{"id":9856,"date":"2024-07-26T13:50:02","date_gmt":"2024-07-26T13:50:02","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2024\/07\/26\/update-fiasko-von-crowdstrike-gutschein-fuer-uber-eats-loest-spott-und-witze-aus\/"},"modified":"2024-07-26T13:50:02","modified_gmt":"2024-07-26T13:50:02","slug":"update-fiasko-von-crowdstrike-gutschein-fuer-uber-eats-loest-spott-und-witze-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=9856","title":{"rendered":"Update-Fiasko von Crowdstrike: Gutschein f\u00fcr Uber Eats l\u00f6st Spott und Witze aus"},"content":{"rendered":"<p>Das Update-Fiasko von Crowdstrike hat massive Probleme f\u00fcr Systemadministratoren verursacht. Am vergangenen Freitag und \u00fcber das Wochenende hinweg hatten die Administratoren mit den schwerwiegenden Folgen eines fehlerhaften Updates der Sicherheits-Software Falcon Sensor zu k\u00e4mpfen. Dies f\u00fchrte dazu, dass etwa 8,5 Millionen Windows-Systeme blockiert wurden. Die Auswirkungen waren enorm, da ganze Unternehmen und wichtige Infrastrukturen wie Flugh\u00e4fen beeintr\u00e4chtigt wurden.<\/p>\n<p>Um sich bei den betroffenen Nutzern zu entschuldigen und ihnen f\u00fcr die entstandenen Unannehmlichkeiten zu danken, schickte Crowdstrike eine E-Mail mit einem Gutschein f\u00fcr den Essenslieferdienst Uber Eats. Der Gutschein im Wert von 10 US-Dollar wurde in die entsprechende lokale W\u00e4hrung umgerechnet. In der E-Mail wurde betont, dass Crowdstrike sich der zus\u00e4tzlichen Arbeit bewusst ist, die der Vorfall vom 19. Juli verursacht hat.<\/p>\n<p>Allerdings sorgte der Gutschein f\u00fcr Spott und Witze bei vielen Administratoren, da er in den meisten L\u00e4ndern nicht einmal f\u00fcr eine Pizza ausreichte. Zus\u00e4tzlich war der Gutschein bereits abgelaufen, als einige Nutzer versuchten, ihn einzul\u00f6sen. Uber Eats teilte lediglich mit, dass der Gutschein g\u00fcltig sei, jedoch von der ausstellenden Partei storniert wurde und somit nicht mehr eingel\u00f6st werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Crowdstrike erkl\u00e4rte gegen\u00fcber Techcrunch, dass sie diese Gutscheine an ihre Teamkollegen und Partner geschickt haben, die den Kunden in dieser schwierigen Situation unterst\u00fctzt haben. Aufgrund der \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Nutzungsraten wurde der Gutschein von Uber Eats jedoch als betr\u00fcgerisch eingestuft. Es handelte sich um einen allgemeinen Code, der nicht personalisiert war und auch auf Twitter verbreitet wurde. Jeder, der den Code erhalten hatte, konnte ihn aktivieren.<\/p>\n<p>Kritiker argumentieren, dass der Gutscheinfehler zu dem Fiasko von Crowdstrike passt. Laut Sch\u00e4tzungen der auf Cloud-Server spezialisierten Versicherung Parametrix bel\u00e4uft sich der finanzielle Schaden allein f\u00fcr Fortune-500-Unternehmen aufgrund des Crowdstrike-Updates auf etwa 5,4 Milliarden US-Dollar, also knapp 5 Milliarden Euro. Besonders der Gesundheitssektor wird als am st\u00e4rksten betroffen angesehen, da beispielsweise Operationen ausfallen mussten. Anschlie\u00dfend folgen Banken und Fluggesellschaften. Diese Sch\u00e4tzung bezieht sich jedoch nur auf die 500 wertvollsten Unternehmen in den USA und ber\u00fccksichtigt nicht den globalen Schaden.<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: Crowdstrike + Uber Eats + X<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Update-Fiasko von Crowdstrike hat massive Probleme f\u00fcr Systemadministratoren verursacht. Am vergangenen Freitag und \u00fcber das Wochenende hinweg hatten die Administratoren mit den schwerwiegenden Folgen eines fehlerhaften Updates der Sicherheits-Software Falcon Sensor zu k\u00e4mpfen. 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