{"id":9621,"date":"2024-07-17T14:14:14","date_gmt":"2024-07-17T14:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/17\/dfki-eroeffnet-sichere-forschungsinfrastruktur-zur-entwicklung-von-ki-modellen-mit-hochsensiblen-gesundheitsdaten\/"},"modified":"2024-07-17T14:14:14","modified_gmt":"2024-07-17T14:14:14","slug":"dfki-eroeffnet-sichere-forschungsinfrastruktur-zur-entwicklung-von-ki-modellen-mit-hochsensiblen-gesundheitsdaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9621","title":{"rendered":"DFKI er\u00f6ffnet sichere Forschungsinfrastruktur zur Entwicklung von KI-Modellen mit hochsensiblen Gesundheitsdaten"},"content":{"rendered":"<p>Das Deutsche Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI) hat k\u00fcrzlich eine sichere Forschungsinfrastruktur namens Secure Machine Learning Architecture (SEMLA) entwickelt, um neuronale Netze mit hochsensiblen Daten zu trainieren. Die offizielle Einweihung dieser zuverl\u00e4ssigen Forschungsinfrastruktur fand am 17. Juli in Saarbr\u00fccken statt.<\/p>\n<p>Im Bereich des medizinischen Datenmanagements werden neuronale Netze heutzutage vermehrt mit sensiblen Daten aus Patientenakten, intensivmedizinischer \u00dcberwachung oder klinischen Studien trainiert. Diese KI-Modelle unterst\u00fctzen \u00c4rzte bei der Interpretation von medizinischen Bildern, der Diagnosestellung und der Planung von Therapien. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sie Prognosen \u00fcber den Genesungsprozess von Patienten geben und das Krankenhausmanagement unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Aspekt bei der Nutzung dieser Daten ist der Schutz der Gesundheitsdaten gem\u00e4\u00df den strengen Vorgaben der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und anderer gesetzlicher Bestimmungen. Um KI-Modelle aus diesen hochsensiblen Daten entwickeln zu k\u00f6nnen, ist eine vertrauensw\u00fcrdige Forschungsumgebung unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>Genau aus diesem Grund hat das DFKI am 17. Juli die Forschungsumgebung SEMLA er\u00f6ffnet, die den Anforderungen der DSGVO und weiterer gesetzlicher Vorschriften gerecht wird. Dank SEMLA ist es m\u00f6glich, sicher mit hochsensiblen personenbezogenen Daten zu forschen, da die Daten ausschlie\u00dflich am DFKI gespeichert und verarbeitet werden.<\/p>\n<p>Die Forschungsinfrastruktur wurde speziell f\u00fcr die Arbeit mit Daten der zweith\u00f6chsten Sensitivit\u00e4tsklasse entwickelt. Dabei wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um den Schutz der Daten zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft plant das DFKI, SEMLA als Open-Source-Software zur Verf\u00fcgung zu stellen. Dadurch k\u00f6nnen auch andere Forschungsinstitute und Marktteilnehmer von dieser L\u00f6sung profitieren und die sichere Forschungsinfrastruktur f\u00fcr das Training von neuronalen Netzen mit hochsensiblen Daten weiter ausbauen. Gemeinsame Fortschritte in der KI-Forschung k\u00f6nnen so vorangetrieben werden.<\/p>\n<p>Mit der Entwicklung von SEMLA hat das DFKI einen bedeutenden Schritt in Richtung sicherer Verarbeitung sensibler Daten gemacht und tr\u00e4gt damit ma\u00dfgeblich zur Weiterentwicklung des maschinellen Lernens im Gesundheitsbereich bei. Die sichere Forschungsinfrastruktur erm\u00f6glicht es, KI-Modelle auf Basis hochsensibler Daten zu verbessern und somit die medizinische Diagnostik und Therapieplanung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: SEMLA + DFKI + DSGVO<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Deutsche Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz (DFKI) hat k\u00fcrzlich eine sichere Forschungsinfrastruktur namens Secure Machine Learning Architecture (SEMLA) entwickelt, um neuronale Netze mit hochsensiblen Daten zu trainieren. Die offizielle Einweihung dieser zuverl\u00e4ssigen Forschungsinfrastruktur fand am 17. Juli in Saarbr\u00fccken statt. 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