Das Rote Meer, normalerweise ein Ort für entspanntes Tauchen und Sonnenbaden, hat sich in den letzten Wochen zu einem regelrechten Schlachtfeld für Unterseekabel entwickelt. Die Huthi-Miliz aus dem Jemen, anscheinend nicht gerade Fans von Netflix und Social Media, hat mehrere Daten-Seekabel angegriffen und durchtrennt. Das ist ja mal eine etwas andere Art von „Kabelsalat“!
Die Auswirkungen dieser Attacken sind ernsthaft. Telekommunikations- und Technologiekonzerne wie Microsoft werden gezwungen, den Internetverkehr umzuleiten, um die Verbindung zwischen dem Nahen Osten, Afrika, Asien und Europa aufrechtzuerhalten. Denn ohne Unterseekabel läuft leider gar nichts, wenn es um den interkontinentalen Datenverkehr geht.
Die Huthis behaupten zwar, dass sie nicht gezielt Unterseekabel angreifen, aber wer soll ihnen das glauben? Als ob sie nur zufällig mit ihrem Anker gleich vier Kabel durchtrennt hätten. Die Huthis sind offenbar nicht nur gut im Judo, sondern auch im Kabel-Karate!
Zum Glück lassen sich die betroffenen Unternehmen nicht unterkriegen. Sie ergreifen Maßnahmen, um den beeinträchtigten Internetverkehr umzuleiten. HGC Global Communications aus Hongkong und Seacom, ein Unternehmen mit mehreren Unterseekabeln, sind bereits aktiv geworden. Orange, das auf die beschädigten Kabel angewiesen ist, hat zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Da können wir alle froh sein, dass sie nicht einfach Kabelbinder benutzt haben!
AT&T und Tata Communications geben an, den Verkehr umleiten zu können, falls es Probleme gibt. Das sind ja mal wahre Helden des Internets. „Keine Sorge, wir finden immer einen anderen Weg“, scheint ihr Motto zu sein. Obwohl ich zugeben muss, dass ich mir gerade vorstelle, wie sie den Internetverkehr in kleinen Booten über das Rote Meer rudern. Das wäre doch mal ein echter Hingucker!
Die Reparaturen der Kabel sollen im zweiten Quartal durchgeführt werden. Na, das ist ja eine gute Nachricht. Da können wir uns alle zurücklehnen und auf das Beste hoffen. Aber mal ganz im Ernst, wie lange dauert es, vier Kabel zu flicken? Vielleicht sollten sie mal einen Elektriker fragen. Oder besser noch, einen Taucher mit Superkräften!
Experten warnen jedoch vor möglichen Auswirkungen auf die Qualität von Videoverkehr, Finanzhandel und Cloud-Anwendungen, wenn der Internetverkehr über längere Strecken umgeleitet wird. Die zusätzliche Latenzzeit könnte zu Verzögerungen führen. Wenn plötzlich unsere Netflix-Serien stocken und wir beim Online-Shopping in der Warteschlange stehen, wissen wir, wen wir dafür verantwortlich machen können. Die Huthis!
Es bleibt abzuwarten, wie die betroffenen Unternehmen mit dieser Herausforderung umgehen werden. Vielleicht sollten sie sich von den Huthis inspirieren lassen und ihre eigenen Untersee-Kampftechniken entwickeln. Kabel-Kung-Fu oder WLAN-Wrestling, wer weiß? Alles ist möglich, wenn man genug Fantasie hat.
Bis dahin heißt es für uns: Daumen drücken, dass die Reparaturen schnell und erfolgreich durchgeführt werden. Denn mal ehrlich, wer möchte schon länger auf sein wöchentliches Katzen-Video-Update oder die neuesten Memes warten?
Schlagwörter: Microsoft + Afrika + Roten Meer
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