{"id":8910,"date":"2024-06-25T09:10:27","date_gmt":"2024-06-25T09:10:27","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/06\/25\/microsoft-beendet-unterwasser-rechenzentren-projekt-natick-und-zieht-wichtige-erkenntnisse\/"},"modified":"2024-06-25T09:10:27","modified_gmt":"2024-06-25T09:10:27","slug":"microsoft-beendet-unterwasser-rechenzentren-projekt-natick-und-zieht-wichtige-erkenntnisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8910","title":{"rendered":"Microsoft beendet Unterwasser-Rechenzentren-Projekt Natick und zieht wichtige Erkenntnisse"},"content":{"rendered":"<p>Microsoft hat das Projekt Natick, bei dem unter Wasser betriebene Rechenzentren erforscht wurden, endg\u00fcltig eingestellt. Das Unternehmen entschied sich im Jahr 2018, 855 Server-Container vor der K\u00fcste Schottlands zu versenken, um die Auswirkungen der Umgebung auf die Hardware zu erforschen. Besonders die Optimierung der K\u00fchlung der Container durch das umgebende Meerwasser stand im Fokus.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Zeitraum von etwa zwei Jahren wurden die Container unter Wasser gehalten, ohne jegliche Wartung. Als Ergebnis dieses Versuchs fielen nur 6 der insgesamt 855 Server aus. Gleichzeitig f\u00fchrte Microsoft an Land 135 Testserver mit identischer Hardware im Parallelbetrieb durch, von denen acht einen Defekt aufwiesen. Dadurch verringerte sich die Ausfallrate der Unterwasserserver von 0,59 auf 0,07 Prozent.<\/p>\n<p>Microsoft schreibt den einheitlich k\u00fchlen Temperaturen, die durch das Meerwasser entstehen, den Erfolg zu. Zudem k\u00f6nnte auch die Stickstofff\u00fcllung innerhalb der Container einen Beitrag geleistet haben. Noelle Walsh, Corporate Vice President des Teams Cloud-Operationen und Innovationen bei Microsoft, best\u00e4tigte gegen\u00fcber Data Centre Dynamics, dass das Projekt Natick von Microsoft nicht weiterverfolgt wird.<\/p>\n<p>Das Team hat sich intensiv mit dem Projekt besch\u00e4ftigt und wertvolle Erkenntnisse \u00fcber den Betrieb unter dem Meeresspiegel, Vibrationen und deren Auswirkungen auf die Server gewonnen. Diese Erkenntnisse sollen auf andere Situationen angewendet werden. Microsoft plant trotz derzeitiger Abwesenheit von Rechenzentren im Wasser, das Projekt Natick weiterhin als Forschungsplattform zu nutzen. Ziel ist es, neue Konzepte in Bezug auf die Zuverl\u00e4ssigkeit und Nachhaltigkeit von Rechenzentren zu erforschen, zu testen und zu validieren. Dabei werden beispielsweise Fl\u00fcssigkeitsimmersionen verwendet.<\/p>\n<p>Derzeit liegt der Fokus von Microsoft auf der Entwicklung von Rechenzentren, die speziell f\u00fcr das Training von KI-Algorithmen und deren Ausf\u00fchrung in der Cloud optimiert sind. Die Priorit\u00e4t liegt nicht mehr auf kleinen Servern als Cloud-Speicher, wie es beim Projekt Natick der Fall war. Stattdessen setzt Microsoft diese Cloud-Rechenzentren ein, um besonders gro\u00dfe KI-Modelle zu trainieren. Aufgrund ihrer enormen Gr\u00f6\u00dfe gestaltet es sich \u00e4u\u00dferst schwierig, solche Rechenzentren unter Wasser zu versenken. Zudem greifen die Betreiber h\u00e4ufig auf solche Server zu, um beispielsweise die Rechenkapazit\u00e4t zu erh\u00f6hen oder Komponenten auszutauschen. Daher plant Microsoft auch keine Tests mit Stickstofff\u00fcllung in landbasierten Rechenzentren.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Microsoft + Natick + Noelle Walsh<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Microsoft hat das Projekt Natick, bei dem unter Wasser betriebene Rechenzentren erforscht wurden, endg\u00fcltig eingestellt. Das Unternehmen entschied sich im Jahr 2018, 855 Server-Container vor der K\u00fcste Schottlands zu versenken, um die Auswirkungen der Umgebung auf die Hardware zu erforschen. Besonders die Optimierung der K\u00fchlung der Container durch das umgebende&#46;&#46;&#46;<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":8909,"comment_status":"","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8910","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8910","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8910"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8910\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8909"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8910"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8910"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/byte-bucket.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8910"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}