{"id":8960,"date":"2024-06-26T11:14:50","date_gmt":"2024-06-26T11:14:50","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/06\/26\/windows-11-microsoft-aendert-heimlich-synchronisationsverhalten-bei-installation\/"},"modified":"2024-06-26T11:14:50","modified_gmt":"2024-06-26T11:14:50","slug":"windows-11-microsoft-aendert-heimlich-synchronisationsverhalten-bei-installation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8960","title":{"rendered":"Windows 11: Microsoft \u00e4ndert heimlich Synchronisationsverhalten bei Installation"},"content":{"rendered":"<p>Microsoft hat anscheinend still und heimlich das Verhalten bei der ersten Installation von Windows 11 ge\u00e4ndert. Dies erm\u00f6glicht es dem Unternehmen, die automatische Synchronisation von Ordnern ohne zus\u00e4tzliche Nachfrage zu aktivieren. Laut Berichten verschiedener Medien, basierend auf einer Meldung von Neowin, die in der Nacht zum Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurde, hat Microsoft diese \u00c4nderung vorgenommen.<\/p>\n<p>Wenn man seinen Computer gem\u00e4\u00df den W\u00fcnschen von Microsoft einrichtet, mit einer Internetverbindung und einer Anmeldung bei einem Microsoft-Konto, werden beispielsweise die Ordner Desktop, Bilder, Dokumente, Musik und Videos automatisch mit Onedrive in der Microsoft-Cloud synchronisiert. Das bedeutet, dass am Ende einer sauberen Windows-Installation m\u00f6glicherweise ein Desktop und Ordner entstehen, die mit Verkn\u00fcpfungen zu verschiedenen Dateien und Programmen \u00fcberf\u00fcllt sind.<\/p>\n<p>Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Verhaltensweisen bei einer deutschen Installation von Windows 11 nicht zu beobachten sind. Seit etwas mehr als zwei Wochen ist bekannt, dass es schwieriger geworden ist, Windows 11 mit einem lokalen Konto zu installieren. Die erhobenen Vorw\u00fcrfe sind jedoch nicht nachvollziehbar, wenn aktuelle ISO-Abbilder von Windows 11 23H2 mit einem Microsoft-Konto installiert werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Windows-Installation haben wir jedoch einen bemerkenswerten Schritt in Bezug auf die Onedrive-Einstellungen festgestellt. Den Nutzern wird die Entscheidung \u00fcberlassen, ob die automatische Synchronisation ihrer eigenen Ordner aktiviert oder deaktiviert bleiben soll. Interessanterweise verschwindet die Frage nach etwa 15 Sekunden automatisch und wechselt zur n\u00e4chsten Seite des Einrichtungsassistenten, unabh\u00e4ngig davon, ob eine Auswahl getroffen wurde oder nicht. Unsere Tests haben ergeben, dass die automatische Ordnersynchronisation deaktiviert bleibt, selbst wenn keine Auswahl getroffen wurde.<\/p>\n<p>Microsoft versichert zwar, dass die Daten gesch\u00fctzt sind und zus\u00e4tzlich mit AES256 verschl\u00fcsselt werden. Allerdings werden die Schl\u00fcssel in Azure-Vaults gespeichert &#8211; und genau dort hat Microsoft letztes Jahr die Kontrolle verloren. Daher k\u00f6nnte es ratsam sein, eine zus\u00e4tzliche Verschl\u00fcsselung f\u00fcr die Onedrive-Ordner zu verwenden, wenn einem die Vertraulichkeit der Daten wichtig ist.<\/p>\n<p>Es ist verst\u00e4ndlich, dass Microsoft versucht, die Nutzung von Onedrive zu f\u00f6rdern und die Synchronisation der Ordner standardm\u00e4\u00dfig zu aktivieren. Dennoch sollten die Nutzer die volle Kontrolle \u00fcber ihre eigenen Daten haben und selbst entscheiden k\u00f6nnen, ob sie diese in der Cloud speichern und synchronisieren m\u00f6chten. Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft auf die Kritik reagiert und \u00c4nderungen an diesem Verhalten vornimmt. In der Zwischenzeit sollten die Nutzer bei der Installation von Windows 11 besonders wachsam sein und ihre Einstellungen sorgf\u00e4ltig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Microsoft + Windows + Neowin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Microsoft hat anscheinend still und heimlich das Verhalten bei der ersten Installation von Windows 11 ge\u00e4ndert. Dies erm\u00f6glicht es dem Unternehmen, die automatische Synchronisation von Ordnern ohne zus\u00e4tzliche Nachfrage zu aktivieren. 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