{"id":9221,"date":"2024-07-04T11:56:14","date_gmt":"2024-07-04T11:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/04\/ladybird-browser-initiative-setzt-auf-unabhaengigkeit-und-gewinnt-sponsor\/"},"modified":"2024-07-04T11:56:14","modified_gmt":"2024-07-04T11:56:14","slug":"ladybird-browser-initiative-setzt-auf-unabhaengigkeit-und-gewinnt-sponsor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9221","title":{"rendered":"Ladybird Browser Initiative setzt auf Unabh\u00e4ngigkeit und gewinnt Sponsor"},"content":{"rendered":"<p>Die Ladybird Browser Initiative hat eine neue Plattform gefunden, um ihren unabh\u00e4ngigen Webbrowser voranzutreiben. Sie haben beschlossen, sich vom SerenityOS-Betriebssystem abzukoppeln und sich wieder auf ihre eigenen Ziele zu konzentrieren. Der neue Ladybird Browser, der von Andreas Kling entwickelt wird, hat bereits Chris Wanstrath, den Gr\u00fcnder von Github, als Sponsor gewonnen. Kling betont, dass Ladybird ein freies Projekt bleiben wird und keine kommerziellen Interessen verfolgt. Die finanziellen Mittel, die zur Verf\u00fcgung gestellt werden, flie\u00dfen vollst\u00e4ndig in die Weiterentwicklung des Browsers. Die Sponsoren haben keine Kontrolle \u00fcber das Projekt, was sicherstellt, dass Ladybird unabh\u00e4ngig bleibt. Das bedeutet jedoch auch, dass Kling auf einige finanzielle M\u00f6glichkeiten verzichten muss. Zum Beispiel kann Google nicht automatisch seine Suchmaschine als Standard in Ladybird platzieren. <\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Unterschied zu anderen unabh\u00e4ngigen Browsern besteht darin, dass Ladybird nicht auf Chromium basiert. Es handelt sich um eine komplett neue Engine, die unabh\u00e4ngig von Google Chrome und Mozilla Firefox entwickelt wurde. Obwohl das Projekt noch in einer fr\u00fchen Entwicklungsphase ist, nutzen Kling und andere Entwickler den Browser bereits f\u00fcr verschiedene Aufgaben. Die Erweiterungen von Ladybird werden an die individuellen Anforderungen der Entwickler und Nutzer angepasst.<\/p>\n<p>Ein herausragendes Merkmal von Ladybird ist die vollst\u00e4ndige Unabh\u00e4ngigkeit von der Werbeindustrie. Im Gegensatz zu Mozilla, das von den Werbeeinnahmen von Google abh\u00e4ngig ist, hat Ladybird ein klares Ziel: Es soll ein Webbrowser f\u00fcr normale Benutzer sein, ohne dass die Entwickler von deren Daten profitieren. Kling geht daher davon aus, dass die finanzielle Situation des Projekts einfacher sein wird.<\/p>\n<p>Aktuell besch\u00e4ftigt Ladybird drei Vollzeitentwickler, weitere sollen in naher Zukunft eingestellt werden. Die Finanzierung ist f\u00fcr 1,5 Jahre gesichert. Interessierte k\u00f6nnen trotz des Pre-Alpha-Status Ladybird bereits ausprobieren, indem sie einen der verf\u00fcgbaren Desktop-Ports verwenden. Die offizielle Entwicklung konzentriert sich derzeit auf Linux und macOS, w\u00e4hrend Windows-Benutzer auf das WSL 2 zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Obwohl der Browser immer noch in der ehemaligen Heimat SerenityOS bleibt, geht Kling davon aus, dass die Entwickler von SerenityOS in Zukunft nicht in der Lage sein werden, alle \u00c4nderungen zu \u00fcbernehmen. Eine bedeutende Ver\u00e4nderung des Forks besteht darin, dass Ladybird nun Code von Drittprojekten integrieren kann, w\u00e4hrend dies bei SerenityOS nach wie vor untersagt ist. Es gibt derzeit niemanden, der sich um die Wartung des Android-Ports von Ladybird k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Das klingt nach einer aufregenden Entwicklung f\u00fcr den Ladybird Browser! Es ist gro\u00dfartig zu sehen, dass sie sich auf ihre eigenen Ziele konzentrieren und finanzielle Unterst\u00fctzung gewinnen konnten. Es wird interessant sein zu beobachten, wie sich der Browser in den kommenden Monaten weiterentwickelt und ob er sich als echte Alternative zu den etablierten Browsern behaupten kann.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Andreas Kling + Ladybird + SerenityOS<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ladybird Browser Initiative hat eine neue Plattform gefunden, um ihren unabh\u00e4ngigen Webbrowser voranzutreiben. Sie haben beschlossen, sich vom SerenityOS-Betriebssystem abzukoppeln und sich wieder auf ihre eigenen Ziele zu konzentrieren. 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