Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbehörde CISA hat ihre Warnsirenen angeschlagen und warnt vor Angriffen, die ausgenutzte Sicherheitslücken in Produkten von Adobe, Fortinet und Microsoft ins Visier nehmen. Man könnte sagen, dass sich Cyberkriminelle wie ungebetene Gäste einbuddeln wollen – und zwar in scheinbar sichere digitale Anlagen. Besonders kurios dabei ist, dass eine der angegriffenen Schwachstellen bereits seit 2012 bekannt ist und nun wieder zum Einsatz kommt, als wäre sie frisch entdeckt worden. Wie so oft liefert die CISA nur die Namen der Sicherheitslücken, ohne detaillierte Einblicke in Angriffstechniken zu geben. Aber lassen wir uns trotzdem auf eine digitale Spurensuche begeben.
Einmal mehr steht Microsofts Visual Basic im Fokus, genauer gesagt eine Schwachstelle in dessen unsicherem Suchpfad, die bereits im Juli 2012 aufgedeckt und mit CVE-2012-1854 katalogisiert wurde. Man könnte meinen, der digitale Geist von 2012 hat sich zurückerobert, denn diese Lücke wird nun erneut ausgenutzt, was zeigt: Alte Sicherheitslücken können immer noch gefährlich sein.
Weiter geht es zu Adobe und einer kürzlich entdeckten Schwachstelle (CVE-2026-34621), die es Angreifern erlaubt, beliebigen Code in Systeme einzuschleusen und auszuführen. So schnell wie möglich reagierte Adobe mit einem Notfallupdate am Wochenende, um dieser digitalen Bedrohung entgegenzuwirken.
Auch Fortinet ist betroffen – eine Schadcode-Lücke in FortiClient EMS (CVE-2026-21643) ermöglicht es Angreifern, komplette Rechner zu übernehmen. Die CISA bestätigt sogar, dass diese Lücke nun aktiv ausgenutzt wird.
Nicht weniger gefährlich ist eine weitere Schwachstelle in Microsofts Software, die im Februar entdeckt wurde (CVE-2025-60710). Sie ermöglicht es Angreifern, Rechte auszuweiten und somit Kontrolle über Systeme zu erlangen. Ähnlich wie bei der älteren Microsoft-Lücke zeigt sich hier erneut, dass ältere Sicherheitslücken immer wieder relevant bleiben können.
Die CISA appelliert dringend an Administratoren und Nutzer, betroffene Software zu überprüfen und die verfügbaren Updates umgehend anzuwenden. Obwohl konkrete Angriffsmuster (IOCs) nicht genannt werden, ist das klare Signal der CISA: Vorsicht geboten! Die digitale Welt birgt immer wieder neue Herausforderungen, und es gilt, wachsam zu bleiben und sich gegen Bedrohungen zu schützen.
Schlagwörter: CISA + Adobe + Microsofts
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