{"id":8972,"date":"2024-06-26T13:18:11","date_gmt":"2024-06-26T13:18:11","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/06\/26\/e-sport-studie-cybermobbing-und-sexuelle-belaestigung-bedrohen-e-sportlerinnen-loesungen-gesucht\/"},"modified":"2024-06-26T13:18:11","modified_gmt":"2024-06-26T13:18:11","slug":"e-sport-studie-cybermobbing-und-sexuelle-belaestigung-bedrohen-e-sportlerinnen-loesungen-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=8972","title":{"rendered":"E-Sport-Studie: Cybermobbing und sexuelle Bel\u00e4stigung bedrohen E-Sportlerinnen &#8211; L\u00f6sungen gesucht"},"content":{"rendered":"<p>E-Sportler sind vermehrt von Cybermobbing und sexueller Bel\u00e4stigung betroffen, wie eine Studie der University of South Australia zeigt. Laut Sarven McLinton, einem Forscher an derselben Universit\u00e4t, sind insbesondere Frauen, die professionell spielen, mit einem Anteil von 16 Prozent besonders betroffen. Dabei machen Frauen insgesamt mit einem Anteil von 46 Prozent unter den weltweit drei Milliarden Gamern die Mehrheit aus. <\/p>\n<p>Zu den Formen des Cybermobbings z\u00e4hlen Beleidigungen, abwertende Kommentare, das Ausgrenzen bestimmter Spieler, die Beschr\u00e4nkung des Zugangs, verbale Bedrohungen und manipulative Strategien. Sexuelle Bel\u00e4stigung umfasst unerw\u00fcnschte sexuelle Kommentare sowie das Versenden expliziter Nachrichten und Bilder. <\/p>\n<p>Um die Erfahrungen der Spieler zu ermitteln, f\u00fchrten McLinton und seine Doktorandin Louise Trudgett-Klose eine Befragung mit 145 Videospielern aus 14 L\u00e4ndern durch. Dabei stellten sie fest, dass 96 Prozent der Befragten in den vergangenen zw\u00f6lf Monaten Opfer von Cybermobbing wurden. 49 Prozent des Mobbings ging von anderen Spielern aus, w\u00e4hrend der Rest aus der \u00d6ffentlichkeit stammte. <\/p>\n<p>Besonders interessant war der Zusammenhang zwischen dem Leistungsniveau der Spieler und dem Auftreten von Cybermobbing und sexueller Bel\u00e4stigung bei weiblichen Spielern. Trudgett-Klose erkl\u00e4rte, dass professionelle Spieler vermehrt feindseligem Verhalten ausgesetzt sind, was sich negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirkt. <\/p>\n<p>Die Studie verdeutlicht die weite Verbreitung von toxischen Verhaltensweisen in der Gaming-Community. 96 Prozent der Spieler haben in den letzten zw\u00f6lf Monaten Cybermobbing erlebt, unabh\u00e4ngig davon, ob sie Profis sind oder nicht. Es ist wichtig anzumerken, dass das Spielen an sich nicht das Problem darstellt. Vielmehr liegt das Problem in der Kultur, die das Spielen umgibt, welche sehr maskulin und vorwiegend auf heterosexuelle M\u00e4nner ausgerichtet ist. Laut McLinton besteht ein h\u00f6heres Risiko f\u00fcr jeden, der nicht zu dieser spezifischen Gruppe geh\u00f6rt. <\/p>\n<p>Ein weiteres Ziel der Forscher ist es, im Rahmen der neuen Forschungsgruppe HIGHER ein besseres Verst\u00e4ndnis \u00fcber Spieler und deren Leistung in der E-Sport-Branche zu erlangen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Sarven McLinton + South Australia + University<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>E-Sportler sind vermehrt von Cybermobbing und sexueller Bel\u00e4stigung betroffen, wie eine Studie der University of South Australia zeigt. Laut Sarven McLinton, einem Forscher an derselben Universit\u00e4t, sind insbesondere Frauen, die professionell spielen, mit einem Anteil von 16 Prozent besonders betroffen. 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