{"id":9497,"date":"2024-07-14T21:46:22","date_gmt":"2024-07-14T21:46:22","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/14\/att-zahlt-hacker-370-000-us-dollar-um-gestohlene-kundendaten-zu-loeschen\/"},"modified":"2024-07-14T21:46:22","modified_gmt":"2024-07-14T21:46:22","slug":"att-zahlt-hacker-370-000-us-dollar-um-gestohlene-kundendaten-zu-loeschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9497","title":{"rendered":"AT&#038;T zahlt Hacker 370.000 US-Dollar, um gestohlene Kundendaten zu l\u00f6schen"},"content":{"rendered":"<p>AT&#038;T zahlte angeblich einem Hacker rund 370.000 US-Dollar, um gestohlene Kundendaten zu l\u00f6schen. Ja, du hast richtig geh\u00f6rt. AT&#038;T hat anscheinend den Weg des geringsten Widerstands gew\u00e4hlt und sich daf\u00fcr entschieden, den Hacker zu bezahlen, anstatt die Polizei einzuschalten oder andere Sicherheitsma\u00dfnahmen zu ergreifen. Das Ganze klingt fast wie ein schlechter Krimi, aber es ist leider die Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Laut einem Bericht von Wired f\u00fchrte AT&#038;T die Verhandlungen \u00fcber einen Vermittler namens Reddington, der angeblich im Auftrag eines Mitglieds des Hacking-Teams ShinyHunters handelte. Urspr\u00fcnglich forderte der Hacker eine satte Million US-Dollar, aber AT&#038;T konnte den Betrag auf 370.000 US-Dollar herunterhandeln. Die Zahlung wurde am 17. Mai in Bitcoin geleistet. Ja, auch Hacker akzeptieren mittlerweile Kryptow\u00e4hrungen. Wie fortschrittlich!<\/p>\n<p>Um sicherzustellen, dass die Daten wirklich gel\u00f6scht wurden, lieferte der Hacker angeblich ein Video als Beweis. Man stelle sich das mal vor: Der Hacker schickt ein Video, auf dem er die Daten l\u00f6scht, und AT&#038;T ist zufrieden. Keine Polizei, keine Untersuchung, einfach nur ein Video. Das ist so, als w\u00fcrde man einem Einbrecher Geld geben, damit er das gestohlene Fernsehger\u00e4t zur\u00fcckbringt und dann aufh\u00f6rt, in die Wohnung einzudringen. Na gut, vielleicht ist das keine perfekte Analogie, aber du verstehst, was ich meine.<\/p>\n<p>Aber das ist noch nicht alles. Snowflake behauptet, dass es keine Beweise daf\u00fcr gibt, dass die Angreifer ihre Plattform gehackt haben, um Ticketmaster anzugreifen. Allerdings stehen die massiven Datenlecks bei Ticketmaster und der Santander Bank in Zusammenhang mit der Cloud-Speicherl\u00f6sung Snowflake. Wie genau das zusammenh\u00e4ngt, ist noch unklar. Aber es scheint, als ob die Hacker nach dem Angriff auf Ticketmaster ein Skript verwendet haben, um potenziell mehr als 160 Unternehmen gleichzeitig anzugreifen. Wenn man bedenkt, dass Snowflake als hochsicherer Cloud-Speicher beworben wird, ist das eine ziemlich peinliche Angelegenheit.<\/p>\n<p>Reddington, der Vermittler, behauptet \u00fcbrigens, dass er f\u00fcr seine Rolle in den Verhandlungen von AT&#038;T bezahlt wurde. Er glaubte, dass nach der L\u00f6segeldzahlung die einzige vollst\u00e4ndige Kopie der Daten gel\u00f6scht wurde, aber dass m\u00f6glicherweise noch Ausz\u00fcge im Umlauf sind. Reddington gab auch an, im Namen der Hacker mit mehreren anderen Unternehmen verhandelt zu haben. Das klingt fast so, als ob er eine Art Hacking-Agent ist, der im Auftrag von Verbrechern handelt. Aber wer wei\u00df, vielleicht ist er auch nur ein gut bezahlter IT-Berater. Man kann nie wissen.<\/p>\n<p>Insgesamt ist diese Geschichte ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie wichtig es ist, unsere Daten und Systeme richtig zu sch\u00fctzen. Es ist auch eine Erinnerung daran, dass es immer Menschen geben wird, die versuchen, diese Sicherheitsma\u00dfnahmen zu umgehen. Aber hey, vielleicht k\u00f6nnen wir irgendwann in der Zukunft eine Welt erreichen, in der Unternehmen nicht mehr L\u00f6segeld an Hacker zahlen m\u00fcssen, um ihre gestohlenen Daten zur\u00fcckzubekommen. Bis dahin sollten wir alle unsere Passw\u00f6rter \u00e4ndern und hoffen, dass unsere Banken und Telekommunikationsunternehmen die Dinge im Griff haben.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: AT + T + Wired<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>AT&#038;T zahlte angeblich einem Hacker rund 370.000 US-Dollar, um gestohlene Kundendaten zu l\u00f6schen. Ja, du hast richtig geh\u00f6rt. AT&#038;T hat anscheinend den Weg des geringsten Widerstands gew\u00e4hlt und sich daf\u00fcr entschieden, den Hacker zu bezahlen, anstatt die Polizei einzuschalten oder andere Sicherheitsma\u00dfnahmen zu ergreifen. 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