{"id":997,"date":"2023-10-31T17:45:08","date_gmt":"2023-10-31T17:45:08","guid":{"rendered":"https:\/\/byte-bucket.com\/2023\/10\/31\/google-gibt-updates-zur-android-portierung-auf-risc-v-prozessoren\/"},"modified":"2023-10-31T17:45:08","modified_gmt":"2023-10-31T17:45:08","slug":"google-gibt-updates-zur-android-portierung-auf-risc-v-prozessoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/byte-bucket.com\/?p=997","title":{"rendered":"Google gibt Updates zur Android-Portierung auf RISC-V-Prozessoren"},"content":{"rendered":"<p>Google hat vor kurzem detailliert erkl\u00e4rt, wie sie bei der Portierung von Android auf die RISC-V Prozessorarchitektur vorankommen. Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres angek\u00fcndigt, diese Umstellung vorzunehmen. Laut den Informationen gibt es mittlerweile gen\u00fcgend Patches f\u00fcr die Open-Source-Version von Android (AOSP), um einen Emulator mit RISC-V zu betreiben. In einem kurzen GIF-Video auf dem Blogbeitrag kann man dies sogar sehen.<\/p>\n<p>Allerdings sind die Optimierung der Android-Runtime ART und des Compilers noch nicht abgeschlossen. Es muss noch etwas Feinschliff betrieben werden. Immerhin sind die erforderlichen RISC-V-Erweiterungen, die AOSP ben\u00f6tigt, bereits festgelegt: rva22, vector und vector crypto. Das klingt nach einer Menge Fachbegriffe, aber es bedeutet im Wesentlichen, dass die ben\u00f6tigten Erweiterungen f\u00fcr die RISC-V-Prozessoren festgelegt sind und nun in die Entwicklung einflie\u00dfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung des RISC-V-NDK (Native Development Kit) soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, w\u00e4hrend der Emulator voraussichtlich bis 2024 fertiggestellt wird. Das bedeutet, dass es noch einige Zeit dauern wird, bis die ersten Ger\u00e4te mit den neuen RISC-V-Prozessoren auf den Markt kommen.<\/p>\n<p>Es ist wahrscheinlich, dass die ersten Ger\u00e4te mit den RISC-V-Prozessoren Wearables sein werden, die in Zusammenarbeit mit Qualcomm entwickelt werden. Qualcomm hat k\u00fcrzlich angek\u00fcndigt, neben ihren bestehenden ARM-Prozessoren auch einen mit RISC-V zu entwickeln. Es ist noch nicht klar, ob es sich dabei um einfache Fitness-Armb\u00e4nder wie das Fitbit Charge handelt oder um Smartwatches. Aber egal um welche Ger\u00e4te es sich handelt, die Verwendung der energieeffizienten RISC-V-Prozessoren k\u00f6nnte die Akkulaufzeit von Smartwatches deutlich verbessern. <\/p>\n<p>Bislang schaffen es Smartwatches mit der Android-Variante Wear OS und ARM-Prozessoren kaum, einen ganzen Tag lang durchzuhalten. Im Gegensatz dazu erreichen Fitness-Armb\u00e4nder, einschlie\u00dflich derjenigen von Fitbit, Laufzeiten von einer Woche oder l\u00e4nger. Durch die Verwendung der RISC-V-Prozessoren k\u00f6nnte sich dies \u00e4ndern und die Akkulaufzeit von Smartwatches deutlich verbessern.<\/p>\n<p>Es bleibt abzuwarten, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Google und Qualcomm entwickelt und wann die ersten Ger\u00e4te mit den neuen Prozessoren auf den Markt kommen werden. In jedem Fall sind dies spannende Entwicklungen f\u00fcr die Android-Welt und k\u00f6nnten einen gro\u00dfen Einfluss auf den Markt f\u00fcr tragbare Ger\u00e4te haben. Also haltet die Augen offen und seid gespannt, was die Zukunft bringt!<\/p>\n<p>Schlagw\u00f6rter: RISCVProzessorarchitektur + AndroidPortierung + Wearables<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Google hat vor kurzem detailliert erkl\u00e4rt, wie sie bei der Portierung von Android auf die RISC-V Prozessorarchitektur vorankommen. Das Unternehmen hatte Anfang des Jahres angek\u00fcndigt, diese Umstellung vorzunehmen. 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