Die globale Chipkrise sorgt weiterhin für Wirbel im Tech-Sektor und lässt auch den virtuellen Raum nicht ungestört. Jüngst kündigte Meta an, die Preise für seine VR-Headsets Quest 3S und Quest 3 anzuheben – ein Schritt, der wohl in manchen Gaming-Kreisen mit einem müden Seufzer aufgenommen wird. Ab dem 19. April werden die virtuellen Abenteuer teurer. Das 128-GB-Quest 3S kostet dann statt bisher 299,99 USD stolze 349,99 USD, das 256-GB-Modell sogar 449,99 USD. Wer sich ein Full-HD-Quest 3 gönnt, muss ab dann mit einer stattlichen Summe von 599,99 USD rechnen – eine Steigerung um saftige 100 USD. Sogar die generalüberholten Modelle bekommen eine kräftige Preissteigerung, das heißt, man zahlt für ein Second-Hand-Quest 3S schon mehr als für einen neuen Laptop in der Einstiegsklasse. Meta begründet diese Entscheidung mit den gestiegenen Kosten für Bauteile, insbesondere Gedächtnischips, die wie ein globaler Schluckauf die gesamte Elektronikbranche lahmlegen. Dieses Dilemma betrifft nicht nur VR-Helme, sondern auch Smartphones, Tablets, Laptops und Konsolen – man könnte sagen, die Chipkrise ist der heimliche Riese, der im Hintergrund den Preisanstieg orchestriert. Meta versucht allerdings, mit optimistischen Worten zu versichern, dass diese Preiserhöhungen notwendig sind, um die Qualität der Hardware, Software und Unterstützung im Quest-Ökosystem konstant halten zu können. Man könnte meinen, dass Meta mit seinem Smart-Glasses-Projekt ebenfalls von dieser Speicherkrise betroffen sein wird, doch zumindest vorerst bleibt hier Ruhe. Meta sieht keine Notwendigkeit für Preiserhöhungen bei seinen intelligenten Brillen in absehbarer Zukunft. Es scheint, als würde die Chipkrise im Virtual-Reality-Bereich besonders aktiv sein, während andere Bereiche zumindest vorläufig noch etwas Luft zum Atmen haben. Die Preise und Innovationen im Tech-Sektor werden also wohl weiterhin ein spannendes Spiel aus wirtschaftlichen Herausforderungen und technologischem Fortschritt bleiben.
Schlagwörter: Meta + USD + Quest
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