Google revolutioniert die Passwortverwaltung: Fingerabdruck statt Fummeln mit Passwörtern

Google hat beschlossen, dass es an der Zeit ist, sich von den guten alten Passwörtern zu verabschieden. Und mal ehrlich, wer hat nicht schon einmal ein Passwort vergessen oder sich über die lästige Anforderung, mindestens acht Zeichen, eine Zahl, ein Sonderzeichen und den Namen des ersten Haustiers einzugeben, geärgert? Genau, wir alle! Aber Google wäre nicht Google, wenn sie nicht eine Lösung parat hätten.

Anstatt sich mit Passwörtern herumzuschlagen, setzt Google verstärkt auf gerätebasierte Authentifizierung. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Statt ein Passwort einzugeben, kannst du dich einfach mit einem Fingerabdruck, einer Gesichtserkennung oder einer PIN auf deinem Gerät einloggen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Durch die WebAuthn- oder Web Authentication-Technologie werden zwei verschiedene Schlüssel generiert. Einer dieser Schlüssel wird auf deinem Gerät gespeichert und dient zur Überprüfung deiner Identität, während der andere Schlüssel vom Dienst gespeichert wird, bei dem dein Konto registriert ist.

Diese Methode hat sich bereits bewährt. Laut einem Blogbeitrag von Google haben über 400 Millionen Google-Konten die gerätebasierte Authentifizierung genutzt und insgesamt über eine Milliarde Authentifizierungen durchgeführt. Die meisten Benutzer finden diese Methode benutzerfreundlicher und schneller im Vergleich zu herkömmlichen Passwörtern. Kein Wunder, schließlich bedeutet es weniger Tipparbeit und weniger Chancen, das Passwort zu vergessen.

Natürlich gibt es immer noch einige Leute, die skeptisch sind oder Probleme mit der gerätebasierten Authentifizierung haben. Einige fragen sich, ob Passwörter überhaupt noch notwendig sind, während andere Schwierigkeiten bei der Implementierung und Nutzung dieser Technologie finden. Aber keine Sorge, Google hat auch hierfür Lösungen parat.

Zum Beispiel bieten sowohl Apple als auch Google bereits Passwort-Tresore an, in denen du deine Passwörter sicher speichern kannst. Und es gibt auch Passwort-Manager wie 1Password und Dashlane, die diese Funktion unterstützen. Falls du deine auf dem Gerät gespeicherten Passwörter verlierst oder dein Gerät beschädigt wird, bieten viele Dienste alternative Methoden der Authentifizierung an, wie zum Beispiel über die Telefonnummer, E-Mail-Adresse oder einen Hardware-Sicherheitsschlüssel.

Aber bevor du jetzt alle Passwörter aus deinem Gedächtnis streichst, sei dir bewusst, dass Passwörter vorerst noch nicht vollständig abgelöst werden können. Es ist immer noch wichtig, Sicherheitsmaßnahmen in den Passwortnutzungsprozess zu integrieren, um die Sicherheit zu erhöhen. Aber Google arbeitet daran, auch in dieser Hinsicht Fortschritte zu erzielen.

Google plant, das Advanced Protection Program zu erweitern, um Passwörter in Kombination mit einem Passwort oder einem Hardware-Sicherheitsschlüssel zu unterstützen. Besonders im Hinblick auf die bevorstehenden US-Wahlen bietet dieses Programm einen erhöhten Schutz für hochrangige Google-Konten, wie zum Beispiel Journalisten, Aktivisten, Politiker und Geschäftsleute. Zusätzlich wird die Zusammenarbeit mit Drittanbieter-Apps ausgebaut, um verdächtige Aktivitäten auf den Google-Konten der Benutzer zu erkennen und zu melden.

Also, mach dich bereit für eine Zukunft ohne Passwörter! Google tut sein Bestes, um das Einloggen schneller, sicherer und vor allem stressfreier zu machen. Und wer weiß, vielleicht werden wir in ein paar Jahren über Passwörter nur noch schmunzeln und uns fragen, wie wir jemals ohne gerätebasierte Authentifizierung ausgekommen sind.

Schlagwörter: Googles Passwort-Tresore + Google + Christiaan Brand

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  • 2. Mai 2024