Meta erzielt Rekordgewinne nach Entlassungswelle

Ja, ihr habt richtig gelesen! Nachdem Meta im Jahr 2022 eine große Entlassungswelle durchgeführt hat, scheinen sie nun auf der Erfolgswelle zu schwimmen. Als das Jahr 2023 begann, erklärte Mark Zuckerberg, der CEO von Meta, dass es das Jahr der Effizienz werden würde. Und er hat nicht zu viel versprochen!

Der gute Mark hat sich persönlich von über 21.000 Mitarbeitern getrennt. Klingt brutal, oder? Aber er behauptet, dass Meta als schlankere Firma besser funktioniert. Und anscheinend hat er recht. Im letzten Quartal konnte Meta einen bisher unerreichten Erfolg verzeichnen. Der Umsatz sprang um satte 25 Prozent auf über 40 Milliarden Dollar und der Rekordgewinn betrug stolze 14 Milliarden Dollar. Da kann man schon mal die Champagnerflaschen knallen lassen!

Und als ob das nicht genug wäre, stieg die Meta-Aktie um weitere 20 Prozent. Seit den Entlassungen Ende 2022 hat das 20 Jahre alte Social-Media-Konglomerat an der Wall Street enorme Wertsteigerungen von bis zu 400 Prozent verzeichnet. Das ist fast so beeindruckend wie meine Fähigkeit, eine ganze Tüte Chips in einem Sitz zu verschlingen. Fast.

Aber Meta ist nicht alleine in dieser Entlassungswelle. Die Big-Tech-Konzerne haben nach einem schwierigen Börsenjahr 2022 ihre Aktionäre erfolgreich beruhigt. Im Jahr 2023 sind die Kurse fast aller Techaktien dank schlanker Bilanzen deutlich gestiegen. Das ist für uns Normalsterbliche zwar nicht so erfreulich, aber hey, zumindest können wir uns an den steigenden Aktienkursen erfreuen. Das ist doch auch was.

Besonders hart hat es die kleineren Unternehmen der Branche getroffen. PayPal hat 9 Prozent seiner Belegschaft entlassen, eBay sogar 9 Prozent und bei Snapchat mussten 10 Prozent der Mitarbeiter gehen. Spotify hat sich nicht lumpen lassen und ganze 17 Prozent der Arbeitskräfte vor die Tür gesetzt. Bei Amazon’s Livestreaming-Tochter Twitch hat es sogar 35 Prozent der Belegschaft erwischt. Das ist wie ein Schlag ins Gesicht mit einem nassen Fisch. Oder wie der Verlust der letzten Scheibe Pizza im Kühlschrank. Einfach nur traurig.

Auf dem Business-Netzwerk LinkedIn haben sich bereits Gruppen von entlassenen Mitarbeitern gebildet. Die „The Tech League“ zählt bereits rund 1200 Mitglieder. Und das ist sicherlich nicht das Ende. Die Online-Wettbörse Kalshi schätzt, dass es bei Alphabet, Amazon und Microsoft wahrscheinlich weitere Entlassungen geben wird. Na toll, als ob Corona nicht schon genug Chaos angerichtet hätte.

Laut Anna A. Tavis, einer Professorin an der New York University, ist die Automatisierung der Hauptauslöser für die aktuelle Welle von Kündigungen. Die Roboter nehmen uns also nicht nur die Jobs weg, sondern auch noch unsere letzte Hoffnung auf ein stressfreies Leben. Danke, Technologie!

Aber hey, vielleicht ist das Ganze ja auch ein Weckruf für uns alle. Vielleicht sollten wir unsere Zukunft nicht nur in die Hände von Tech-Giganten legen, sondern auch in unsere eigenen. Vielleicht sollten wir uns überlegen, wie wir uns weiterentwickeln und welche neuen Möglichkeiten wir schaffen können.

Wie wäre es zum Beispiel mit einer Karriere als professioneller Keksesser? Oder als professioneller Netflix-Bewerter? Es gibt so viele Möglichkeiten da draußen, man muss nur ein bisschen kreativ sein. Denn am Ende des Tages ist es wichtig, dass wir unsere eigene Erfüllung finden. Und wenn das bedeutet, dass wir unsere Talente in sinnlose Jobs investieren, dann lasst uns das tun! Hauptsache, wir haben Spaß dabei.

Also, lasst uns die Entlassungswelle als Chance sehen, uns neu zu erfinden und unsere eigene Erfolgsgeschichte zu schreiben. Und wenn alles schief geht, können wir immer noch nach Meta gehen und fragen, ob sie einen Job für uns haben. Schließlich scheinen sie ja gerade ziemlich erfolgreich zu sein.

Schlagwörter: Mark Zuckerberg + Meta + Metas

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  • 9. Februar 2024