{"id":9615,"date":"2024-07-17T11:17:43","date_gmt":"2024-07-17T11:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/17\/innovative-datenpolitik-datenraeume-als-sichere-cloudinfrastruktur-in-europa\/"},"modified":"2024-07-17T11:17:43","modified_gmt":"2024-07-17T11:17:43","slug":"innovative-datenpolitik-datenraeume-als-sichere-cloudinfrastruktur-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9615","title":{"rendered":"Innovative Datenpolitik: Datenr\u00e4ume als sichere Cloudinfrastruktur in Europa"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Christoph Lange-Bever, der Leiter der Abteilung Data Science und K\u00fcnstliche Intelligenz am Fraunhofer FIT, hatte k\u00fcrzlich einen gro\u00dfen Auftritt im Deutschen Bundestag. In einer Sitzung mit dem Titel &#8222;Innovative Datenpolitik: Potenziale und Herausforderungen&#8220; pr\u00e4sentierte er den Abgeordneten den aktuellen Beitrag von Datenr\u00e4umen zur Entwicklung einer unabh\u00e4ngigen Cloudinfrastruktur in Europa. Klingt kompliziert? Keine Sorge, ich werde es erkl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Datenr\u00e4ume sind im Grunde genommen dezentrale Dateninfrastrukturen, in denen verschiedene Organisationen sicher und vertrauensvoll Daten austauschen k\u00f6nnen. Dr. Lange-Bever erkl\u00e4rte den Abgeordneten den sechs Schritte umfassenden Prozess: Onboarding, Suche nach Datenangeboten, Identit\u00e4ts- und Zertifizierungs\u00fcberpr\u00fcfung, Vertragsverhandlung, Daten\u00fcbertragung und Vertragsdokumentation. Klingt immer noch kompliziert? Ja, ein bisschen. Aber keine Sorge, ich bin hier, um zu helfen!<\/p>\n<p>Das Ziel von Datenr\u00e4umen ist es, einen sicheren und vertrauensw\u00fcrdigen Datenaustausch zwischen Organisationen zu erm\u00f6glichen, der sowohl die Nutzung der Daten als auch den Datenschutz gew\u00e4hrleistet. Das klingt doch gut, oder? Und es gibt sogar schon einige Projekte, die diese Technologie nutzen, wie zum Beispiel Catena-X und Mobility Data Space. Andere Projekte sind noch im Aufbau, wie der Vertragsmuster-Dienst im Datenraum Kultur, und wieder andere sind noch experimentell, wie die automatische Durchsetzung von Vertr\u00e4gen. Die Politik muss jedoch sicherstellen, dass diese Entwicklungen nicht nur staatlich gef\u00f6rdert werden, sondern auch wirtschaftlich nachhaltig sind.<\/p>\n<p>Um sicherzustellen, dass Datenr\u00e4ume international vernetzt und zusammenarbeiten k\u00f6nnen, sind Standards von gro\u00dfer Bedeutung. Und das Fraunhofer FIT ist nat\u00fcrlich auch daran beteiligt. Unter der Leitung von Dr. Lange-Bever widmet sich das Institut der Analyse, Anpassung und Erweiterung von Daten und Datenr\u00e4umen in verschiedenen Industriezweigen. Ein Beispielprojekt ist der Datenraum Kultur, der die digitale Vernetzung von Kultureinrichtungen und der Kreativwirtschaft f\u00f6rdert. Im Rahmen dieses Projekts wurde sogar ein Webportal ver\u00f6ffentlicht, um den 250. Geburtstag des Malers Caspar David Friedrich zu feiern. Eine tolle Zusammenarbeit zwischen Museen in Hamburg, Berlin und Dresden.<\/p>\n<p>Also, Datenr\u00e4ume sind eine spannende Technologie, die den sicheren Austausch sensibler Informationen erm\u00f6glicht und gleichzeitig die Nutzung der Daten und den Datenschutz gew\u00e4hrleistet. Es gibt noch viel zu tun, um vollst\u00e4ndig KI-bereite \u00d6kosysteme zu schaffen und Vertrauen \u00fcber Datenr\u00e4ume zu gew\u00e4hrleisten, aber das Fraunhofer FIT und andere Organisationen arbeiten hart daran. Und wer wei\u00df, vielleicht werden Datenr\u00e4ume schon bald zu einem festen Bestandteil unseres digitalen Lebens.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Christoph Lange-Bever + FIT + Juni<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Christoph Lange-Bever, der Leiter der Abteilung Data Science und K\u00fcnstliche Intelligenz am Fraunhofer FIT, hatte k\u00fcrzlich einen gro\u00dfen Auftritt im Deutschen Bundestag. 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