Preisanstieg bei Microsofts Surface-Geräten: RAM-Mangel treibt Kosten in die Höhe

Der globale RAM-Mangel schlägt sich auch bei Microsoft deutlich nieder: Die Preise für die gesamte Surface-Geräteserie wurden angepasst, mit deutlichen Steigerungen, die das Portfolio des Herstellers erheblich teurer machen. Das 13 Zoll Surface Pro 11 und das 13,8 Zoll Surface Laptop 7 kletterten zum Beispiel von 999 auf 1.499 Dollar. Im Vorjahr hatte Microsoft bereits einen ähnlichen Kurswechsel vollzogen, indem es die günstigeren 999-Dollar-Modelle zugunsten von Ausführungen mit mehr Speicher für 1.199 Dollar zurückzog. Damals schien dieser Schritt Teil einer Strategie zu sein, Platz für neue Modelle wie das 12 Zoll Surface Pro und das 13 Zoll Surface Laptop zu schaffen, die im vergangenen Mai auf den Markt kamen. Diese neueren Geräte sind jedoch ebenfalls von den Preiserhöhungen betroffen: Das 12 Zoll Surface Pro verschob sich von 799 auf 1.049 Dollar, während der Preis des 13 Zoll Surface Laptops von 899 auf 1.199 Dollar gestiegen ist. Auch das einst günstige 15-Zoll Surface Laptop, das zu einem Preis von 1.299 Dollar im Jahr 2024 eingeführt wurde, kostet jetzt 1.599 Dollar. Besonders markant ist die Preissteigerung der maximal ausgestatteten Version des 15-Zoll Surface Laptops mit Snapdragon X Elite, 64 GB RAM und 1 TB Speicher: Diese Variante liegt nun bei 3.649 Dollar – ein erheblicher Betrag mehr als das vergleichbare 16-Zoll MacBook Pro, das ähnliche Spezifikationen bietet. Angesichts dieser Entwicklungen geraten Microsofts Surface-Geräte in eine noch schwierigere Position im Vergleich zum leistungsstärkeren und günstigeren Apple MacBook Neo für 599 Dollar. Es besteht die Möglichkeit, dass Microsoft in den kommenden Monaten neue Surface-Modelle präsentieren wird, möglicherweise mit ähnlichen oder sogar höheren Preisen als ihre Vorgänger. Diese Entwicklung könnte das Wettbewerbsumfeld im Notebookmarkt weiter verschärfen und potenzielle Käufer vor Herausforderungen stellen.

Schlagwörter: Microsoft + Surface + Snapdragon

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  • 13. April 2026