Das Debian-Projekt hat seine jährliche Wahl zum Projektleiter (DPL) abgeschlossen, und das Ergebnis fiel eindeutig aus. Sruthi Chandran, eine erfahrene Debian-Entwicklerin aus Indien, wurde zur neuen DPL gewählt. Bereits in den Jahren 2020, 2021 und zuvor sogar noch im Jahr 2022 hatte sie sich um dieses Amt beworben, konnte die Wahl jedoch jeweils nicht für sich entscheiden. Diesmal gelang ihr der ersehnte Erfolg, allerdings unter besonderen Umständen. Der amtierende DPL Andreas Tille hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt, und es gab keine weiteren Kandidaten, die ihre Namen in den Ring warfen. Damit stand Chandran quasi unbestritten an der Spitze des Wahlabtests und konnte ihren Sieg mit 289 Stimmen feiern. Für die Option „None of the Above“ (NOTA) sprachen sich immerhin 50 Entwickler aus, was jedoch nicht genug war, um eine Neuwahl zu erzwingen. Sruthi Chandran ist seit 2016 Teil des Debian-Projekts und bringt somit jahrelange Erfahrung und tiefe Verbundenheit mit der Community mit. Beeindruckend an ihrer Karriere ist die kontinuierliche Anstrengung, sich für diese verantwortungsvolle Position einzusetzen, trotz wiederholter Niederlagen in früheren Wahlen. Dieser Erfolg krönt ihre Hingabe und ihr Engagement für das Debian-Projekt und markiert einen neuen Meilenstein in ihrer aktiven Beteiligung.
Schlagwörter: DPL + Sruthi Chandran + Indien
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