YouTube hat angekündigt, dass ab sofort bei einer Suche nach Informationen zum Vorgehen bei einem Herzinfarkt glaubwürdige Erklärvideos zur Ersten Hilfe als erstes in den Suchergebnissen angezeigt werden. Diese Videos, die in Zusammenarbeit mit Mass General Brigham und dem Mexikanischen Roten Kreuz entstanden sind, bieten kurze, schrittweise Anleitungen zu verschiedenen grundlegenden Gesundheitsnotfällen und Erste-Hilfe-Maßnahmen.
Die Tutorials behandeln wichtige Themen im Gesundheitswesen, darunter das Heimlich-Manöver, die Herz-Lungen-Wiederbelebung und das Erkennen erster Anzeichen eines Herzinfarkts. Bevor man jedoch Erste Hilfe leistet, wird empfohlen, den Notruf 911 anzurufen und den Rettungsdienst zu informieren, gemäß den Richtlinien des Amerikanischen Roten Kreuzes. Denn in vielen Fällen ist schnelles Handeln erforderlich.
Die Möglichkeit, sich auf YouTube Anleitungen zur Ersten Hilfe anzusehen, kann jedoch dazu beitragen, dass keine zusätzlichen Schäden entstehen oder ein Patient stabilisiert wird, bevor der Krankenwagen eintrifft. Die YouTube-Suchergebnisse zeigen nun vertrauenswürdige Quellen für erste Anzeichen eines Herzinfarkts an und bieten auch Erklärvideos zu anderen Gesundheitsnotfällen wie Opioid-Überdosis, Krampfanfall, Psychose, Erstickungsgefahr, Blutungen, Schlaganfall, Schlangenbiss, Suizidversuche und Vergiftung/Überdosis.
Darüber hinaus bietet YouTube in Zusammenarbeit mit der American Heart Association einen Kurs zur reinen Herz-Lungen-Wiederbelebung an, der jederzeit angesehen werden kann, ohne auf einen Notfall warten zu müssen.
Diese Initiative ist Teil von YouTubes Bemühungen, verlässlichere Gesundheitsinformationen zu fördern. Im vergangenen Jahr hat YouTube Maßnahmen ergriffen, um gegen medizinische Fehlinformationen vorzugehen, einschließlich Videos über Abtreibung sowie falsche oder nicht nachgewiesene Behandlungen für Krankheiten wie Krebs und COVID-19.
Die Erste-Hilfe-Informationen werden zunächst in den Vereinigten Staaten auf Englisch und Spanisch verfügbar sein. In den kommenden Monaten sollen jedoch weitere Sprachen und Länder folgen, um möglichst vielen Menschen weltweit Zugang zu wichtigen Gesundheitsinformationen zu ermöglichen.
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