{"id":9852,"date":"2024-07-26T13:21:04","date_gmt":"2024-07-26T13:21:04","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/26\/verlorene-bankkarte-sperren-warum-eine-anzeige-bei-der-polizei-wichtig-ist\/"},"modified":"2024-07-26T13:21:04","modified_gmt":"2024-07-26T13:21:04","slug":"verlorene-bankkarte-sperren-warum-eine-anzeige-bei-der-polizei-wichtig-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9852","title":{"rendered":"Verlorene Bankkarte sperren: Warum eine Anzeige bei der Polizei wichtig ist"},"content":{"rendered":"<p>Wenn die Bankkarte verloren geht, ist der Schock oft gro\u00df. Der erste Impuls besteht meist darin, die Bank oder die Sperr-Hotline 116116 anzurufen, um die Karte sperren zu lassen. Doch reicht das allein? Nein, es ist ebenso wichtig, den Verlust der Karte bei der Polizei anzuzeigen!<\/p>\n<p>Warum ist das so? Nur die Polizei ist befugt, eine sogenannte KUNO-Sperre zu veranlassen. Doch was ist KUNO? Das Sperrsystem KUNO wurde in Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der deutschen Wirtschaft entwickelt. Die Abk\u00fcrzung KUNO steht f\u00fcr &#8222;Kriminalit\u00e4t im unbaren Zahlungsverkehr unter Nutzung von nichtpolizeilichen Organisationsstrukturen&#8220;. Durch die Aktivierung einer KUNO-Sperre kann die Verbraucherschutzzentrale effektiv verhindern, dass die verlorene Karte f\u00fcr betr\u00fcgerische Lastschriftk\u00e4ufe genutzt wird. Die Sperre ist zun\u00e4chst zeitlich begrenzt. Um eine dauerhafte Sperrung vornehmen zu k\u00f6nnen, ist es jedoch entscheidend, die Kartenfolgenummer der Karte zu kennen.<\/p>\n<p>Nachdem man eine Anzeige bei der Polizei erstattet hat, besteht die M\u00f6glichkeit, den Verlust der Karte auch \u00fcber die KUNO-Internetseite nachzumelden.<\/p>\n<p>Doch wie verh\u00e4lt man sich beim Bezahlen mit der Karte im Gesch\u00e4ft? Hier gibt es drei Optionen:<\/p>\n<p>1. Das sogenannte elektronische Lastschriftverfahren: Dabei wird der Betrag direkt vom Konto abgebucht. Im Rahmen dieses Verfahrens wird unter anderem \u00fcberpr\u00fcft, ob die Karte noch g\u00fcltig ist. Wenn die Bank die Karte sperrt, werden Zahlungen, die das Konto sofort belasten, nicht mehr durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>2. Die Lastschrift: Hierbei erteilt man dem Gesch\u00e4ft die Erlaubnis, den Betrag \u00fcber eine Lastschrift von seinem Konto abzubuchen. Normalerweise erfolgt dies nicht unmittelbar w\u00e4hrend des Bezahlvorgangs, sondern zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt. Dabei wird jedoch nicht \u00fcberpr\u00fcft, ob die Karte bereits gesperrt wurde.<\/p>\n<p>3. Das kontaktlose Bezahlen: Hier entf\u00e4llt die Notwendigkeit, eine PIN einzugeben oder zu unterschreiben.<\/p>\n<p>Beim Bezahlen per Lastschrift ist es wichtig zu beachten, dass nicht jede Unterschrift gleich ist! Beim Kassenbon oder dem Unterschriften-Display sollte man \u00fcberpr\u00fcfen, ob man einer einmaligen Lastschrift zustimmt oder ein Mehrfachmandat erteilt. Bei einer einzelnen Lastschrift ist es dem H\u00e4ndler nur gestattet, den Betrag des aktuellen Einkaufs vom Konto abzubuchen. Erteilt man ein Mehrfachmandat, erm\u00e4chtigt man den H\u00e4ndler dazu, auch zuk\u00fcnftige Eink\u00e4ufe vom Konto abzubuchen.<\/p>\n<p>Der Verlust einer Bankkarte ist \u00e4rgerlich und kann zu finanziellen Sch\u00e4den f\u00fchren. Daher ist es wichtig, schnell zu handeln und neben der Sperrung bei der Bank auch eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten. Die KUNO-Sperre bietet dabei zus\u00e4tzlichen Schutz vor betr\u00fcgerischen Lastschriftk\u00e4ufen.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: KUNO + Ihres<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn die Bankkarte verloren geht, ist der Schock oft gro\u00df. 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