Datenleck bei Sound Radix: Cyberangriffe auf Support-Systeme nehmen zu

Ein Datenleck bei Sound Radix, einem Hersteller von Musik-Plug-ins, unterstreicht die zunehmende Häufigkeit solcher Vorfälle in der digitalen Welt. Ein IT-Angriff führte zu unrechtmäßigem Zugriff auf die Kundensupport-Plattform Freshdesk durch unbefugte Akteure. Die Täter erkundeten ein Supportmitarbeiterkonto und nutzten es für betrügerische Aktivitäten, darunter Phishing-Mails unter falschen Namen und Adressen. Sound Radix warnte eindringlich vor diesen E-Mails und rät zum sofortigen Löschen.

Nach der Erkennung des Eindringens wurden Sicherheitsmaßnahmen ergriffen: Das Konto wurde gesperrt und weitere Schutzmechanismen implementiert. Die Untersuchung ergab, dass der Angreifer auf Kundendaten wie Namen und E-Mail-Adressen zugreifen konnte, die zuvor mit dem Support in Kontakt standen. Zudem besteht der Verdacht auf einen weiteren Zugriff auf eine größere Nutzerdatenbank mit Namen, E-Mail-Adressen und Passwort-Hashes. Obwohl sensible Finanzdaten nicht betroffen waren, hatte der Vorfall erhebliche Auswirkungen auf die Datensicherheit der Kunden. Die entwendeten Daten wurden in einer Plattform wie „Have I Been Pwned“ integriert, sodass betroffene Kunden ihre E-Mail-Adressen überprüfen können.

Phishing-Attacken über Support-Systeme zur Erlangung von Kundendaten werden immer häufiger, wie auch Fälle bei der ESA oder Salesforce zeigen. Der Vorfall bei Sound Radix verdeutlicht die zunehmende Komplexität von Cyberangriffen und erfordert verstärkte Sicherheitsmaßnahmen sowie die Sensibilisierung der Nutzer, um effektiven Widerstand zu leisten.

Schlagwörter: Sound Radix + Freshdesk + ESA

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  • 26. März 2026