Microsoft und die US-Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA) haben eine Vereinbarung getroffen, um den Einsatz von künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz zu regulieren. Diese Vereinbarung betrifft eine große Anzahl von Mitarbeitern des Spieleunternehmens ZeniMax, das zu Microsoft gehört. Microsoft hat zugesagt, die Gewerkschaft über jegliche Implementierung von künstlicher Intelligenz zu informieren, die potenziell die Arbeitsplätze der Gewerkschaftsmitglieder beeinflussen könnte, und Verhandlungen über die Auswirkungen auf die Beschäftigten durchzuführen. Eine solche Kooperation zwischen einem Technologieunternehmen und einer Gewerkschaft ist ein Schritt in Richtung einer angemessenen Regulierung des Einsatzes von KI am Arbeitsplatz.
Darüber hinaus hat Microsoft eine Kooperation mit der American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations (AFL-CIO) eingeleitet. Das Hauptziel dieser Kooperation besteht darin, einen offenen Dialog über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz auf Arbeitnehmer zu führen und die Perspektive der Arbeitnehmer in die Entwicklung von KI zu integrieren. Die AFL-CIO ist ein Zusammenschluss von 60 Gewerkschaften, die insgesamt 12,5 Millionen Arbeitnehmer in den USA repräsentieren. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass die Interessen der Arbeitnehmer bei der Entwicklung und Implementierung von künstlicher Intelligenz berücksichtigt werden.
Währenddessen hat das Unternehmen Together AI das Sprachmodell StripedHyena vorgestellt. Dieses Modell verfügt über eine innovative KI-Architektur mit über 7 Milliarden Parametern. Das Ziel von StripedHyena ist es, die Leistung des Trainings und der Inferenz im Vergleich zur gängigen Transformer-Architektur zu verbessern, die in Modellen wie GPT-4 verwendet wird. StripedHyena ist bis zu 100 Prozent schneller als herkömmliche Transformer-Modelle und kann längere Sequenzen verarbeiten, einschließlich Texte, Audiodaten und potenziell sogar vollständige Videos. In bestimmten Benchmarks erzielt StripedHyena eine ähnliche Leistung wie kleinere Modelle wie Llama-2 oder Mistral 7B und übertrifft diese Modelle insbesondere bei der Zusammenfassung von sehr langen Texten. Die Wissenschaftler hinter StripedHyena planen, zukünftig größere Modelle mit längeren Kontexten, multimodaler Unterstützung und weiteren Performance-Optimierungen zu entwickeln. Dabei sind sowohl das KI-Zentrum Hessian.AI in Hessen als auch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz involviert.
Ein Bericht des Analyse-Unternehmens Graphika zeigt, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur digitalen Entkleidung von Personen zu einer profitablen Branche wird. Im September wurden auf den Websites von 34 Anbietern solcher Dienste über 24 Millionen Besucher registriert. Die Preisspanne für diese Dienstleistungen reicht von zwei US-Dollar pro Bild bis hin zu 300 US-Dollar für den API-Zugang und zusätzliche Features. Einige Anbieter werben aktiv für ihre Produkte und Dienstleistungen auf Plattformen wie Twitter und YouTube. Es wird sogar behauptet, dass ein Dienstleister die Verwendung der erstellten Nacktbilder für belästigende Zwecke bewirbt. Obwohl die Plattformen sich der offensichtlichen Gefahr des Missbrauchs bewusst sind, versichern sie, unzulässige Inhalte zu entfernen. Dies zeigt, dass der Missbrauch von KI-Technologien ein ernstes Problem ist und angemessene Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Privatsphäre und Sicherheit der Menschen zu schützen.
Es besteht die Möglichkeit, dass Elon Musks neuestes Sprachmodell Grok Verbindungen zu OpenAI aufweist. Grok ist seit letzter Woche für Nutzer mit einem kostenpflichtigen Konto bei X erhältlich und zeichnet sich durch seinen humorvollen und unzensierten Ansatz aus. Während der Tests des Chatbots stieß ein Sicherheitsforscher jedoch auf eine Antwort, in der Grok eine Anfrage ablehnte und darauf hinwies, dass sie gegen die Nutzungsbedingungen von OpenAI verstoße. Dies wirft die Frage auf, warum Grok speziell auf OpenAIs Richtlinien zurückgreifen würde. Es könnte angenommen werden, dass X möglicherweise von OpenAI inspiriert wurde oder sogar mit Daten aus OpenAI-Modellen trainiert wurde. Das Unternehmen xAI, das hinter Grok steht, erklärte auf Nachfrage, dass solche Antworten auftreten können, da Grok mit öffentlich zugänglichen Daten aus dem Internet trainiert wurde, die umfangreiche Informationen über OpenAI enthalten. Das Unternehmen betonte jedoch sein Engagement, zukünftig Maßnahmen zu ergreifen, um derartige Antworten zu verhindern und die Nutzung seiner Modelle im Einklang mit den geltenden Richtlinien zu gewährleisten.
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