{"id":8261,"date":"2024-06-03T04:10:36","date_gmt":"2024-06-03T04:10:36","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/06\/03\/neue-sensoren-hauchduenn-wie-haare-revolutionaere-anwendungsmoeglichkeiten-in-gesundheit-textilien-und-umweltschutz\/"},"modified":"2024-06-03T04:10:36","modified_gmt":"2024-06-03T04:10:36","slug":"neue-sensoren-hauchduenn-wie-haare-revolutionaere-anwendungsmoeglichkeiten-in-gesundheit-textilien-und-umweltschutz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8261","title":{"rendered":"Neue Sensoren hauchd\u00fcnn wie Haare: Revolution\u00e4re Anwendungsm\u00f6glichkeiten in Gesundheit, Textilien und Umweltschutz"},"content":{"rendered":"<p>Neu entwickelte Sensoren der University of Cambridge sind so d\u00fcnn wie ein F\u00fcnfzigstel eines menschlichen Haares und k\u00f6nnen direkt auf die Haut aufgetragen werden. Das Herstellungsverfahren basiert auf der Inspiration durch Spinnenseide, welche sich an verschiedene Oberfl\u00e4chen anpassen und an ihnen haften kann. Durch die Integration von Bioelektronik in die Spinnenseide ist es m\u00f6glich, dem Netz sensorische F\u00e4higkeiten zu verleihen. Pflanzen eignen sich ebenfalls als geeignete Tr\u00e4ger. Sensoren, die darauf gedruckt sind, k\u00f6nnten das Wachstum \u00fcberwachen und beispielsweise einen Alarm ausl\u00f6sen, wenn ein Mangel an Wasser besteht.<\/p>\n<p>Diese Methode, die wenig Abfall und Emissionen verursacht, hat das Potenzial, in verschiedenen Bereichen genutzt zu werden. Dazu geh\u00f6ren die Gesundheitsf\u00fcrsorge, virtuelle Realit\u00e4t, elektronische Textilien und Umwelt\u00fcberwachung. Die Fachleute sind der \u00dcberzeugung, dass die Verwendung elektronischer Sensoren auf der Haut das Potenzial hat, die Art und Weise, wie Menschen mit ihrer Umwelt interagieren, grundlegend zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die direkte Anbringung von Sensoren auf der Haut k\u00f6nnte das Erlebnis von Spielen oder Anwendungen in der virtuellen Realit\u00e4t verbessern. Laut den Entwicklern ist das Druckverfahren so schonend, dass es sogar m\u00f6glich war, einen Sensor auf einer Pusteblume zu platzieren, ohne dass die dort locker sitzenden Samenk\u00f6rner mit Fallschirm herunterfielen.<\/p>\n<p>Yan Yan Shery Huang und ihr Team haben erfolgreich bioelektronische Spinnenseide aus PEDOT:PSS hergestellt. Diese besteht aus einem elektrisch leitenden Polymer, das biokompatibel ist, sowie Hyalurons\u00e4ure und Polyethylenoxid. Die Forscher extrahierten die feinen F\u00e4den aus einer w\u00e4ssrigen L\u00f6sung, die bei Raumtemperatur die Grundmaterialien enthielt. Im n\u00e4chsten Schritt wurden die F\u00e4den behandelt, um sicherzustellen, dass sie auf biologischen Untergr\u00fcnden haften k\u00f6nnen. Sie k\u00f6nnen sich sogar an Mikrostrukturen wie Rillen auf den Fingerkuppen anpassen. Im Gegensatz dazu werden die meisten hochaufl\u00f6senden Sensoren derzeit in einem mehrstufigen und energieintensiven Prozess in Reinr\u00e4umen hergestellt, der den Einsatz giftiger Chemikalien erfordert.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend wird betont, dass die Sensoren, die in Cambridge entwickelt wurden, \u00fcberall hergestellt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: University + Yan Yan Shery Huang + PEDOT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neu entwickelte Sensoren der University of Cambridge sind so d\u00fcnn wie ein F\u00fcnfzigstel eines menschlichen Haares und k\u00f6nnen direkt auf die Haut aufgetragen werden. 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