{"id":9846,"date":"2024-07-26T12:35:42","date_gmt":"2024-07-26T12:35:42","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/26\/deutsche-fuehrungskraefte-sind-vom-potenzial-der-kuenstlichen-intelligenz-begeistert-aber-die-umsetzung-bleibt-schwierig\/"},"modified":"2024-07-26T12:35:42","modified_gmt":"2024-07-26T12:35:42","slug":"deutsche-fuehrungskraefte-sind-vom-potenzial-der-kuenstlichen-intelligenz-begeistert-aber-die-umsetzung-bleibt-schwierig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9846","title":{"rendered":"Deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte sind vom Potenzial der K\u00fcnstlichen Intelligenz begeistert, aber die Umsetzung bleibt schwierig"},"content":{"rendered":"<p>Deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte zeigen gro\u00dfes Interesse am Trend der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), wie eine aktuelle Untersuchung des Cloud-Business-Software-Anbieters IFS zeigt. Allerdings haben Unternehmen bisher Schwierigkeiten, die Erwartungen in der Praxis zu erf\u00fcllen. An der weltweiten Untersuchung &#8222;Industrial AI: the new frontier for productivity, innovation and competitiveness&#8220; nahmen 1.700 f\u00fchrende Entscheidungstr\u00e4ger aus 12 L\u00e4ndern teil, darunter auch 207 aus Deutschland. Die Ergebnisse legen nahe, dass die Nutzung des enormen Potenzials der K\u00fcnstlichen Intelligenz weiterhin durch fehlende Technologie, Prozesse und F\u00e4higkeiten gehemmt wird.<\/p>\n<p>Obwohl deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte bei der Umsetzung ihrer KI-Projekte auf strukturelle und technologische Herausforderungen sto\u00dfen, bleiben sie dennoch zuversichtlich. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Umfrageteilnehmer (91 %) geht davon aus, dass K\u00fcnstliche Intelligenz massive Vorteile f\u00fcr ihr Unternehmen bringt. Die drei vorrangigen Bereiche, in denen KI-L\u00f6sungen einen ma\u00dfgeblichen Mehrwert bieten sollen, umfassen Innovationen bei Produkten und Services, kontinuierliches Unternehmenswachstum sowie gesteigerte Mitarbeiterproduktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Trotzdem f\u00fchlen sich 88 % der deutschen Entscheidungstr\u00e4ger unter betr\u00e4chtlichem Druck, KI-Tools aufgrund des enormen Hypes schneller einzuf\u00fchren. Eine der Haupt\u00e4ngste besteht darin, dass KI-Projekte in der Pilotphase stecken bleiben k\u00f6nnen, falls sie nicht ordnungsgem\u00e4\u00df geplant, umgesetzt und kommuniziert werden.<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung von KI hat bei vielen Unternehmen keine hohe Priorit\u00e4t und sie sind weder mit der erforderlichen Infrastruktur noch den erforderlichen F\u00e4higkeiten ausgestattet, um die erwarteten Vorteile zu nutzen. Laut IFS erfordert eine solide industrielle KI-Strategie eine effektive Verbindung von Cloud, Daten, Prozessen und Fachkenntnissen. Laut 86 % der Befragten deutet ein mangelnder strategischer Ansatz darauf hin, dass das Unternehmen nicht \u00fcber ausreichende F\u00e4higkeiten verf\u00fcgt, um KI-L\u00f6sungen erfolgreich umzusetzen.<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis wird auch an einer anderen Stelle der Studie deutlich: 43 % der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, dass die Kompetenz und F\u00e4higkeiten der Mitarbeiter in Bezug auf K\u00fcnstliche Intelligenz zwar akzeptabel, aber ausbauf\u00e4hig sind. Aufgrund des fortw\u00e4hrenden Fachkr\u00e4ftemangels hinken viele deutsche Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Implementierung von KI-L\u00f6sungen hinterher.<\/p>\n<p>Laut der IFS-Studie haben mehr als die H\u00e4lfte der Befragten (54 %) lediglich Angebote eingeholt und strukturierte Pilotprojekte gestartet, anstatt \u00fcber eine klare Strategie zu verf\u00fcgen und greifbare Ergebnisse vorweisen zu k\u00f6nnen (28 %). 14 % befinden sich in der Forschungsphase, in der unkontrollierte Tests durchgef\u00fchrt werden, und weitere 4 % haben noch keinen koordinierten Ansatz.<\/p>\n<p>Trotz dieser Schwierigkeiten herrscht Optimismus vor: Mehr als die H\u00e4lfte (51 %) der Befragten sind der Meinung, dass K\u00fcnstliche Intelligenz innerhalb der n\u00e4chsten ein bis zwei Jahre einen bedeutenden Unterschied f\u00fcr ihr Unternehmen bewirken k\u00f6nnte. Etwa ein Viertel (24 %) der Befragten ist der Meinung, dass sich deutliche Fortschritte bereits innerhalb eines Jahres zeigen werden.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Auswirkung von generativer KI in den Bereichen intelligente Produktion und Dienstleistungserbringung sehen die Teilnehmer in Bezug auf Effektivit\u00e4t, Gesch\u00e4fts- und Betriebsmanagement (23 %). Etwa ein F\u00fcnftel der Befragten erwartet auch erhebliche Auswirkungen auf Wachstum und Entscheidungsfindung (21 %). Zudem wird der Qualifizierung und Bindung von Mitarbeitern sowie der Innovation neuer Produkte und Dienstleistungen ebenfalls ein bedeutender Einfluss zugeschrieben (jeweils 20 %).<\/p>\n<p>Um von diesen Vorteilen profitieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Unternehmen ihre Daten, ihr strategisch wichtigstes Gut, richtig nutzen. F\u00fcr den Erfolg von KI-Anwendungen ist es von gro\u00dfer Bedeutung, \u00fcber die richtige Menge und Qualit\u00e4t an Daten zu verf\u00fcgen. Eine \u00fcberw\u00e4ltigende Mehrheit der Befragten (87 %) erkennt die Bedeutung von Echtzeitdaten f\u00fcr den Erfolg von KI-Projekten. Jedoch haben lediglich 25 Prozent der Teilnehmer eine Datenbasis geschaffen, die sowohl datenbasierte Gesch\u00e4ftsentscheidungen als auch Echtzeitreaktionen unterst\u00fctzt, obwohl sie diese Erkenntnis haben. Zus\u00e4tzlich haben lediglich 34 % der Teilnehmer vorwiegend strukturierte Daten zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse wurden von Christian Pedersen, dem Chief Product Officer bei IFS, kommentiert, der feststellte, dass K\u00fcnstliche Intelligenz auf dem Weg ist, das bedeutendste Gesch\u00e4ftswerkzeug aller Zeiten zu werden. Jedoch verdeutlicht unsere Untersuchung auch, dass es weiterhin grundlegende Unklarheiten dar\u00fcber gibt, wie das Potenzial der K\u00fcnstlichen Intelligenz in einem industriellen Kontext genutzt werden kann. Es ist bemerkenswert, dass eine deutliche Kostenreduzierung und Gewinnsteigerung von KI erwartet wird \u2013 jedoch fehlt es an einer entsprechenden Umsetzungsstrategie, was darauf hinweist, dass die meisten Unternehmen nicht ausreichend qualifiziert und vorbereitet sind, um diese Ziele zu erreichen. Der Nutzen von K\u00fcnstlicher Intelligenz liegt nicht in einer isolierten Funktion, sondern in der umfassenden Integration in alle Produkte und Gesch\u00e4ftsprozesse. Auf diese Weise werden die Entscheidungsprozesse der Kunden unterst\u00fctzt und ihnen Daten und KI-Services zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: KI + IFS + Deutschland<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Deutsche F\u00fchrungskr\u00e4fte zeigen gro\u00dfes Interesse am Trend der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI), wie eine aktuelle Untersuchung des Cloud-Business-Software-Anbieters IFS zeigt. 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