{"id":8720,"date":"2024-06-17T18:22:29","date_gmt":"2024-06-17T18:22:29","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/06\/17\/schaltet-eure-poren-auf-wissenschaftler-der-tu-dresden-entwickeln-dynamische-cofs-mit-schaltbaren-quantenzustaenden\/"},"modified":"2024-06-17T18:22:29","modified_gmt":"2024-06-17T18:22:29","slug":"schaltet-eure-poren-auf-wissenschaftler-der-tu-dresden-entwickeln-dynamische-cofs-mit-schaltbaren-quantenzustaenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8720","title":{"rendered":"Schaltet eure Poren auf &#8211; Wissenschaftler der TU Dresden entwickeln dynamische COFs mit schaltbaren Quantenzust\u00e4nden"},"content":{"rendered":"<p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden haben mal wieder zugeschlagen! Mit ihrer neuesten Entdeckung im Bereich der kovalenten organischen Netzwerkverbindungen bringen sie uns einen Schritt n\u00e4her an schaltbare Quantenzust\u00e4nde heran. Klingt kompliziert? Keine Sorge, wir erkl\u00e4ren es euch.<\/p>\n<p>COFs, also por\u00f6se kovalente organische Netzwerkverbindungen, sind Materialien, die aus organischen Molek\u00fclen bestehen, die durch kovalente Bindungen zu einem Netzwerk verbunden sind. \u00c4hnlich wie ihre metallorganischen Kollegen, den MOFs, haben COFs viele spannende Eigenschaften, die f\u00fcr verschiedene Anwendungen relevant sind. Denkt an Gas- und Fl\u00fcssigkeitsspeicherung, Katalyse, Sensorik und Energieanwendungen.<\/p>\n<p>Bisher waren COFs jedoch eher starr und statisch. Doch das ist jetzt vorbei! Dr. Florian Auras und sein Team haben eine Designstrategie entwickelt, um dynamische zweidimensionale COFs herzustellen. Diese Materialien k\u00f6nnen ihre Poren schrittweise und kontrolliert \u00f6ffnen und schlie\u00dfen, \u00e4hnlich einem Schwamm. Das erm\u00f6glicht es ihnen, ihre Struktur von kompakt bis por\u00f6s umzuschalten.<\/p>\n<p>Und wie machen sie das? Durch Zugabe eines L\u00f6sungsmittels, das in das Netzwerk eindringt, k\u00f6nnen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die lokale Geometrie sowie optische Eigenschaften wie Farbe oder Fluoreszenz vor\u00fcbergehend und umkehrbar ver\u00e4ndern. Das ist doch ziemlich cool, oder?<\/p>\n<p>Die gezielte Steuerbarkeit der strukturellen und optoelektronischen Eigenschaften dieser Materialien macht sie \u00e4u\u00dferst vielversprechend f\u00fcr zuk\u00fcnftige Anwendungen in den Bereichen Elektronik und Informationstechnologie. Denn wer m\u00f6chte nicht Materialien haben, die man nach Belieben anpassen kann?<\/p>\n<p>Dr. Florian Auras ist begeistert von den M\u00f6glichkeiten, die sich durch die gezielte Kontrolle der molekularen Struktur ergeben. Seine Forschungsergebnisse dienen als Grundlage f\u00fcr zuk\u00fcnftige Untersuchungen von schaltbaren Polymeren und k\u00f6nnten uns sogar schaltbare Quantenzust\u00e4nde bringen. Das klingt nach einer aufregenden Zukunft!<\/p>\n<p>Die Arbeit von Dr. Florian Auras und seinem internationalen Team ist ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der COFs und er\u00f6ffnet neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Herstellung von funktionalen Materialien mit anpassbaren Eigenschaften. Sie tragen ma\u00dfgeblich zur internationalen Spitzenforschung auf dem Gebiet der kovalenten organischen Netzwerkverbindungen bei und zeigen uns, dass die Grenzen der Materialwissenschaften noch lange nicht erreicht sind.<\/p>\n<p>Also, haltet die Augen offen f\u00fcr weitere spannende Entdeckungen aus dem Labor von Dr. Florian Auras und seinem Team an der TU Dresden. Wer wei\u00df, welche bahnbrechenden Innovationen als n\u00e4chstes kommen werden!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Florian Auras + TU Dresden + Nature Chemistry\u2018<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Dresden haben mal wieder zugeschlagen! 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