Google führte vor einer Woche KI-basierte Suchergebnisse ein und sorgte damit für jede Menge Kuriositäten. Plötzlich wurde uns geraten, Klebstoff auf unsere Pizza zu schmieren, um den Käse haften zu lassen. Als nächstes hieß es, wir sollten Steine essen. Danke, Google, aber ich denke, ich bleibe lieber bei meinem Mozzarella und verzichte auf den Marmorklumpen.
Natürlich reagierte Google schnell und versuchte, die ungenauen KI-Ergebnisse zu beseitigen. Sie nannten es „KI-Übersichten“ – als ob das klingt, als ob wir uns in einer modernen Kunstgalerie befinden, in der die KI-Roboter ihre neuesten Meisterwerke präsentieren. Aber leider waren die Schäden bereits angerichtet und die Memes verbreiteten sich schneller als ein Hamster auf Koffein.
Laut Liz Reid, der Chefin der Google-Suche, sind die ungenauen Ergebnisse und die Verbreitung von Memes auf Datenlücken zurückzuführen. Aber sie gibt auch zu, dass Menschen, die seltsame Fragen stellen, mitschuldig sind. Na gut, ich gebe zu, dass ich manchmal komische Dinge google. Aber das gibt Google doch nicht das Recht, mir Vorschläge zu machen, die aus einer Parallelwelt stammen.
Reid verteidigt die KI-Ergebnisse und behauptet, dass sie zu einer erhöhten Zufriedenheit bei der Suche führen. Ja, ich bin total zufrieden, wenn ich nach dem Wetter frage und mir geraten wird, Schuhe aus Schinken zu tragen. Das macht total Sinn.
Google plant jetzt eine Neugestaltung seiner Suchmaschine, bei der alles auf KI basiert. Das ist ja großartig. Ich sehe schon die Schlagzeile: „Google empfiehlt: Trage Unterhosen auf dem Kopf, um das Denken zu beschleunigen.“
Immerhin haben wir jetzt die Möglichkeit, die KI-basierten Empfehlungen in der Google-Suche zu deaktivieren. Das ist doch ein Fortschritt. Aber es ist schon bezeichnend, dass es Anleitungen gibt, wie man diese Funktion ausschaltet. Google hat es wirklich geschafft, uns dazu zu bringen, die KI-Ergebnisse zu hassen.
Laut Reid arbeitet Google daran, die KI-Übersichten zu verbessern und sie nicht für unsinnige Anfragen und satirische Inhalte anzuzeigen. Das ist gut zu wissen. Es ist nur schade, dass The Onion und dieser Reddit-Benutzer mit dem kreativen Namen „fucksmith“ nicht von den KI-Ergebnissen ausgesondert wurden. Aber hey, wer braucht schon Fakten, wenn man auch absurde Ratschläge bekommen kann?
Am Ende war die Einführung der KI-gesteuerten Suchergebnisse für Google ein weiterer PR-Fehler. Während sie versuchen, mit OpenAI und anderen KI-Such-Startups mitzuhalten, müssen sie sich auch darum kümmern, das Vertrauen der Benutzer zurückzugewinnen. Denn mal ehrlich, nachdem uns die KI-Übersichten geraten haben, Klebstoff zu essen, ist das Vertrauen schon ein wenig angeknackst.
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