenz-\u00d6kosystems in Europa gehabt, wie ein Sonderbericht des EU-Rechnungshofs zeigt. Die EU hat es vers\u00e4umt, die Investitionen in k\u00fcnstliche Intelligenz zu beschleunigen und mit den weltweit f\u00fchrenden Unternehmen auf gleicher Ebene zu konkurrieren. Das ist nat\u00fcrlich schade f\u00fcr die EU, denn k\u00fcnstliche Intelligenz ist ein aufstrebendes Feld mit gro\u00dfem Potenzial.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hat seit 2018 verschiedene Ma\u00dfnahmen ergriffen, um die Entwicklung des KI-\u00d6kosystems in Europa voranzutreiben. Dazu geh\u00f6ren Regulierung, Infrastruktur, Forschung und Investitionen. Die EU hat fr\u00fchzeitig Ma\u00dfnahmen ergriffen, um KI-Risiken zu untersuchen und weltweit zu den ersten Regeln f\u00fcr die Nutzung von KI zu geh\u00f6ren. Leider wurden diese Ma\u00dfnahmen nicht ausreichend mit den Mitgliedstaaten abgestimmt und die Investitionen wurden nicht systematisch \u00fcberwacht.<\/p>\n<p>Um die KI-Ambitionen der EU zu verwirklichen, bedarf es einer erh\u00f6hten und gezielteren Beteiligung sowohl von \u00f6ffentlichen als auch privaten Investoren. Die EU-Rechnungshof bezieht sich dabei auf neue Technologien wie Robotik, Big Data, Cloud Computing, High-Performance Computing, Photonik und Neurowissenschaften im Zusammenhang mit KI. Diese Technologien sind entscheidend f\u00fcr die Entwicklung von k\u00fcnstlicher Intelligenz und die EU muss hier aufholen.<\/p>\n<p>Die USA haben seit langem eine f\u00fchrende Position in diesen Bereichen inne und China plant bis 2030, weltweit f\u00fchrend in Sachen k\u00fcnstliche Intelligenz zu werden. Die geplanten privaten Investitionen in der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr die Jahre 2018 bis 2020 beliefen sich auf insgesamt 20 Milliarden Euro, mit weiteren 20 Milliarden Euro in den folgenden Jahren. Es gibt jedoch erhebliche Unterschiede in der Nutzung von k\u00fcnstlicher Intelligenz durch Unternehmen in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU. Einige L\u00e4nder haben gro\u00dfe \u00f6ffentliche Investitionen angek\u00fcndigt, w\u00e4hrend andere noch keine klaren Strategien f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz haben.<\/p>\n<p>Die Risikokapitalinvestitionen in der Europ\u00e4ischen Union sind im Vergleich zu den f\u00fchrenden KI-Regionen USA und China insgesamt geringer ausgefallen. Zwischen 2018 und 2020 hat sich die Investitionsl\u00fccke zwischen den USA und der EU mehr als verdoppelt. Das zeigt, dass die EU hier noch viel Potenzial hat, um aufzuholen.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union hat Ma\u00dfnahmen ergriffen, um einen Rahmen f\u00fcr die Koordinierung von k\u00fcnstlicher Intelligenz zu entwickeln. Das beinhaltet die Ausweitung der Investitionen und die Anpassung der Regulierung. Die Kommission und die Mitgliedstaaten haben sich auf Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung eines KI-\u00d6kosystems verst\u00e4ndigt. Die KI-Pl\u00e4ne der Kommission entsprechen internationalen bew\u00e4hrten Verfahren, aber sie sind unpr\u00e4zise und veraltet, da sie sich seit 2018 nicht ver\u00e4ndert haben. Das ist ein Problem, denn um wettbewerbsf\u00e4hig zu sein, braucht es klare und ambitionierte Investitionsziele.<\/p>\n<p>Obwohl die EU-Kommission die Ausgaben f\u00fcr KI-Forschungsprojekte erh\u00f6ht hat, ist die private Kofinanzierung nicht signifikant gestiegen. Hier muss mehr getan werden, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse von KI-Forschungsprojekten vollst\u00e4ndig kommerzialisiert oder genutzt werden.<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit der EU-Kommission mit den Mitgliedstaaten hat nur begrenzte Auswirkungen, da es an den erforderlichen Governance-Tools und -Informationen fehlt. Es gibt kein angemessenes \u00dcberwachungssystem f\u00fcr KI-Investitionen und keine klare \u00dcbersicht dar\u00fcber, wie die Mitgliedstaaten zur Investitionspolitik der EU beitragen.<\/p>\n<p>Insgesamt hat die Europ\u00e4ische Union noch einen weiten Weg vor sich, um ein konkurrenzf\u00e4higes KI-\u00d6kosystem aufzubauen. Es bedarf einer verst\u00e4rkten Zusammenarbeit, gezielter Investitionen und einer klaren Vision, um mit den f\u00fchrenden KI-Regionen mithalten zu k\u00f6nnen. Die EU hat das Potenzial, ein wichtiger Akteur in der k\u00fcnstlichen Intelligenz zu werden, aber es ist wichtig, dass jetzt die richtigen Schritte unternommen werden.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: EU + USA + KI<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Europ\u00e4ische Union hat bisher nur begrenzten Erfolg bei der Entwicklung eines k\u00fcnstlichen Intelligenz-\u00d6kosystems in Europa gehabt, wie ein Sonderbericht des EU-Rechnungshofs zeigt. Die EU hat es vers\u00e4umt, die Investitionen in k\u00fcnstliche Intelligenz zu beschleunigen und mit den weltweit f\u00fchrenden Unternehmen auf gleicher Ebene zu konkurrieren. 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